Eltern fordern laut DJI-Studie mehr Jugendschutz im Internet

19. Juli 2016 -

Fast 90 Prozent der befragten Mütter und rund 80 Prozent Väter fordern eine verschärfte Durchsetzung des Kinder- und Jugendmedienschutzes. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Digitale Medien: Beratungs-, Handlungs-, und Regulierungsbedarf aus Elternperspektive“[1] des Deutschen Jugendinstituts, die die Perspektiven und Wünsche von Müttern und Vätern in den Fokus nimmt. Sorgen machen den Eltern vor allem Werbung (21 Prozent), verstörende und beängstigende Inhalte, versteckte Kosten und Betrug sowie beleidigende und verletzende Aussagen (jeweils ca. 10 Prozent). Eltern von Schülerinnen und Schülern ab der 5. Klasse berichten deutlich häufiger von wahrgenommenen Problemen während der Internetnutzung ihrer Kinder. Gleichzeitig schöpfen Eltern die Möglichkeiten vorhandener technischer Schutzsoftware im Internet nicht aus. Für die Studie wurden 4.690 Mütter und 3.089 Väter in 4.800 Haushalten im Rahmen des DJI-Surveys AID:A II befragt.