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Ausgangssituation

Im Konsumstil der Jugendlichen drücken sich die Unabhängigkeit gegenüber der Generation der Erwachsenen sowie die Zugehörigkeit zu spezifischen Jugendmilieus aus. Während Jugendliche so ihre Einzigartigkeit zum Ausdruck bringen wollen, konsumieren sie, was „in“ ist. Diese kurzfristige Perspektive des Konsums wird gesellschaftlich mit dem langfristigen Kriterium der Nachhaltigkeit konfrontiert. Unter nachhaltigem Konsum wird hier ein umweltgerechter, sozial verantwortlicher und wirtschaftlich verträglicher Konsum unter Berücksichtigung des kulturellen Selbstverständnisses verstanden.

Bildungseinrichtungen werden im Projekt BINK als Konsumenten und als ein Konsumraum Jugendlicher betrachtet. Somit zeigen Bildungseinrichtungen selbst eine bestimmte Konsumkultur und sind auch Raum für eine solche. Auf dieser Grundlage fragt das Projekt nach dem Konsumbewusstsein von Jugendlichen und nach Möglichkeiten des Erwerbs von Konsumbewusstsein, auf formalen wie informellen Wegen, in Bildungseinrichtungen im Rahmen der von diesen vermittelten Konsumkultur.