Streik im Sozial- und Erziehungsdienst geht weiter

„Bislang standen die Erzieherinnen und Erzieher im Vordergrund des medialen Interesses. Wir sollten aber nicht vergessen“, mahnt DJI-Direktor des Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, „dass von einer besseren tariflichen Eingruppierung auch die sozialpädagogischen Fachkräfte profitieren würden, die ebenfalls wertvolle Arbeit leisten. In Beratungsstellen, in der mobilen Arbeit auf der Straße, in Schulen, in Jugendbehörden oder in der Familienbildung beraten und unterstützen sie Kinder, Jugendliche und Eltern in schwierigen Lebenssituationen.“ Deren wichtige Leistung im Verborgenen finde leider zu selten die angemessene Wertschätzung und öffentliche Beachtung, meist nur, wenn es heißt, das Jugendamt sei nicht rechtzeitig zur Stelle gewesen, bemängelt Rauschenbach. Seit dem 11. Mai 2015 finden sich auch Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen der kommunalen Arbeitgeber im unbefristeten Streik. Vielerorts geht der Kita-Streik nun in die zweite Woche.

18. Mai 2015 -

„Bislang standen die Erzieherinnen und Erzieher im Vordergrund des medialen Interesses. Wir sollten aber nicht vergessen“, mahnt DJI-Direktor des Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, „dass von einer besseren tariflichen Eingruppierung auch die sozialpädagogischen Fachkräfte profitieren würden, die ebenfalls wertvolle Arbeit leisten. In Beratungsstellen, in der mobilen Arbeit auf der Straße, in Schulen, in Jugendbehörden oder in der Familienbildung beraten und unterstützen sie Kinder, Jugendliche und Eltern in schwierigen Lebenssituationen.“ Deren wichtige Leistung im Verborgenen finde leider zu selten die angemessene Wertschätzung und öffentliche Beachtung, meist nur, wenn es heißt, das Jugendamt sei nicht rechtzeitig zur Stelle gewesen, bemängelt Rauschenbach. Seit dem 11. Mai 2015 finden sich auch Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen der kommunalen Arbeitgeber im unbefristeten Streik. Vielerorts geht der Kita-Streik nun in die zweite Woche.