Zielsetzung


Ziel des Projektes ist es, die individuellen und institutionellen Einflussfaktoren auf die unterschiedlichen Wege, die FörderschülerInnen nach der Schule gehen, zu untersuchen. Zielgruppe des Projekts sind AbsolventenInnen von Förderschulen im Übergang Schule – Beruf. Zu hohen Anteilen (ca. 70 %) sind dies Jugendliche mit Migrationshintergrund. Diese qualitative Studie untersucht, welche Prozesse und Faktoren seitens des Individuums und seitens der jeweiligen Institutionen (Förderschulen, Arbeitsagenturen/ARGEn, Berufsschulen, Betrieben) zu beruflichen Karrieren beitragen. Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund:


  • Welche Gründe und Motive nennen Jugendliche für die Wege, die sie gehen?

  • Worin unterscheiden sich Jugendliche, die eigene Wege verfolgen, von Jugendlichen, die vorgegebene Wege gehen?

  • Auf welche Ressourcen (Eltern, Freunde, Fachkräfte der Jugendsozialarbeit, Netzwerke) greifen FörderschulabsolventInnen auf dem Wege von der Schule in Ausbildung und Arbeit zurück?

  • Welche Förderphilosophien verfolgen Fachkräfte (Schulleitungen, Lehrkräfte, sozialpädagogische Fachkräfte) in den abgebenden Förderschulen mit Blick auf die Bildungs- und Ausbildungspläne ihrer SchülerInnen? Wie setzen sie diese Philosophien in der Praxis um?

  • Wie nehmen die an der Untersuchung beteiligten Jugendlichen die Philosophien und Einschätzungen der an ihrem Weg von den Schule in den Beruf beteiligten Fachkräfte (Lehrkräfte, Fachkräfte der Sozialarbeit, BerufsberaterInnen, AusbilderInnen usw.) wahr? Welche Schlüsse ziehen sie aus ihren Wahrnehmungen? Wie beurteilen sie die eigenen Potenziale und Optionen?

  • Wie beurteilen die Fachkräfte der Berufsberatung die Bildungs- und Ausbildungsoptionen von AbsolventenInnen von Förderschulen, und welche Schlüsse ziehen sie daraus für ihre Beratung und Vermittlung?

  • Wie beurteilen Fachkräfte in den an die Schule anschließenden Bildungsstationen (Ausbildungsbetriebe, Rehabilitations-Berufsvorbereitungs-Maßnahmen der Bundesagentur, berufliche Schulen) die Potenziale und Optionen der von ihnen betreuten und qualifizierten FörderschulabsolventenInnen und welche Schlüsse ziehen sie daraus?

Kontakt

+49 89 62306-236
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München

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