Jugend und Corona

Neue Publikation des DJI zu Jugend unter Corona-Bedingungen erschienen

In zehn Einzelbeiträgen wird die Bedeutung der Pandemie für Jugendliche in gesellschaftlicher und sozialer Hinsicht sowie der institutionelle Umgang der Jugendhilfe mit der Krisen-Situation beleuchtet. Die Arbeitsstelle diskutiert darin die Bedeutung der „Jugendkrawalle“. Bernd Holthusen, Sabrina Hoops, Diana Willems und Annalena Yngborn kommen zu dem Schluss: Bislang gibt es keine Hinweise auf eine Zunahme von Gewalt im Jugendalter.

Der Aufsatz „Jugend(hilfe) im Strafverfahren während der Covid-19-Pandemie“ von Annemarie Schmoll beschreibt die Auswirkungen der Pandemie auf die Aufgaben der Jugendhilfe im Strafverfahren und die Situation junger Menschen im Jugendstrafverfahren während der Pandemie aus der Perspektive der im Sommer 2020 befragten Fachkräfte der Jugendhilfe im Strafverfahren. Zudem wird der Frage nachgegangen, was aus der Situation und den Auswirkungen der Pandemie gelernt werden kann.


Erste Befunde aus dem „Corona-Aufruf“ im Jahr 2020: Innovative Ideen, aber auch viele Herausforderungen

Die Arbeitsstelle hat Ende des Jahres 2020 einen Aufruf gestartet und die Jugendhilfen im Strafverfahren sowie die Ambulanten Sozialpädagogischen Angebote gebeten, innovative Ansätze mitzuteilen, die sie während der Corona-Krise eingesetzt haben. Nun hat die Arbeitsstelle einen kurzen Beitrag dazu verfasst, der die eingetroffenen Rückmeldungen systematisiert und einordnet. Wenn Sie interessiert, welche Ideen die Fachpraxis hat, um mit den Einschränkungen durch die Corona-Krise umzugehen, dann lesen Sie hier.  
 

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