wissenschaftlicher Referent

Dr. Alexander Leistner

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Dr. Alexander Leistner
Alexander Leistner
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Deutsches Jugendinstitut Außenstelle Halle
Franckeplatz 1
Haus 12/13 06110 Halle

Soziologie sozialer Bewegungen

Rechtextremismus, Islamismus

Methoden der rekonstruktiven Evaluationsforschung

Soziologie sozialer Bewegungen

Soziologie der Gewalt

Rechtsextremismus

Religions- und Kirchensoziologie

Fans und Jugendkulturen

Kultursoziologie

Methoden der rekonstruktiven Sozialforschung

Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)

Mitglied der Sektion Politische Soziologie und der Sektion Religionssoziologie in der DGS

affiliierter Wissenschaftler im Forschungsnetzwerk "European Protest Movement"

Sinnprovinz - kultursoziologische Workingpaper (Redaktionsmitglied)

Forschungsjournal Soziale Bewegungen (redaktionelle Mitarbeit)

Leistner, Alexander (07.11.2012): Möglichkeiten der Gewaltprävention / Erarbeitung von Präventionsprojekten. Vortrag. Prävention der linksgerichteten Gewalt. Konrad-Adenauer-Stiftung. Seminar für Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte


Monographien & Herausgeberschaften:


Zum Verhältnis von Empirie und kultursoziologischer Theoriebildung. Stand und Perspektiven (hrsg. zusammen mit Julia Böcker u.a.). Weinheim: Juventa Verlag (in Vorbereitung).

Soziale Bewegungen. Entstehung und Stabilisierung am Beispiel der unabhängigen Friedensbewegung in der DDR. Konstanz: UVK, 2016.

Kultursoziologie: eine problemorientierte Einführung (zusammen mit Monika Wohlrab-Sahr & Thomas Schmidt-Lux). Grundlagentexte Soziologie. Weinheim: Juventa Verlag, 2016.

Anstifter, Strippenzieher, Urgesteine. Schlüsselfiguren in sozialen Bewegungen. (zusammen mit Vera Faust). Themenheft des Forschungsjournals Soziale Bewegungen. (4/2013)


Aufsätze in Zeitschriften:


Linksextremismus“ zwischen Akklamation, Transkription und Dekonstruktion. Eine Typologie pädagogischer Problemaneignung (zusammen mit Lena Dreier & Franz Erhard). In: Soziale Probleme (1/2015), S. 67-68
 
Die Selbststabilisierung sozialer Bewegungen: Das analytische und theoretische Potential des Schlüsselfigurenansatzes. In: Forschungsjournal Soziale Bewegungen. (4/2013), S. 14-23.

Das Lob der ersten Schritte und der Nutzen von Vielfalt und Konflikt - Strömungen und Schlüsselfiguren der unabhängigen DDR-Friedensbewegung. In: Deutschland Archiv (1/2012), S. 105-116.

Sozialfiguren des Protests und deren Bedeutung für die Entstehung und Stabilisierung sozialer Bewegungen: Das Beispiel der unabhängigen DDR-Friedensbewegung [83 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 12(2), Art. 14.

Zwischen Entgrenzung und Inszenierung - Eine Fallstudie zu Formen fußballbezogener Zuschauergewalt. In: Sport und Gesellschaft (2/2008), S. 111-133.

Die vielen Gesichter der Gewalt. Bemerkungen zur Differenzierung des Gewaltbegriffs aus soziologischer Perspektive. In: Ökumenische Rundschau (4/2004), S. 516-529.


Aufsätze in Sammelbänden:


Gewalt als soziale Situation. Formen und Folgen am Beispiel einer Ultragruppierung. In: Grau, Andreas u.a. (Hrsg.): Sozialwissenschaftliche Perspektiven der Fußballfanforschung. Weinheim: Juventa Verlag (im Erscheinen) 
 
Soziale Bewegungen und Biographieforschung. In: Lutz, Helma & Martina Schiebel & Elisabeth Tuider (Hrsg.): Handbuch Biographieforschung. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften (im Erscheinen). 
 
Einmischen, mitmischen, aufmischen – Partizipation in und durch politische(r) Bildung (zusammen mit Ursula Bischoff u.a.). In: Tremmel, Jörg & Markus Rutsche (Hrsg): Politische Beteiligung junger Menschen. Grundlagen – Perspektiven – Fallstudien. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften, 2015, S. 49-74.

Grauzonen der Feldforschung. Methodische Herausforderung und heuristisches Potential (zusammen mit Julia Böcker). In: Poferl, Angelika & Jo Reichertz (Hrsg.): Wege ins Feld – methodologische Aspekte des Feldzugangs. Oldib Verlag Essen, 2015, S. 332-347.

Kulturen des Aufwachsens? Ein kultursoziologischer Blick auf wachsende Polarisierungen. In: Fischer, Joachim & Stephan Moebius (Hrsg.): Kultursoziologie im 21. Jahrhundert. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften, 2014, S. 223-233.

