DJI empfängt jordanische Regierungsdelegation in München und Halle
[1]Eine hochrangig besetzte Delegation jordanischer Regierungsbeamter informierte sich im Juli an den DJI-Standorten München und Halle über die Bereiche Jugend- und Extremismusforschung. Verwaltungsdirektor Wolfgang Müller begrüßte die Abgeordneten des Innen- und des Jugendministeriums sowie der obersten Sicherheitsbehörden und stellte die Arbeit des DJIs in Grundzügen dar. Der Leiter der DJI-Abteilung Jugend und Jugendhilfe, Dr. Christian Lüders, erläuterte in seinen Referaten die aktuellen Herausforderungen der Jugendpolitik in Deutschland und gab einen Überblick über Strukturen und Zuständigkeiten im Jugendbereich. Fachgruppenleiterin Dr. Nora Gaupp (FG Lebenslagen und Lebensführung von Jugendlichen) stellte die diversen Aspekte der Jugendforschung am DJI vor. Beim Besuch in der DJI-Außenstelle Halle stand das Thema der Extremismusprävention im Vordergrund. Dr. Ursula Bischoff, Leiterin der Fachgruppe „Politische Sozialisation und Demokratieförderung“ führte gemeinsam mit Frank König in die entsprechenden Forschungsthemen und -projekte des DJIs ein. Katja Schau und Joachim Langer lieferten den Blick der Wissenschaft auf die Präventionspraxis, die bei dem Treffen durch Abordnungen des Violence Prevention Networks sowie von ufuq und Legato vertreten war.