Landflucht junger Menschen verhindern
Die „eine“ Jugend vom Land gibt es sicherlich nicht. Zu unterschiedlich sind die Interessen der einzelnen Gruppen und Geschlechter, aber in einem sind sich die Jugendlichen einig: Bei der Gestaltung der Angebote in ihren Landkreisen fühlen sie sich gegenüber ihren städtischen Altersgenoss/inn/en, aber auch gegenüber anderen Generationen deutlich benachteiligt und politisch zu wenig eingebunden. Dies war eines der Studienergebnisse, die das DJI am 20. Oktober im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie präsentierte. Eine mögliche Erklärung formulierte der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings, Stephan Groschwitz: „Kommunale Entscheidungsträger haben oft Angst davor, Macht an Jugendliche abzugeben.“ Dabei kann ein Klima des gemeinsamen Dialogs durchaus ein Haltefaktor für Jugendliche in der Region sein. Die Diskussion der Tagungsteilnehmenden aus Bund, Ländern und Kommunen darüber, wie eine jugendgerechte Demografiepolitik aussehen und umgesetzt werden müsste, wird in den Abschlussbericht des DJI-Projekts Jugend im Blick – Regionale Bewältigung demografischer Entwicklungen[1] eingearbeitet, der Ende des Jahres erscheinen wird. Gefördert wird die Studie durch die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer.
Zusammenfassung erster Projektergebnisse und vorläufige Handlungsempfehlungen[2]
Die „eine“ Jugend vom Land gibt es sicherlich nicht. Zu unterschiedlich sind die Interessen der einzelnen Gruppen und Geschlechter, aber in einem sind sich die Jugendlichen einig: Bei der Gestaltung der Angebote in ihren Landkreisen fühlen sie sich gegenüber ihren städtischen Altersgenoss/inn/en, aber auch gegenüber anderen Generationen deutlich benachteiligt und politisch zu wenig eingebunden. Dies war eines der Studienergebnisse, die das DJI am 20. Oktober im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie präsentierte. Eine mögliche Erklärung formulierte der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings, Stephan Groschwitz: „Kommunale Entscheidungsträger haben oft Angst davor, Macht an Jugendliche abzugeben.“ Dabei kann ein Klima des gemeinsamen Dialogs durchaus ein Haltefaktor für Jugendliche in der Region sein. Die Diskussion der Tagungsteilnehmenden aus Bund, Ländern und Kommunen darüber, wie eine jugendgerechte Demografiepolitik aussehen und umgesetzt werden müsste, wird in den Abschlussbericht des DJI-Projekts Jugend im Blick – Regionale Bewältigung demografischer Entwicklungen[3] eingearbeitet, der Ende des Jahres erscheinen wird. Gefördert wird die Studie durch die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer.
Zusammenfassung erster Projektergebnisse und vorläufige Handlungsempfehlungen[4]