Zielsetzung

Ziel des Projekts ist die Weiterentwicklung und Verbreitung aussagekräftiger Instrumente zur Diagnose des familialen Konfliktniveaus sowie wirksamer, den Konflikt reduzierender Interventionen. Auf dieser Grundlage sollen fachliche Richtlinien für die Arbeit mit hochstrittigen Familiensystemen formuliert werden. Erfolgreiche Interventionen verringern nicht nur die Folgen von Hochstrittigkeit für Kinder und Jugendliche und eröffnen bessere Chancen auf eine gelingende seelische und soziale Entwicklung, sondern reduzieren darüber hinaus die derzeitig feststellbaren hohen personellen und finanziellen Belastung der am strittigen Scheidungsverfahren beteiligten Institutionen und ersparen dem Sozialsystem jene Kosten, die bekanntermaßen die notwendige Folge von hoch belasteten kindlichen Entwicklungsverläufen sind.

Aufgrund der bisherigen sozialwissenschaftlichen Vernachlässigung des Themas in Deutschland fehlt es an validen Modellierungen von hochstrittigen Konfliktkonstellationen und Familien(sub-)systemen, an diagnostischen und prognostischen Zugängen sowie an präventiven wie interventionsorientierten Konzepten. Vor allem der Bedarf an zielgruppenspezifischen Interventionsansätzen ist sowohl seitens der Erziehungs- und Familienberatungsstellen, der Jugendämter (ASD) wie seitens der mit diesen Fällen befassten Dienste der Familiengerichtsbarkeit und indirekt auch bei Teilen der Anwaltschaft deutlich erkennbar.

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Kontakt

+49 89 62306-245
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München

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