Quantitative Datenerhebung und -auswertung im Rahmen der Wissenschaftlichen Begleitung
Der Wissenschaftlichen Begleitung oblag als originäre Aufgabe des Weiteren das Fortschreiben der Strukturdaten zum Programm (Monitoring), realisiert in Form von jährlichen Erhebungen unter allen Projekten (siehe die entsprechenden Kapitel in den jährlichen Zwischenberichten der Wissenschaftlichen Begleitung, abrufbar auf der Homepage des Programms "Entimon").
Durch ein integriertes Follow up waren außerdem Vergleiche zwischen geplanter und realisierter Umsetzung möglich. So wurden die Projekte bspw. nach der angestrebten Zielgruppezusammensetzung und in den darauf folgenden Jahren rückblickend nach den tatsächlich erreichten Zielgruppen befragt. Zusätzlich stellten Nacherhebungen bei ausgelaufenen Maßnahmen die zu Programmbeginn nur vereinzelt vorhandenen Erkenntnisse über die Fortführung der vormals über „Entimon“ geförderten inhaltlichen Projektarbeit auf eine breitere Basis.
Um diesem vielschichtigen Vorhaben methodisch gerecht zu werden, entwickelte die wissenschaftliche Begleitung einen modularen Fragenkatalog, der es erlaubte, den durch die mehrmaligen Antrags- und Bewilligungs- sowie ein- und mehrjährigen Förderungsmöglichkeiten entstandenen Untersuchungsgruppen, zum gleichen Messzeitpunkt verschiedene Fragebögen, zusammengesetzt aus unterschiedlichen Modulen, zuzusenden. Strukturell und inhaltlich orientierten sich die Befragungen an dem Aufbau eines „Logischen Modells“ (qualitatives Evaluationsinstrument): Rahmenbedingungen, Ressourcen, geplante Aktivitäten und unterschiedliche Projektzielebenen wurden systematisch abgefragt.

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