Jugendgerichtshilfeb@rometer - Online-Befragung der Jugendhilfen im Strafverfahren

Wie ist die Jugendgerichtshilfe/die Jugendhilfe im Strafverfahren organisiert? In welche Richtung(en) entwickelt sie sich? Welche Probleme bestehen und vor allem: Welche Erfahrungen in der Kooperation mit der Justiz werden gemacht?

Zu diesen Fragen gibt es für das vielgestaltige Arbeitsfeld Jugendhilfe im Strafverfahren/JGH keine aktuellen empirischen Daten. Das Projekt Jugendhilfe und sozialer Wandel und die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention am Deutschen Jugendinstitut haben deshalb mit Unterstützung[1]der kommunalen Spitzenverbände in den Monaten August und September 2009 eine bundesweite Online-Befragung durchgeführt.
Anfang August 2009 wurden 581 Organisationseinheiten per E-Mail angeschrieben und gebeten, den Fragebogen[2] auszufüllen. Die Auswertung beruht auf den Antworten von 391 Jugendämtern, womit eine Rücklaufquote von 67 % erreicht wurde.

Aktuell wird von der Universität Kassel (Prof. Dr. Höynck) in Kooperation mit dem DJI eine Online-Befragung von Jugendrichterinnen/ -richtern und Jugendstaatsanwältinnen/ -anwälten zur Zusammenarbeit von Jugendgerichtshilfe und Justiz und der Qualifikation von Jugendrichterinnen/ -richtern und Jugendstaatsanwältinnen/ -anwälten durchgeführt.


Eine Darstellung der Ergebnisse des Jugendgerichtshilfeb@rometers finden Sie hier:

Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention / Projekt "Jugendhilfe und sozialer Wandel" (Hrsg.): Das Jugendgerichtshilfeb@rometer. Empirische Befunde zur Jugendhilfe im Strafverfahren in Deutschland. München 2011 Download[3] oder Bestellung der kostenlosen Druckausgabe unter jugendkriminalitaet@dji.de

weitere Projektveröffentlichungen[4]
Ansprechpartner/in:
Liane Pluto, Jugendhilfe und sozialer Wandel
Bernd Holthusen, Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention

Kontakt

+49 89 62306-169
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München