Fachpersonal in Kitas: anhaltender Trend der Akademisierung
Seit 2006 hat sich die Anzahl der pädagogischen Fachkräfte und Leitungen mit einschlägigem Hochschulabschluss, zum Beispiel in Heil-, Sozial-, Kindheitspädagogik, Erziehungswissenschaft oder Sozialer Arbeit, mehr als verdoppelt. 29.455 Personen hatten 2015 einen entsprechenden Abschluss; 2006 waren es erst 11.302. Aufgrund der Größe und der starken Expansion des Arbeitsfeldes fällt die prozentuale Steigerung jedoch eher gering aus: Der Anteil der Akademikerinnen und Akademiker am pädagogischen und leitenden Personal ist seit 2006 lediglich um 2,2 Prozentpunkte gewachsen und lag 2015 bei 5,4%. Das zeigen aktuelle Auswertungen[1] des Fachkräftebarometers Frühe Bildung der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF). Das Fachkräftebarometer Frühe Bildung[2] liefert auf Basis der amtlichen Statistik ausführliche Informationen über Personal, Arbeitsmarkt, Erwerbssituation sowie Qualifizierung in der Frühpädagogik. Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte[3] (WiFF) ist ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Jugendinstituts und wird aus Mitteln des BMBF gefördert.