Zielsetzung

Zielsetzung des Projekts während des gesamten Förderzeitraums war es neben der Sichtbarmachung von Kompetenzen, Beitrag zur sozialen Innovation an der Nahtstelle zwischen einer modernen Gleichstellungspolitik im Zeichen von Gender Mainstreaming und - auf betrieblicher Ebene - „managing diversity“ einerseits und anderen Feldern sozialer Modernisierungspolitik zu leisten. Betriebliche Strategien zur gleichberechtigten Anerkennung und beruflichen Förderung von Beschäftigten in unterschiedlichen Lebenszusammenhängen, solchen mit und solchen ohne Kinder, sollten mit politischen und betrieblichen Anstrengungen verknüpft werden, die unter dem Eindruck der demographischen Entwicklung und wachsenden Fachkräftemangels das vorhandene Humankapital in seiner ganzen Bandbreite entwickeln und dazu auch verborgene und bisher eher missachtete Potenziale freilegen wollen.
Zu diesen verborgenen und abgewerteten Humanressourcen gehört auch das Kompetenzpotenzial aus Familienarbeit, das vor allem in den Volkswirtschaften mit niedriger Frauenerwerbsquote als Potenzial für das System der Erwerbsarbeit negiert und dadurch partiell verschwendet wird. Dazu sollte eine Verbindung zu der europa-, ja weltweit geführten Debatte um lebenslanges und informelles Lernen hergestellt werden.
Schließlich sollte das Projekt auch arbeitsmarktpolitisch innovativ wirken, indem es eine Methode zur Verfügung stellt, die Beschäftigte, aber auch Arbeitslose und Menschen außerhalb der Erwerbsarbeit - vor allem die so genannte „stille Reserve“ - sowie Arbeitgeber, Weiterbildungsträger und die Arbeitsverwaltung dabei unterstützt, sich auf das individuell ressourcenorientierte Konzept der „Employability“ einzustellen.

Kontakt

+49 89 62306-255
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München

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