Fragestellungen


Durch ihre starke Orientierung an „Normalität“ haben Aussiedlerjugendliche subjektiv nur begrenzte Möglichkeiten, alternative Wege zum Normalverlauf „Schule – Berufsausbildung – Facharbeit“ zu nutzen. So geraten sie in Entscheidungssituationen, in denen – vermeintlich oder tatsächlich – nur der Rückzug in die Familie oder der Ausstieg aus der nicht erreichbaren Normalität als Ausweg erscheint.

Bisher fehlt es an präzisem Wissen darüber, wie und mit welchen Effekten diese Jugendlichen Hilfsangebote der Jugendsozialarbeit nutzen, die hier präventiv wirksam werden könnten. Insofern besteht ein dringender Bedarf, Informationen über Auslöser, Verläufe und Wendepunkte solcher Prozesse der Ausgrenzung und Selbstausgrenzung zu gewinnen. Gleichzeitig wollen wir mehr wissen über Inklusionsstrategien der Jugendsozialarbeit, durch die Prozesse der Ausgrenzung dieser Jugendlichen aufgehalten bzw. umgekehrt werden können.

Kontakt

+49 345 68178-33
Deutsches Jugendinstitut Außenstelle Halle
Franckeplatz 1
Haus 12/13 06110 Halle

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