MOVE – Mapping Mobility: Expertentreffen in Berlin
EU-Bürger/innen haben das Recht, ihren Wohn- und Arbeitsort innerhalb der Mitgliedsländer frei zu wählen. Angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit in Europa wird die Arbeitsmigration von jungen Erwachsenen aktuell intensiv und kontrovers diskutiert. Das europäische Forschungsprojekt MOVE [1] möchte die Mobilitätsbedingungen für junge Menschen innerhalb Europas verbessern. Leitfrage des Projekts ist: Wie kann Mobilität sowohl unter sozioökonomischen Aspekten als auch für die persönliche Entwicklung junger Menschen gut funktionieren? Bei einem Treffen mit dem deutschen MOVE-Experten-Komitee in Berlin wurden erste Forschungsergebnisse vorgestellt und unter anderen die Frage diskutiert, welchen Einfluss die aktuelle Flüchtlingsbewegung auf die Mobilität von Jugendlichen innerhalb Europas haben kann und welche Anknüpfungspunkte sich daraus für MOVE ergeben. Dem Projekt gehören Wissenschaftler/innen aus sechs europäischen Ländern an. In Deutschland sind das Dr. Birgit Reißig, Dr. Karen Hemming, Frank Tillmann (alle DJI) und u.a. Prof. Dr. Wolfgang Schröer (Universität Hildesheim). Im deutschen Experten-Komitee unterstützen Vertreter/innen von BIBB, DGB, Evangelischer Akademie Loccum, Friedrich-Ebert-Stiftung, IJGD und Paritätischem Gesamtverband das Projekt.