„Gleichberechtigung liegt aus meiner Sicht in der Hand von jeder einzelnen Frau und von jedem einzelnen Mann. Und ich glaube, da haben wir noch eine Strecke zu gehen“, resümiert DJI-Alumna Prof. Dr. Sabina Schutter, Vorstandsvorsitzende des SOS-Kinderdorfvereins und Expertin für Kindheit, Geschlecht und Familie im Interview zum Internationalen Weltfrauentag mit der Schwetzinger Zeitung.

„…Und wenn wir dafür kämpfen wollen, dass Menschen nicht mehr wegen ihres Geschlechts benachteiligt werden, dann sprechen wir natürlich darüber, dass sich Männer verändern müssen, Frauen verändern müssen und alle dazwischen auch. Das ist das Leitbild einer inklusiven Gesellschaft: dass alle Menschen die gleichen Chancen haben“, so Schutter weiter.

Im Gendern sieht Sabina Schutter ein Vehikel, um starre Rollenzuschreibungen in unseren Köpfen aufzubrechen. Denn Sprache schaffe Realität, und das Gendern sei „eine Weiterentwicklung der Sprache, die uns zugutekommt“.

Das Gespräch mit Ressortleiterin Katja Bauroth von der Schwetzinger Zeitung/Hockenheimer Tageszeitung ist in voller Länge auch als Podcast im Netz verfügbar.

Zum Interview der Schwetzinger Zeitung[1]

Zum Podcast[2]

Homepage SOS-Kinderdorf e.V.[3]