Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendpolitik am DJI ist als Forschungsprojekt angelegt, das die Strukturen der Kinder- und Jugendpolitik in ihrer Verschränktheit und in ihren (biografischen) Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche querschnittartig beobachtet, empirisch analysiert und die Erkenntnisse für die Akteure der Kinder- und Jugendpolitik nutzbar macht. Dieses Aufgabenspektrum der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendpolitik lässt sich im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Praxis verorten.

In der Arbeitsstelle werden die kinder- und jugendpolitisch relevanten Handlungsfelder auf nationaler wie auf internationaler Ebene sozialwissenschaftlich analysiert. Hierzu gehört auch die Beobachtung der einschlägigen Praxisfelder und der Akteure der Kinder- und Jugendpolitik. Weiter werden neue Erkenntnisse über die Nebenwirkungen bildungs-, sozial-, familien- oder integrationspolitischer Maßnahmen auf Kinder und Jugendliche als eigenständige Bevölkerungsgruppen gesammelt und aufbereitet. Zugleich werden die wissenschaftlichen Diskurse der Kinder- und Kindheitsforschung und der Jugend(hilfe)forschung auf Länder- und Bundesebene beobachtet. Über eigene Analysen und Dossiers werden die vorliegenden empirischen Befunde in den kinder- und jugendpolitischen Verwendungszusammenhang eingespeist. Die Arbeitsstelle ist damit gleichermaßen ein wissenschaftlich basiertes Forschungs- wie Beobachtungsprojekt. Als Querschnittsprojekt ist die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendpolitik in der Institutsleitung des DJI angesiedelt und pflegt einen engen fachlichen Austausch mit den anderen Abteilungen und Forschungsprojekten am DJI. Hierdurch ist eine integrierte Weiterentwicklung kinder- und jugendpolitisch relevanter Forschungsfragen gewährleistet.

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Deutsches Jugendinstitut
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