Jugend, Konsum und Nachhaltigkeit
Bildungsinstitutionen und nachhaltiger Konsum
Konzeption und Methode
Das Projekt startet mit einer Aufarbeitung des aktuellen Forschungsstandes, der im Rahmen einer Sekundäranalyse ausgewertet wird. In der anschließenden empirischen Untersuchung sollen Gruppendiskussionen in verschiedenen Schultypen (Sek I und II sowie Berufsschulen) und Hochschulen realisiert werden. Die Einbeziehung von Berufsschulen bietet die Möglichkeit, Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts durch die Berufsschüler auch in die ausbildenden Betriebe einzubringen. Schüler, Berufsschüler und Studenten sollen über die beteiligten Praxispartner (zwei Gymnasien, zwei Hochschulen und zwei Berufsschulen) zur Teilnahme geworben werden. Darüber hinaus sollen ergänzend Gruppendiskussionen an weiteren Schulen durchgeführt werden.Anhand der beiden Orientierungspunkte des Projekts - Ernährung und Energie/Mobilität - werden hierfür an den Berufsschulen Gruppen aus entsprechenden Ausbildungsgängen ausgewählt. An den Schulen und Hochschulen erfolgt eine Orientierung an Klassenverbänden bzw. an Studiengängen/Semester. Ebenso ist fallweise eine Trennung nach Geschlecht beabsichtigt, um den verschiedenen Konsum- und Ernährungsleitbildern gerecht zu werden. Die Erhebungsweise schließt an das selbstläufige Gruppendiskussionsverfahren an, beinhaltet nach einer "freien" Anfangsphase gleichwohl den Einsatz von Stimuli. Mit diesen sollen die Gesprächsinhalte auf die in der Sekundäranalyse identifizierten relevanten Bereiche gelenkt werden.
Im Anschluss an die qualitative Erhebung ist in Kooperation mit dem Teilprojekt Nachhaltigkeit, Konsumkultur und Partizipation (Universität Lüneburg) eine quantitative Erhebung zu Konsumpräferenzen geplant.