Junge Menschen in der Multioptionsgesellschaft - Diskussion im Deutschlandfunk
Im Zentrum der Diskussionssendung „Lebenszeit“ des Deutschlandfunks stand die „Generation Maybe“, auch „Generation Y“ genannt, junge Menschen im Alter zwischen 20 und 35 Jahren, die sich nicht entscheiden können oder wollen – beruflich wie privat. Martina Gille[1], die im Rahmen des DJI-Surveys AID:A[2] insbesondere die Phase des Erwachsenwerdens erforscht, wies im Gespräch darauf hin, dass sich die Jugendphase einerseits verlängere. Dies sei zum Teil durch verlängerte Bildungs- und Ausbildungszeiten sowie prekäre Arbeitsverhältnisse bedingt, was die Gründung einer Familie erschwere. Andererseits sei in Studien eine frühere Selbstständigkeit feststellbar – vornehmlich im Bereich neue Medien und Medienkonsum sowie beim Thema politische Beteiligung.