„Free to play“ kann teuer werden
Medienwissenschaftler Marc Urlen warnt und sieht Eltern in der Pflicht

Unter den Hunderttausenden von Lernprogrammen und Spielen für Tablet und Smartphone sind auch viele vermeintlich kostenlose Angebote für Kinder. Kommerzielle Spiele, die nach dem „Free-to-play“-Prinzip funktionieren, können tatsächlich zunächst kostenlos installiert werden. Eine Fortsetzung des Spiels ist jedoch häufig nur möglich, wenn bestimmte Erweiterungen gekauft oder Hürden per Zahlung überwunden werden. Bis zu 100 Euro werden hier auf einen Schlag fällig.
Dr. Marc Urlen[1], Leiter des Projekts „Apps für Kinder“ am Deutschen Jugendinstitut, hat untersucht, mit welchen Tricks Kinder und ihre zahlenden Eltern geködert werden sollen. In seinen Augen sind die Eltern bei der Vermittlung von Medienkompetenz als Erste gefordert. Sie sollen mit ihren Kindern über die Risiken der bunten Medienwelten offen sprechen, wie er auch gegenüber der Stiftung Warentest erklärte. Das gesamte Interview ist nachzulesen in der Ausgabe 7/2017[2].
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