Beim gemeinsamen Workshop im Haus der Kunst (Kunstmuseum in München) beschäftigte sich das NAP-Jugendteam mit den Themen „Mitsprache und Mitbestimmung“, „Liebe als verbindendes Element“, „Jugendkulturen und Teilhabe“ sowie „Bildung und Gerechtigkeit“.
In Gruppen gestalteten sie Plakate und diskutierten Fragen wie: „Was würdet ihr Politikerinnen, Politikern und Erwachsenen sagen, damit sie euch besser verstehen?“, oder „Wie stellt ihr euch eine faire Schulbildung vor?“. Das Treffen im Haus der Kunst, im dortigen Atelier sowie der Besuch der Ausstellung „Für Kinder. Kunstgeschichten seit 1968“ gaben den jungen Menschen neue Denkanstöße und inspirierten sie. Wir danken dem Haus der Kunst in München für diese Gelegenheit.
Mitsprache und Mitbestimmung – Unsere Meinung zählt!
In der Gruppe „Mitsprache und Mitbestimmung – Unsere Meinung zählt!" erzählten junge Menschen, dass sie sich oft nicht ernst genommen fühlen. Sie wünschen sich mehr Beteiligung, besonders bei Themen, die ihre Zukunft bestimmen. Kriege, Krisen und die Diskussion um Wehrpflicht machen ihnen Angst. Umso wichtiger ist es für sie, mitreden und mitgestalten zu können.
Posterbeitrag der Gruppe „Mitsprache und Mitbestimmung – Unsere Meinung zählt!"
Liebe ist mehr als nur ein Wort – sie verbindet!
Am Gruppentisch „Liebe ist mehr als nur ein Wort. Liebe als verbindendes Element“ beschrieben junge Menschen Liebe als etwas Vielseitiges. Manchmal schwierig und verletzend, aber auch stärkend und verbindend. Sie sagten, Liebe zeige sich in vielen Formen und Farben. Gemeinsam dachten sie darüber nach, was Liebe in der Politik bedeuten könnte: Anerkennung, Respekt, Toleranz, Meinungsfreiheit und Vielfalt.

Posterbeitrag der Gruppe „Liebe ist mehr als nur ein Wort."
Jugendkulturen und Teilhabe – gleiche Chancen für alle!
Die Gruppe aus dem NAP-Jugendteam, die sich mit dem Thema „Jugendkulturen und Teilhabe“ beschäftigte hat, betont, wie wichtig Musik, Mitbestimmung und faire Chancen für alle Kinder und Jugendlichen sind. Sie fordern, dass auch junge Menschen mit wenig Geld zu Konzerten gehen oder selbst Musik machen können. Außerdem wünschen sie sich mehr Mitsprache, zum Beispiel durch Jugendräte, und mehr kulturelle Teilhabe, unabhängig vom Einkommen. Ein weiteres Anliegen ist das Wahlalter auf 16 Jahre abzusenken, damit junge Stimmen stärker gehört werden. Auch Mobilität spielt eine große Rolle: Kinder und Jugendliche unter 18 sollen den öffentlichen Personennahverkehr (Bus, Bahn, Tram) kostengünstiger nutzen können. Zudem braucht es mehr Unterstützung für Familien, vor allem vertrauensvolle Personen, die direkt vor Ort unterstützen und ansprechbar sind.

Posterbeitrag der Gruppe „Jugendkulturen und Teilhabe“
Bildung braucht engagierte Lehrkräfte und gleiche Startchancen!
Die Jugendgruppe, die sich intensiv mit dem Thema „Bildungs(un)gerechtigkeit“ beschäftigt hat, fordert mehr Unterstützung durch engagierte Lehrkräfte, kleinere Klassen und gleiche Startbedingungen für alle Kinder – eben auch von „Nicht-Akademiker“-Eltern. Jugendzentren leisten aus ihrer Sicht einen wichtigen Beitrag, indem sie Hausaufgabenhilfe, Gemeinschaftsorte und häufig auch eine warme Mahlzeit bieten.

Posterbeitrag der Gruppe „Bildungs(un)gerechtigkeit“

