Der Hinweis, Eltern sollten ihre Kinder bei der Nutzung der Apps und des Internets begleiten, ist zwar pädagogisch wertvoll, dürfte im Familienalltag aber nicht immer berücksichtigt werden. Hinzu kommt, dass die Apps für die Zielgruppe der Kinder häufig so gestaltet sind, dass die elterliche Begleitung beim Spielen und Lernen nicht unbedingt erforderlich ist. Das Ausprobieren und Spielen der Kinder allein, ohne Eltern ist die Konsequenz. Auch wenn inzwischen einige Apps, was den Zugang zum Internet - genauer zu App Stores, Sozialen Medien und Anbieterwebsites - angeht, als "kindergesichert" gelten, ist es aufgrund der Beobachtungsgabe bei Kindern, spätestens aber mit dem Erwerb der Lesefertigkeit "kinderleicht", diese Sicherungen zu überwinden. Deshalb sollten Eltern einerseits ihre Kinder frühzeitig darauf vorbereiten, welchen Risiken sie begegnen können und wie sich diese vermeiden lassen. Anderseits sollten Eltern selbst die Mindeststandards zum Schutz ihrer Kinder - vor In-App-Kauf, Kauf von Spielerweiterungen, Datenabfragen, Push-Nachrichten, Werbebotschaften, E-Mail-Versand u.ä.m. - erfüllen und die Einstellungen in den Geräten, die sie den Kindern zugänglich machen, entsprechend modifizieren.

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