Anna Schweda-Möller, Dipl.-Päd.

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Anna Schweda-Möller, Dipl.-Päd.
Anna Schweda-Möller
+49 89 62306-353
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München

Kindheitsforschung, soziale Ungleichheit, Prävention, Kinder- und Jugendhilfe, Kinder- und Jugendpolitik

Kindheits- und Schulforschung, Bildungsungleichheit, Bildungsentscheidungen, Entwicklungsbeobachtung und -diagnostik, praxis- und kulturanalytische Zugänge, Ethnographie, qualitative Methoden der Sozialforschung

Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE):

  • Sektion Allgemeine Erziehungswissenschaft
  • Sektion Schulpädagogik

 Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS):

  • Soziologie der Kindheit
  • Methoden der qualitativen Sozialforschung

Publikationen:

Schweda-Möller, A. (2017): Relationale Räume der Beobachtung und Normalisierung in Einschulungsverfahren. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation (ZSE). 37 Jg., H. 4, S. 382-398.

Kelle, H./Schweda-Möller, A. (2017): Weder Reifizierung noch Negierung der Differenz Kinder – Erwachsene. Über ethnographische Gratwanderungen und ihre methodologische Reflexion. In: Fangmeyer, A./Mierendorff, J. (Hrsg.): Kindheit und Erwachsenheit in soziologischer Forschung und Theoriebildung. Beltz, Juventa.

Schutter, S./ Schweda, A. (2017): Wo Risiken zusammentreffen: Bildungsbenachteiligung in Einelternfamilien. In: Baader, M. S./Freytag, T. (Hrsg.): Bildung und Ungleichheit in Deutschland. Wiesbaden: Springer VS, S. 139-154.

Schweda, A. (2016): Bildungsentscheidungen am Übergang in die Grundschule im Spannungsfeld von Selektion und Inklusion. In: Sonderpädagogische Förderung heute. Schwerpunktheft "Übergänge zwischen Bildungsinstitutionen". 61. Jg., H. 2, S. 150-164.

Schweda, A./Schutter, S. (2016): Frauen und Kinder zuerst? Stereotype und Exotisierung im medialen Diskurs um geflüchtete Mädchen und Frauen. In: Betrifft Mädchen. H. 3, S. 112-118.

Schweda, A. (2015): Junge Menschen auf der Flucht -  Versuch einer Bestandsaufnahme. In: IJAB journal, 9. Jg, H. 2, S. 10-12.

Kelle, H./Schmidt, F./Schweda, A. (2016): Entstehung und Abbau von Bildungsungleichheiten. Herausforderungen für die empirische Bildungsforschung mit Fokus auf der frühen Kindheit. In: Diehm, I./Kuhn, M./Machold, C. (Hrsg.): Differenz – Ungleichheit – Erziehungswissenschaft. Wiesbaden: Springer VS, S. 63-80

Schweda, A./Grab, M./Kelle, H. (2015): Sprachstandserhebungen in der medizinischen Schuleingangsuntersuchung und in der Grundschule. Eine analytische Kontrastierung unterschiedlicher professioneller Durchführungslogiken. In: Zeitschrift für Grundschulforschung (ZfG), 8 Jg., H. 1, S. 122-135.

Grab, M./Schweda, A. (2015): Austauschgespräche über einzuschulende Kinder am Übergang in die Grundschule. In: Urban, M./Schulz, M./Meser, K./Thoms, S. (Hrsg): Inklusion und Übergang - Perspektiven der Vernetzung von Kita und Grundschule. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 105-119.

Ott, M./Schweda, A./Langer, A. (2015): Ethnographische Erforschung Erziehung, Bildung und Sozialisation. In: Dippelhofer-Stiem, B./Dippelhofer, S. (Hrsg.): Enzyklopädie Erziehungswissenschaft Online (EEO). Fachgebiet Erziehungs- und Bildungssoziologie. Weinheim und Basel: Beltz Juventa.

Kelle, H./Schweda, A. (2014): Interactional complexity and child performative knowledge in language assessments for entry to school. In: Rasmussen, A./Gustafsson, J./Jeffrey, B. (eds.): Performativity in Education: An International Collection of Ethnographic Research on Learners' Experiences. New Cottage u.a.: E&E Publishing, S. 213-238.

Schweda, A. (2014): Die interaktive Hervorbringung einer Bildungsentscheidung im Kontext des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule. In: Miethe, I./Ecarius, J./Tervooren, A. (Hrsg.): Bildungsentscheidungen im Lebenslauf. Perspektiven qualitativer Forschung. Opladen u.a.: Verlag Barbara Budrich, S. 85-100.

Kelle, H./Schweda, A. (2014): Differenzdokumentationen und -produktionen am Übergang vom Elementar- zum Primarbereich. In: Tervooren, A./Engel, N./Göhlich, M./Miethe, I./Reh, S. (Hrsg.): Ethnographie und Differenz in pädagogischen Feldern. Internationale Entwicklungen erziehungswissenschaftlicher Forschung. Bielefeld: transcript.

Kelle, H./Ott, M./Schweda, A. (2012): Diagnostische Praktiken am Schulanfang. Zum Verhältnis von Förderdiagnostik und Selektivität in unterschiedlichen 'Teststationen' des Einschulungsverfahrens. In: Zeitschrift für Grundschulforschung (ZfG). Schwerpunktheft Diagnose und Förderung, 5. Jg., H. 1, S. 7-20.

Schweda, A. (2010): Als-ob Spiele als informelle Form des Testens. In: Kelle. K. (Hrsg.): Kinder unter Beobachtung. Kulturanalytische Studien zur pädiatrischen Entwicklungsdiagnostik. Opladen: Budrich, S. 157-177.

