Der Umgang mit Vielfalt und Heterogenität wird seit vielen Jahren im Kontext der Frühpädagogik mit unterschiedlichen Begrifflichkeiten wie interkulturelle Pädagogik, Diversität, Inklusion, Integration u.ä. diskutiert. Damit verknüpft ist häufig das Ziel, dass Bildung von Beginn an dazu beitragen soll, eine inklusive und tolerante Grundhaltung auszubilden.  Diese soll idealerweise den Grundstein für ein friedliches Zusammenleben in kultureller Vielfalt und Demokratie zu legen und damit auch das Recht auf Bildung jedes einzelnen Kindes, unabhängig von der familiären oder kulturellen Herkunft sichern. Durch die UN-Kinderrechtskonvention, das Kinder- und Jugendhilfegesetz oder das Kinderschutzgesetz ist ein rechtlicher Rahmen geschaffen, der Kindertageseinrichtungen dazu verpflichtet, die Meinung von Kindern zu berücksichtigen und sie angemessen zu beteiligen.

Bildung, auch in der frühen Kindheit, ist immer auch kulturell begründet. Die Art und Weise, wie das Zusammenleben in familiären und außerfamiliären Bildungs- und Betreuungskontexten gestaltet ist, bestimmt dadurch mit, welche Normen und Werte Kinder entwickeln. Demokratiebildung wird teilweise bereits in der frühen Kindheit in der Gestaltung der pädagogischen Arbeit und in den pädagogischen Handlungskonzepten berücksichtigt. Verschiedene nationale und internationale Initiativen und Konzepte dazu werden in der pädagogischen Praxis erprobt und teilweise wissenschaftlich begleitet. Die Kenntnislage im Themenfeld ist jedoch unübersichtlich und auch die inhaltlich-theoretischen Hintergründe gängiger Begriffe und Konzepte bleiben häufig unklar. Das Projekt BilDE trägt mit einer Bestandsaufnahme zur Systematisierung dieser Aktivitäten bei.

Konzeption und Fragestellung

Methodisches Vorgehen

 

 

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Deutsches Jugendinstitut
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