Julia Serdarov

Unsichtbare Arbeitssklavinnen? Ein intersektionaler Blick auf bulgarische care workers in München

 

(Arbeitstitel)

 

LMU München, Forschungspraktikantin am DJI

 

Kontakt: serdarov@dji.de

 

Kurzfassung des Themas:
Die Magisterarbeit geht der Frage nach, wie sich die Subjektivitäten bulgarischer care workers gestalten, die in München als 'Live-Ins' dauerhaft oder über einen längeren Zeitraum im Haushalt einer pflegebedürftigen Person leben. Dabei wird angenommen, dass das Nebeneinander von Differenzkategorien – wie gender, 'race'/ethnicity und class – sowie multiple Ortsbindungen und die besondere Verortung dieser Migrantinnen in dem Arbeits- und Migrationsregime komplexe Subjektivitäten und Anrufungen erzeugt. Die Gleichzeitigkeit von Verletzlichkeiten und Handlungsräumen, die dem Care-Sektor eigen ist, soll untersucht werden. Dabei soll auf die Subjekttheorie Judith Butlers zurückgegriffen werden. Mittels narrativer Interviews, ethnografischen Beobachtungen und einer Regimeanalyse sollen die transnationalen Subjektivitäten in den Blick genommen werden.

 

Vita:
Geb. 1988; ab Oktober 2007 Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Neuere Deutsche Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München; August 2009 bis März 2011 stud. Hilfskraft am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft; Februar bis Dezember 2012 stud. Hilfskraft in der Schumpeter-Forschungsgruppe „Multilokalität von Familie“ am Deutschen Jugendinstitut München (DJI), August bis Oktober 2012 interdisziplinäres Forschungsprojekt „(Re-)Positions“ in Sofia (Bulgarien), seit März 2013 Forschungspraktikantin am DJI in München.Interessensschwerpunkte: Interdisziplinäre Migrations- und Genderforschung, Visualität und Stadtraum

 

Kontakt

+49 89 62306-317
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München

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