Anlage der Untersuchung

Es wurde ein Untersuchungsdesign entwickelt und erprobt, das Informationen zu den Übergängen von Jugendlichen von der Schule in die Berufsausbildung systematisch erhebt und zeitnah für politische Entscheidungen bereitstellt. Der Kern dieses Untersuchungsdesigns ist, dass auf dem Weg von der Schule in die Berufsausbildung alle Schulabgänger (bzw. eine repräsentative Stichprobe von Schulabgängern) in regelmäßigen zeitlichen Abständen nach ihrem Bildungsverlauf, nach einer Einschätzung ihrer Situation und ihren weiteren Plänen befragt werden.

Auf diese Weise werden Informationen darüber gewonnen, ob die Jugendlichen (subjektiv und objektiv) vorankommen, wie sie ihre Situation bewerten und welche Pläne sie daraus ableiten. Auf dieser Basis können z. B. Stationen, in denen Jugendliche effektiv gefördert werden, von Warteschleifen unterschieden werden, in denen nur Zeit überbrückt wird oder die Jugendlichen gar in ihren Bildungs- und Ausbildungsanstrengungen behindern. Dies ermöglicht, Konstellationen von objektiven Lebenssituationen der Jugendlichen und deren subjektiver Interpretation zu identifizieren, die für Bildungs- und Ausbildungsentscheidungen der Jugendlichen (Entscheidungen über weitere Bildungsanstrengungen aber auch über Ausstiege aus dem Bildungs- und Ausbildungssystem) relevant sind.

Informationen über Beispiele guter Praxis eines lokalen/regionalen Übergangsmanagement werden auf folgenden Wegen gewonnen:

  • Es wird eine bundesweite Recherche durchgeführt. Die gewonnenen Informationen werden auswertet und systematisiert. Die Recherche hat insbesondere das Ziel, Bausteine eines wirksamen lokalen/regionalen Übergangsmanagements zu identifizieren, die den Status bereits erprobter und in ihrer Wirksamkeit überprüfter guter Beispiele haben.
  • Auf der Grundlage der Ergebnisse der Recherche werden drei bis fünf Kommunen bzw. Landkreise identifiziert, in denen in Fallstudien die Strukturen und Prozesse eines lokalen/regionalen Übergangsmanagements analysiert werden.