Projekt „Apps für Kinder“ – Neues

Kreativ-Apps im pädagogischen Einsatz - die fünfte Trendanalyse des Projekts "Apps für Kinder" ist erschienen

Kinder wachsen heute ganz selbstverständlich mit digitalen Medien auf und sind von der aktuellen Technik fasziniert. Jugendliche verbringen einen bedeutenden Teil ihrer Freizeit mit Smartphones und Videospielen. Die Nutzungszeiten steigen dabei immer weiter an. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Zahlen, dass nur ein sehr kleiner Teil dieser Zeit damit verbracht wird, sich zu informieren oder kreativ zu betätigen.

In dieser Situation stellt sich die Frage immer drängender, wie mediale Kompetenzen vermittelt werden können, die dazu beitragen, dass Medien vernünftig, reflektiert und selbstbestimmt genutzt werden können. Dabei rückt ein schon lange bewährtes Konzept in den Mittelpunkt: die Durchführung von Medienprojekten, bei denen die Kinder selbst zu Akteurinnen und Akteuren werden.

Die fünfte Trendanalyse des Projekts "Apps für Kinder"  stellt Softwareangebote vor, mit deren Hilfe sich handlungsorientierte medienpädagogische Projekte besonders gut verwirklichen lassen. Sowohl Eltern als auch Pädagoginnen und Pädagogen erhalten einen Überblick über die Spannbreite des verfügbaren Softwareangebots und Anregungen zu eigenen kreativen Projekten. Dabei wird aufgezeigt, welche medienpädagogischen Bildungsziele mit dem Einsatz von Tablets erreicht werden können.

Die Trendanalyse kann hier heruntergeladen werden.

Neue Praxisberichte zum kreativen Einsatz von Apps

Drei neue Praxisberichte von Susanne Roboom sind nun abrufbar. Sie zeigen kreative Möglichkeiten auf, Apps in Kindertageseinrichtungen einzusetzen. Regenwürmer werden erforscht, eigene Trickaufnahmen per Green Screen erstellt und Hörspiele mit "GarageBand" aufgenommen.

Die vollständigen Artikel sind bei unseren Praxisberichten zu finden.

Interview zur KABU-App

Studio im Netz (SIN) hat die App KABU veröffentlicht: Kinder erstellen Inhalte für andere Kinder. Unser Praktikant Benno Klos hat SIN besucht und berichtet über das spannende Projekt.

zum Interview

Trendanalysen 3 und 4 erschienen

Die Trendanalysen 3 und 4 des DJI-Projekts "Apps für Kinder" sind nun online. Sie beschäftigen sich mit handlungsorientierten medienpädagogischen Ansätzen und dem Bewertungssystem der Datenbank "Apps für Kinder".

Die dritte Trendanalyse stellt die Frage nach der Übertragbarkeit von bewährten handlungsorientierten Ansätzen in die digitale Welt. Wie kann im Angesicht der digitalen Bilderfluten Medienmündigkeit vermittelt werden? Daraus abgeleitet wird die Frage, welche pädagogischen Maßstäbe an das neue Medium Kindersoftware angelegt werden können. Die Trendanalyse richtet sich vor allem an erzieherische und pädagogische Fachkräfte, die Medienprojekte planen.

Die vierte Trendanalyse des Projekts dokumentiert ausführlich die Bewertungskriterien der Datenbank "Apps für Kinder". Damit steht ein differenziertes Instrument zur pädagogischen Einordnung von Kindersoftware zur Verfügung. Die Kategorien, nach denen die Rezensentinnen und Rezensenten der Datenbank die Apps untersuchen, werden dargelegt und medienpädagogisch erläutert. Ergänzt wird die Trendanalyse mit Beispielen, einem Anhang zu rechtlichen Fragen sowie einer vollständigen Dokumentation der verwendeten Datenfelder.

Die Trendanalysen können über diese Seite heruntergeladen werden.

Fünf Praxisberichte unseres Projekts sind nun abrufbar. Sie dokumentieren den Einsatz von Kreativ-Apps in Kindertageseinrichtungen und wurden im Auftrag des DJI von Medienpädagog/innen erstellt.

Die Berichte geben Anregungen für medienpädagogische Projekte. Ihr Fazit: Kinder haben viel Spaß mit Kreativ-Apps und lernen spielerisch die Welt der Medien kennen. Sie erfahren, dass Tablets und Smartphones nicht (nur) dazu da sind, die bunten Angebote der Medien zu konsumieren, sondern kreative Werkzeuge sein können, die dabei helfen, sich auszudrücken und mit anderen zu kommunizieren.

Die neue Seite zur Datenbank "Apps für Kinder" ist nun online.

Unsere Rezensionen wurden um zahlreiche Informationen erweitert. U. a. enthalten diese nun pädagogische Bewertungen sowie detaillierte Angaben zu den Kosten und zum Zeitmanagement.

Die Bewertung der Apps erfolgt in den Kategorien "Spiespaß", "pädagogische Bewertung", "Sicherheit und Kosten" sowie "Bedienung und Technik". Ca. 200 von den insgesamt über 500 Rezensionen stehen schon im erweiterten Format zur Verfügung, die übrigen werden in den nächsten Monaten angepasst.

Neu ist auch ein überarbeitetes Druckmodul, mit dessen Hilfe die Besprechungen gut lesbar ausgedruckt werden können. Dazu steht das Drucksymbol am Ende des Berichts zur Verfügung.

Das "Herz" der Seite ist das neu konzipierte Abfrage- und Ausgabemodul, das für uns von der Stiftung "Digitale Chancen" programmiert wurde. Außerdem stehen Unterseiten mit Trendanalysen, Praxisberichten und Tipps für Eltern zur Verfügung.

Spezielle digitale Spione mit Namen wie Pocket Nanny, iNanny, Family Tracker oder Footprints, die manche Eltern auf den Smartphones ihrer Kinder installieren, funktionieren wie elektronische Fußfesseln. Der Medienwissenschaftler Dr. Marc Urlen (DJI) hält Tracking-Apps für höchst problematisch und nicht akzeptabel, wie er gegenüber der Süddeutschen Zeitung sagte.

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