DJI-Impulse-Ausgabe über „Neue Väter“ stößt auf große Resonanz

28. Juli 2016 -

Die Beiträge des aktuellen DJI-Forschungsmagazins bieten neuen Stoff für die Diskussion um die modernen Väter. So begrüßt u.a. die Süddeutsche Zeitung[1] in einem ausführlichen Artikel, dass die Debatte nun mit differenzierten, empirischen Daten unterfüttert wird. Außerdem werde im Heft aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Thema geschaut: die Perspektive der Geschlechtersoziologie wird ergänzt um den entwicklungspsychologischen Fokus, die Sicht der Sozialarbeit und arbeitsmarkt- sowie familienpolitische Aspekte. Das Fazit: Trotz positiver Entwicklungsansätze, die auch mit neuen familienpolitischen Leistungen zusammenhängen, ist der Weg zur egalitären Partnerschaft im Familienleben noch weit. Die Forschungsergebnisse zeigen, wie hartnäckig sich tradierte Familienbilder halten. Dennoch beobachte man neue Selbstverständlichkeiten, die zwar nicht revolutionär seien, aber doch frischen Wind in die Arbeits- und Familienwelt brächten. „Nachhaltige Veränderungen in den gelebten Familienmodellen sollte man aber nicht in Jahrestakten erwarten, sondern im Horizont von Generationen und mehreren Jahrzehnten“, wird DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach von der SZ zusammenfassend zitiert.