Konzentriertes Fallenlassen. Ansätze einer Soziologie kollektiver Ekstase. (zusammen mit Thomas Schmidt-Lux) In: Schnabel, Anette & Rainer Schützeichel (Hrsg.): Emotionen, Sozialstruktur und Moderne. Zum Stand der Emotionssoziologie. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften, 2012 S. 317-333.

"Kirche muss eine Probiergemeinschaft sein" - Typen des Verhältnisses von Religion und Politik in den Biographien von Friedensaktivisten. In: Pickel, Gert & Kornelia Sammet (Hrsg.): Religion und Religiosität im vereinigten Deutschland. Zwanzig Jahre nach dem Umbruch. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften, 2011, S. 325-341.

Fans und Gewalt. In: Roose, Jochen, Mike S. Schäfer & Thomas Schmidt-Lux (Hrsg): Fans. Soziologische Perspektiven. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften, 2010, S. 249-279.

"Ein schönes Spiel reicht noch nicht aus" - jugendliche Fußballfans und Rausch. (zusammen mit Thomas Schmidt-Lux) In: Yvonne Niekrenz, & Sonja Ganguin (Hg.): Jugend und Rausch. Interdisziplinäre Zugänge zu jugendlichen Erfahrungswelten. Weinheim/München: Juventa, 2010, 169-181.



Rezensionen:
 
Rezension: David Klett (2013): Die Form des Kindes. Kind, Familie, Gesellschaftsstruktur. (Zusammen mit Julia Böcker). In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie (1/2015), S. 163-166.  

Rezension: Vico Leuchte (2011). Landkommunen in Ostdeutschland. Lebensgeschichten, Identitätsentfaltung und Sozialwelt [24 Absätze]. (zusammen mit Julia Böcker). Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 14(1), Art. 10.

Rezension: Nepstad, Sharon Erickson. Nonviolent Revolutions. Civil Resistance in the Late 20th Century. Oxford. Oxford University Press 2011 (zusammen mit Christian Fröhlich). In: Politische Vierteljahrsschrift (2/2012), S. 339-340.

Eine andere Forschung ist möglich! Die Bewegungsforschung und deren Theorien. Rez. zu Andreas Pettenkofer: Radikaler Protest. Zur soziologischen Theorie politischer Bewegungen. Campus: 2010. In: Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen (4/2010), S. 113-115.

Rezension: Randall Collins (2008): Violence. A Micro-Sociological Theory. New Jersey: Princeton University Press. (Zusammen mit Thomas Schmidt-Lux). In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie (4/2009), S. 698-701.


Veröffentlichungen am DJI:

Ergebnisbericht der Wissenschaftlichen Begleitung des Bundesprogramms „INITIATIVE DEMOKRATIE STÄRKEN“ Berichtszeitraum: 01.01.2013 bis 31.12.2013. (zusammen mit Katja Schau und Susanne Johansson), 2013.

Pädagogische Strategien zur Demokratieförderung.“ (zusammen mit Frank Greuel, Frank König und Stefanie Reiter) In: DJI Impulse, Heft 3/2013, S. 21-22.


Sonstige:


Friedenspolitik ist Überlebenspolitik. In: Aufwind, September 2012, S. 4-5.

"Dann gibt es nur eins, sag nein!" - das Verhältnis von Literatur und Friedensbewegung. In: FriedensForum 5/2011.

Zonen der Angst. In: Pax Christi Bistumsinfo 2/2006.
 
Vorträge:
 

