Karin Jurczyk stellt Konzept des Care-Zeit-Budgets in Berlin vor
Auf Einladung der Körber-Stiftung[1] stellten Dr. Karin Jurczyk (DJI) und Prof. Dr. Ulrich Mückenberger (Universität Bremen) beim „Politischen Mittag“ in Berlin ihr Konzept eines Care-Zeit-Budgets vor. Beide sind Mitglieder im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik und machen sich für „atmende Lebensläufe“ stark, die den Menschen eine selbstbestimmte, an den Bedürfnissen und Herausforderungen der Lebensphasen orientierte, Erwerbsbiografie ermöglichen. Das „Care-Zeit-Budget“ ist ein Zeitguthaben, in dessen Kern es darum geht, dass Bürger und Bürgerinnen sich sozial und monetär abgesichert für einen begrenzten Zeitraum ihren Sorge-Aufgaben widmen können: vor allem Kinder erziehen und Ältere pflegen. Ergänzt wird dies um Zeiten für Selbstsorge und für Aus- und Fortbildung. Mit dem Format „Politischer Mittag“ möchte die Körber-Stiftung gesellschaftliche Debatten starten sowie innovative Ideen und Positionen in die Diskussion des demografischen Wandels einbringen. Dr. Karin Jurczyk, Leiterin der DJI-Abteilung Familie und Familienpolitik, hatte im Anschluss auch Gelegenheit, Fragen von Sorgearbeit, Partnerschaftlichkeit und Arbeitszeiten mit dem Arbeitskreis #Neue Zeiten der SPD-Bundestagsfraktion zu diskutieren.
Dr. Karin Jurczyk im Zeitpolitischen Magazin über atmende Lebensläufe[2]