Schweda, A./Stoklas, K. (2010): Kinder unter Assistenz. Hilfestellungen in visuomotorischen Tests. In: Kelle, H. (Hrsg.): Kinder unter Beobachtung. Kulturanalytische Studien zur pädiatrischen Entwicklungsdiagnostik. Opladen: Budrich, S. 133-156.

Vorträge:

Schutter, S./Schweda, A. (2016): „Das hatte ich ja noch nie, dass jemand das nicht konnte." Tagung Krisenrhetoriken von Lehrkräften in Einschulungsverfahren. Aufwachsen in Zeiten der "Krise". Perspektiven der Kindheits- und Jugendforschung. Zentrum für Kindheits- und Jugendforschung (ZKJF), Universität Bielefeld, 07.-08.11.2016.

Schweda, A. (2016): Räume der Beobachtung – Räume der Normalisierung in Einschulungsverfahren. DGfE-Kongress „Räume für Bildung. Räume der Bildung“ Symposium: „Räume der Beobachtung - Räume der Normalisierung", Universität Kassel, 13.-15.03.2016. 

Kelle, H./Schweda, A. (2015): Weder Reifizierung noch Negierung der Differenz Kinder – Erwachsene. Über ethnographische Gratwanderungen und ihre methodologische Reflexion. Tagung zum 20-jährigen Jubiläum der Sektion Soziologie der Kindheit, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 24.-26.09.2015.

Grab, M./Schweda, A. (2014): Sprachstandserhebungen in der medizinischen Schuleingangsuntersuchung und in der Grundschule. Eine analytische Kontrastierung unterschiedlicher professioneller Durchführungslogiken. DGfE-Kongress „Traditionen und Zukünfte", Humboldt-Universität Berlin, 10.-12.03.2014.

Schweda, A. (2014): Zur Differenzierung von Bildungsentscheidungen im Kontext des Übergangs in die Grundschule. Vortrag innerhalb der Ringvorlesung „Ausgewählte Aspekte Früher Hilfen und Früher Bildung", Universität Rostock, 27.01.2014.

Kraft, M./Schweda, A. (2013): Der Umgang mit 'Grenzfällen' im hessischen Einschulungsverfahren. „Inklusion und Übergang. Perspektiven der Vernetzung von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen“, Goethe-Universität Frankfurt, 02.-03.09.2013.

Schweda, A./Kraft, M. (2012): Zur Differenzierung von Bildungsentscheidungen im Kontext des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule. Jahrestagung der Kommission Qualitative Bildungs- und Biographieforschung „Bildungsentscheidungen im Lebenslauf“. Justus-Liebig-Universität Gießen, 27.-29.09.2012.

Schweda, A. (2012): Das hessische Einschulungsverfahren. Wie machen’s die Schulen? Workshop auf dem Bildungskongress der Frankfurter Buchmesse: „Übergänge in Bildungsverläufen. Von der Kita bis zur Berufswahl". Buchmesse Frankfurt, 12.10.2012.

Kelle, H./Schweda, A. (2011): Ethnographische Erforschung von Differenzdokumentationen und -produktionen in der (Grund-)Schule. Workshop auf der Tagung „Ethnografie und Differenz in pädagogischen Feldern. Internationale Entwicklungen erziehungswissenschaftlicher Forschung, Friedrich-Alexander-Universität, Nürnberg-Erlangen, 17.-19.11.2011.

Kelle, H./Ott, M./Schweda, A. (2011): Zur Materialität entwicklungsdiagnostischer Praktiken in kindermedizinischen Untersuchungen - instrumenten- und praxisanalytische Rekonstruktionen. Interdisziplinäre Tagung: Materialitäten, Herausforderungen für die Sozial- und Kulturwissenschaften. Universität Mainz, 19.-20.10.2011.

Kelle, H./Schweda, A. (2010): Die Gestaltung des Übergangs zur Grundschule im Einschulungsverfahren. Diagnostik, Förderung, Selektivität. 19. DGfE-Jahrestagung der Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe: "Grundlegende Bildung ohne Brüche". Pädagogische Hochschule Weingarten, 29.09.- 01.10.2010.

Konzeption und Durchführung der AG: Multiprofessionelle Sprachstandserhebungen im Elementar- und Primarbereich: sprach- und erziehungswissenschaftliche Analysen der praktischen Durchführung. DGfE-Kongress „Traditionen und Zukünfte", Humboldt-Universität Berlin, 10.-12.03.2014

 

Seit 09/2015 Wissenschaftliche Referentin, Arbeitsstelle Kinder- und Jugendpolitik, Deutsches Jugendinstitut e.V.

04/2012 - 09/2015: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Einschulungsverfahren, Eingangsdiagnostiken und Bildungsentscheidungen im Kontext des Strukturwandels des Übergangs in die Grundschule" (Leitung: Prof. Dr. Helga Kelle), Goethe-Universität Frankfurt a.M. & Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft (AG 1: Allgemeine Erziehungswissenschaft).

07/2010 - 10/2013: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt a.M., Fachbereich Erziehungswissenschaft, Institut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe (Arbeitsbereich Kindheitsforschung).

11/2009 - 07/2010: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Kinderkörper in der Praxis. Eine Ethnographie der Prozessierung von Entwicklungsnormen in kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen (U3 bis U9) und Schuleingangsuntersuchungen". (Gemeinsam mit Sabine Bollig, Marion Ott und Julia Jancsó, Leitung: Prof. Dr. Helga Kelle), Goethe-Universität Frankfurt a.M.

11/2008 - 11/2009: Stipendiatin der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt a.M.

2006 - 2009: Aufbaustudium Erziehungswissenschaft (Diplom), Goethe-Universität Frankfurt a.M.

2006: 1. Staatsexamen Lehramt für Grundschulen, Goethe-Universität Frankfurt a.M.