▪ "Von Aussteigern und Sonderlingen. Das Charisma des Andersseins und die Stabilisierung
sozialer Bewegungen.", Frühjahrstagung 2014 der Sektion Wissenssoziologie "Die Neuentdeckung der Ränder: Theorieinteressierte Exkursionen in Randgebiete des Sozialen", 6./7. März 2014, Alice Salomon Hochschule Berlin.
▪ "Hauptsache er ist dabei, Hauptsache er gibt alles, was er hat" - Wenn das Feld Teilnahme verlangt – Grauzonen und Grenzziehungen des Feldzugangs (zusammen mit Julia Böcker), Tagung der Sektion Wissenssoziologie (DGS) und des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Fulda „Wege ins Feld – methodologische Aspekte des Feldzugangs“, 5./6.Juli 2013
▪ Kulturen des Aufwachsens? Ein kultursoziologischer Blick auf wachsende Polarisierungen, Jahrestagung "Kultursoziologie im 21. Jahrhundert" der Sektion Kultursoziologie (DGS) zu Ehren des 70. Geburtstags von Karl-Siegbert Rehberg, TU Dresden, 20.-22. Juni 2013
▪ Zugänge der Bewegungsforschung: Biografieanalyse, Konferenz "Protest - Bewegung - Demokratie" am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), 19./20. Juni 2013
▪ Kontinuitäten und Neuorientierungen – die Entwicklung der unabhängigen DDR-Friedensbewegung nach 1989, 03.-05.08.2012, Universität Augsburg.
▪ „Das ist ein fundamentaler Bruch in meinem Leben und in der der Zeit“ – das Verhältnis von Engagement und Enttäuschung in sozialen Bewegungen, 02.-03.12.2011, Institut für Zeitgeschichte München.
▪ Mentor, Pionier, Vernetzer. Rollen und Identitäten in der DDR-Friedensbewegung vor und nach 1989, 20.06.2011, Kleine Synagoge Erfurt, BStU-Erfurt.
▪ Religiöse Friedensgruppen in der DDR unter dem Eindruck des NATO-Doppelbeschlusses: Bewegungsformation und Aktivistenidentität, Workshop: Friedensbewegung und Zweiter Kalter Krieg: Europäische und transatlantische Perspektiven. (Referat Zeitgeschichte und Archiv Grünes Gedächtnis (Heinrich-Böll- Stiftung) / German Historical Institute, Washington DC / Universität Augsburg, „Geschichte des europäisch-transatlantischen Kulturraums“), 24.-26. März 2010.
▪ Zwanzig Jahre und kein Abbruch - das Langzeitengagement von Akteuren der 'unabhängigen Friedensbewegung'. Tagung der Sektion Religionssoziologie in der DGS „Zwanzig Jahre nach dem Umbruch - Religion und Religiosität in Ostdeutschland (und in Osteuropa)“, 20.-22.11.2009, Universität Leipzig.
▪ Ansätze zu einer Soziologie kollektiver Ekstase. Ein Vorschlag zur Differenzierung (zusammen mit Thomas Schmidt-Lux). Arbeitstagung „Sozialtheorie der Emotionen“ 13./14. November 2009, FernUniversität in Hagen.
▪ Biographie und Politik - Verhältnisbestimmungen am Beispiel des Langzeitengagements in sozialen Bewegungen, Workshop „Biographie und Politik“ der Sektion Biographieforschung in der DGS, 03./04. Juli 2009, Forschungsstelle Widerstandsgeschichte Berlin.
▪ Sozialer Wandel als Herausforderung für die Persistenz gesellschaftsverändernden Engagements. Nachwuchstagung „Orientierung im Wilden Komplex“, 15.11.2008, Wissenschaftszentrum Berlin (WZB).
▪ „Was bist Du denn für ein Judenschwein!“ Rechtsextremismus und Rassismus im ostdeutschen Fußball. Ringvorlesung an der Universität Siegen, 26. Juni 2007.
▪ „Der Kampf um Leipzig“: Die Radikalisierung und politische Polarisierung von Fußballfanszenen. Internationale Fachkonferenz „Serious Games: Fußball, Medien und Politik“, vom 08. bis 10. Juni 2006, Sektionen Politische Soziologie und Soziologie des Sports der DGS, Universität Hamburg.


Lehrveranstaltungen:

▪ SS 2012 Seminar Methoden der Kultursoziologie und ihre Anwendung: das narrative (Experten-)Interview (Uni Leipzig – Institut für Kulturwissenschaften)
▪ WS 2011/2012 (zusammen mit Julia Böcker) Seminar Einführung in die Kultursoziologie (Uni Leipzig – Institut für Kulturwissenschaften)
▪ WS 2011/2012 (zusammen mit Melanie Eulitz) Kirchensoziologisches Praxisseminar: Kirchgemeinden und Rechtsextremismus (Uni Leipzig – Institut für Praktische Theologie)
▪ SS 2011 (zusammen mit Melanie Eulitz) Kirchensoziologisches Praxisseminar: Kirchgemeinden und Rechtsextremismus (Uni Leipzig – Institut für Praktische Theologie)
▪ S 2010 (zusammen mit Melanie Eulitz) Kirchensoziologisches Praxisseminar: Kirchgemeinden und Rechtsextremismus (Uni Leipzig – Institut für Praktische Theologie)
▪ WS 2009/2010 (zusammen mit Thomas Schmidt-Lux) Seminar: Homo Ludens. Eine Erkundung von Spiel und Spielern (Uni Leipzig – Institut für Kulturwissenschaften)
▪ WS 2008/2009 Forschungsseminar: „Stop - Smash - Change.“ Eine Einführung in die Soziologie sozialer Bewegungen (Uni Leipzig – Institut für Kulturwissenschaften)
▪ S 2008 Seminar: Angewandte Kultursoziologie: das Narrativ-biographische Interview“ (Uni Leipzig – Institut für Kulturwissenschaften)

11/2014 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Leipzig (Prof. Dr. Monika Wohlrab-Sahr). Titel der Arbeit: "Zur Entstehung und Stabilisierung sozialer Bewegungen. Eine historische Soziologie der unabhängigen Friedensbewegung in der DDR"

seit 2012 wissenschaftlicher Referent am DJI

2011-2012 Mitarbeiter im Projekt "Kirchen als 'symbolische Mitte des Dorfes' und Theater als 'Orte säkularer Außeralltäglichkeit' Eine Untersuchung des ehrenamtlichen Engagements in Kirchbau- und Theaterfördervereinen" am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig

2007-2011 Doktorand am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig (Lehrstuhl für Kultursoziologie Prof. Monika Wohlrab-Sahr)

2005-2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Landtagsabgeordneten Elke Herrmann

1999-2004 Studium der Soziologie, Erziehungswissenschaft und Evangelischen Theologie an der TU Dresden

geb.1979 in Werdau


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