Lebensbilanz, Vergangenheitsbewältigung, Selbstfindung, Vergebung, Befreiung und Aufbruch, das sind Themen in Jürgen Barthelmes‘ Roman-Erstling "Der Tartini-Effekt: Das Ende des Gehorsams", die seine Hauptfigur Silvio Meynhausen umtreiben.

Den Tartini-Effekt, nach seinem Entdecker, dem venezianischen Geiger Giuseppe Tartini benannt, wählt DJI-Alumnus Barthelmes zum Leitbild seines Romans und bezieht das Phänomen der Kombinationstöne auf die inneren Stimmen im Menschen, die größtenteils auf fixierten Erfahrungen, Glaubenssätzen, Vorurteilen beruhen und denen wir uns oft nur schwer entziehen können. „Gehorsam als eine innere mitschwingende Stimme entsteht bereits in der Wiege“, schreibt Jürgen Barthelmes und erzählt gleichermaßen spannend und tiefgründig unterhaltsam wie sich seine Hauptfigur Silvio während einer Italien-Reise, quasi in einem Prozess der Selbstbefreiung, dem Ende seines Gehorsams nähert und Neues in sein Leben lässt.

Zur Inhaltsangabe[1]