Projekt „Apps für Kinder“ – Neues

Fünf Praxisberichte unseres Projekts sind nun abrufbar. Sie dokumentieren den Einsatz von Kreativ-Apps in Kindertageseinrichtungen und wurden im Auftrag des DJI von Medienpädagog/innen erstellt.

Die Berichte geben Anregungen für medienpädagogische Projekte. Ihr Fazit: Kinder haben viel Spaß mit Kreativ-Apps und lernen spielerisch die Welt der Medien kennen. Sie erfahren, dass Tablets und Smartphones nicht (nur) dazu da sind, die bunten Angebote der Medien zu konsumieren, sondern kreative Werkzeuge sein können, die dabei helfen, sich auszudrücken und mit anderen zu kommunizieren.

Die neue Seite zur Datenbank "Apps für Kinder" ist nun online.

Unsere Rezensionen wurden um zahlreiche Informationen erweitert. U. a. enthalten diese nun pädagogische Bewertungen sowie detaillierte Angaben zu den Kosten und zum Zeitmanagement.

Die Bewertung der Apps erfolgt in den Kategorien "Spiespaß", "pädagogische Bewertung", "Sicherheit und Kosten" sowie "Bedienung und Technik". Ca. 200 von den insgesamt über 500 Rezensionen stehen schon im erweiterten Format zur Verfügung, die übrigen werden in den nächsten Monaten angepasst.

Neu ist auch ein überarbeitetes Druckmodul, mit dessen Hilfe die Besprechungen gut lesbar ausgedruckt werden können. Dazu steht das Drucksymbol am Ende des Berichts zur Verfügung.

Das "Herz" der Seite ist das neu konzipierte Abfrage- und Ausgabemodul, das für uns von der Stiftung "Digitale Chancen" programmiert wurde. Außerdem stehen Unterseiten mit Trendanalysen, Praxisberichten und Tipps für Eltern zur Verfügung.

Spezielle digitale Spione mit Namen wie Pocket Nanny, iNanny, Family Tracker oder Footprints, die manche Eltern auf den Smartphones ihrer Kinder installieren, funktionieren wie elektronische Fußfesseln. Der Medienwissenschaftler Dr. Marc Urlen (DJI) hält Tracking-Apps für höchst problematisch und nicht akzeptabel, wie er gegenüber der Süddeutschen Zeitung sagte.