Ausschreitungen in Leipzig – Wut als Selbstzweck
Seit Anfang des Jahres häufen sich in Leipzig gewaltsame Übergriffe von Linksautonomen. Vermummte zerstören Autos, besudeln Fassaden und greifen Polizisten an. Der Soziologe Dr. Alexander Leistner[1] (DJI) äußerte im Exakt-Interview mit dem MDR-Fernsehen sein Unverständnis für dieses Handeln. Irritierend und für die radikale Linke ungewöhnlich sei, dass an keiner Stelle eine politische Forderung formuliert würde. Die Wut, oftmals der Auslöser für Aktivisten, sei hier offenbar zum Selbstzweck geworden. Deswegen sei es wichtig, den wenn auch sicher mühsamen Versuch zu unternehmen, die jungen Menschen wieder für eine Debatte über Inhalte und eine demokratische Auseinandersetzung zurückzugewinnen. Zum Interview[2] Lesetipp: Linke Militanz im Jugendalter[3]
Seit Anfang des Jahres häufen sich in Leipzig gewaltsame Übergriffe von Linksautonomen. Vermummte zerstören Autos, besudeln Fassaden und greifen Polizisten an. Der Soziologe Dr. Alexander Leistner[4] (DJI) äußerte im Exakt-Interview mit dem MDR-Fernsehen sein Unverständnis für dieses Handeln. Irritierend und für die radikale Linke ungewöhnlich sei, dass an keiner Stelle eine politische Forderung formuliert würde. Die Wut, oftmals der Auslöser für Aktivisten, sei hier offenbar zum Selbstzweck geworden. Deswegen sei es wichtig, den wenn auch sicher mühsamen Versuch zu unternehmen, die jungen Menschen wieder für eine Debatte über Inhalte und eine demokratische Auseinandersetzung zurückzugewinnen.
Lesetipp: Linke Militanz im Jugendalter[6]