DJI auf 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg

30. September 2016 -

Über 2.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler trafen sich vom 26. bis 30. September in Bamberg, um soziologische Fragestellungen unter der Überschrift „Geschlossene Gesellschaft“ zu diskutieren. In der Sektion „Soziale Indikatoren“ nahm neben anderen Dr. Franz Neuberger (DJI) die Alleinerziehenden in Deutschland als „abgehängte Avantgarde“ unter die Lupe. Weitere Forschungsergebnisse des DJIs flossen in diverse Adhoc-Gruppen ein: In der Runde zu räumlichen Manifestationen sozialer Schließungen stellte Patrick Schanz auf der Basis von AID:A-Surveydaten die Auswirkungen räumlicher Rahmenbedingungen auf das Family-Well-Being vor. In der Gruppe zu politisch-weltanschaulichen Extremismen im Jugendalter interpretierten Dr. Anja Frank, Michaela Glaser und Dr. Alexander Leistner Radikalisierungs- und Ideologisierungsprozesse im Lichte von Öffnungs- und Schließungsdynamiken. Eingeleitet und moderiert wurde die Gruppe von Carmen Filgestahler. Die Gestaltung von Vaterschaft nach einer Trennung oder Scheidung stand auf dem Programm der Diskussionsgruppe, an der Prof. Dr. Sabine Walper und Dr. Michaela Schier teilnahmen, während Dr. Claudia Zerle-Elsäßer und Xuan Li das Vereinbarkeitsdilemma moderner Väter thematisierten.

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