5. Verbesserung der Angebotsstruktur in der Sekundarstufe I

 

5.3 Schulentwicklung

Angesichts der Bedeutung der (abgebenden) allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufe I für das Gelingen von Übergängen in Ausbildung, hat es in den letzten Jahren eine Reihe von lokalen/regionalen Initiativen zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Schulen durch Schulentwicklung gegeben. Diese Initiativen beziehen sich schwerpunktmäßig erstens auf die Kooperation von Schulen und Betrieben, zweitens auf eine interkulturelle Schulentwicklung und drittens auf eine stärkere Elternbeteiligung.

Grundsätze und Ansätze interkultureller Schulentwicklung hat das DJI in einem Beitrag in Band 4 der Reihe "Regionales Übergangsmanagement" skizziert (RÜM 4, S. 23-29). Im Kanton Zürich gibt es eine Handreichung für Schulen zur Qualität in multikulturellen Schulen. Deren Umsetzung wurde von der Universität Zürich evaluiert.

Für eine stärkere Beteiligung der Eltern an der Vorbereitung auf die Übergänge am Ende der Sekundarstufe I sind an Standorten der BMBF-Förderinitiative Regionales Übergangsmanagement Handreichungen und Fortbildungskonzepte für Lehrkräfte entwickelt worden: Die Sammlung von Arbeitsblättern zur Zusammenarbeit mit Eltern in der Berufsorientierung wurde für Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter/innen an Stuttgarter Haupt- und Werkrealschulen herausgegeben. Die Arbeitsblätter sind in deutscher, türkischer, italienischer, serbischer, russischer und arabischer Sprache erhältlich.
DER GRÜNE FADEN ist eine Anleitung aus Fürth, um Elternabende in Bildungseinrichtungen für Eltern interessanter zu gestalten. Die Dokumentation der Fortbildungsreihe Berufsbezogene Elternarbeit in Marburg beschreibt die Konzeption und die gesammelten Erfahrungen. Das Regionale Übergangsmanagement Leipzig hat eine Befragung von Eltern zu deren Sicht auf die berufsorientierenden Angebote der Schulen und auf die eigene Rolle durchgeführt: Ergebnisbericht "Eltern und Berufsorientierung".

Anschauliche Praxisbeispiele für Kooperationen von Schule und Wirtschaft hat das Regionale Übergangsmanagement Weinheim zusammengestellt. Das Konzept der Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen behandelt ein Bericht der IHK der Region Stuttgart.

Tools

Handreichungen:

Jugendliche mit Migrationshintergrund im Übergang Schule–Berufsausbildung: Grundsätze und Ansätze interkultureller Schulentwicklung (DJI)

Handreichung zur Qualität in multikulturellen Schulen (Bildungsdirektion Kanton Zürich)

Zusammenarbeit mit Eltern in der Berufsorientierung Arbeitsblätter auf Deutsch,Türkisch, Italienisch,Serbisch,Russisch,Arabisch (Regionales Übergangsmanagement Stuttgart)

DER GRÜNE FADEN- eine Anleitung zum Organisieren von Elternabenden in Bildungseinrichtungen (Beschäftigungs- und Qualifizierungs-gesellschaft ELAN, Fürth)

Fortbildungsreihe Berufsbezogene Elternarbeit (Regionales Übergangsmanagement Marburg)

Beispiele guter Praxis:

Kooperationen von Schule und Wirtschaft. Praxisbeispiele aus Weinheim (Regionales Übergangsmanagement Weinheim)

Qualität in multikulturellen Schulen (Universität Zürich)

Bildungspartnerschaften zwischen Schule und Unternehmen (IHK Region Stuttgart)

Ergebnisbericht "Eltern und Berufsorientierung" (Regionales Übergangsmanagement Leipzig)

➡ Wenn Sie Anregungen und Verbesserungsvorschläge haben,
schreiben Sie gern eine Email an: Ulrike Richter

Link zu Unterkapitel

5.1 Organisatorische und räumliche Bündelung der Beratungs- und Vermittlungsleistungen

5.2 Abstimmung der Angebote zur Berufsorientierung

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