Eine kurze Geschichte des DJI

  • 1961

    Das DJI wird gegründet

    Der Deutsche Bundestag beschließt am 27. April 1961 die Gründung des Deutschen Jugendinstituts (DJI). In seiner Gründungsurkunde erhält das DJI den Auftrag, sich „mit Aufgaben der Jugendarbeit und der Jugendforschung, vor allem der Doku-mentation, fachlicher Information für Forschungsarbeiten, Erteilung von Forschungs-aufträgen und der Auswertung von wissenschaft-lichen Arbeiten“ zu befassen.
    Das DJI vereinigt das seit 1949 bestehende „Deutsche Jugendarchiv“ in München und das 1956 errichtete „Studienbüro für Jugendfragen“ in Bonn zu einem Institut.

  • 1963

    Arbeitsbeginn des DJI

    Im Jahr 1963 nimmt das Deutsche Jugendinstitut e.V. in der Leopoldstraße 7 in München seine Arbeit auf.

  • 1967

    Walter Hornstein wird Direktor der DJI

    Mit Direktor Walter Hornstein (1967–1977) beginnt sich das DJI von einem Dokumenta-tionszentrum zu einem der größten sozialwissenschaft-lichen Forschungsinstitute in der Bundesrepublik zu wandeln. Die ersten Projekte finden im Bereich der Jugendarbeit und der Jugend- und Jugendhilfeforschung statt.

  • 1968

    Umzug des DJI in die Infantriestraße 13 in München-Schwabing

    Im Frühsommer 1968 bezieht das DJI ein rotes Backsteingebäude in der Infanteriestraße 13. Wegen des zunehmenden Platzmangels werden in den folgenden Jahren weitere Räume im Stadtteil Schwabing angemietet: In der Römerstraße für den „Vorschulbereich“ und am Bonner Platz für den Bereich „Familiale Sozialisation“.

  • 1972

    Neuer Sonderforschungsbereich zur Berufs- und Arbeitskräfteforschung

    Das DJI wirbt zusammen mit dem Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung in München Mittel bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft für einen Sonder-forschungsbereich ein.
    Der SFB 101 „Theoretische Grundlagen sozial-wissenschaftlicher Berufs- und Arbeitskräfte-forschung“ eröffnet dem DJI die Möglichkeit, seine Forschungskapazitäten auf dem Gebiet der Sozialisation und Arbeit im Jugendalter zu erweitern.

  • 1972

    Dritter Jugendbericht mit Unterstützung des DJI vorgelegt

    Im Februar 1972 erscheint der dritte Jugendbericht der Bundesregierung. Erstmals wird der Bericht von einer unabhängigen Kommission erstellt, die durch eine am DJI angesiedelte Geschäftsführung unterstützt wird. Von nun an begleitet das DJI Kinder- und Jugendberichte bis heute. Thematisch stan-den die „Aufgaben und Wirksamkeit der Jugendämter in der Bundesrepublik Deutschland" im Mittelpunkt des dritten Jugendberichtes.

  • 1974

    Das Projekt Tagesmütter startet

    Das Bundesministerium für Familie, Frauen und Gesundheit (BMFFG) startet im Jahr 1974 das Modellprojekt „Tagesmütter“ (1974–1979). Die wissenschaftliche Begleitung wird dem Deutschen Jugendinstitut übertragen.

  • 1974

    Mitarbeit beim Familienbericht

    Das DJI übernimmt die Geschäftsführung für den zweiten Familienbericht der Bundesregierung. Er erscheint im Jahr 1974 unter dem Titel „Familie und Sozialisation: Leistungen und Leistungsgrenzen der Familie hinsichtlich des Erziehungs- und Bildungsprozesses der jungen Generation“.

  • 1974

    Umzug des DJI in die Saarstr 7 in München-Schwabing

    Der starke Zuwachs an Personal macht im Jahr 1974 einen weiteren Umzug des DJIs nötig: Das Institut findet Platz in der Saarstraße 7 in die Nähe des Olympiaparks. Damit können alle Mitarbeiterinnen und Mitar-beiter wieder an einem Ort zusammenarbeiten. Das Gebäude in der Saarstraße 7 war zuvor Sitz des „Olympischen Komitees“ für die Olympischen Sommerspiele 1972 in München. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DJIs profitieren vom Design des Künstlers Otl Aicher, der als Gestaltungsbeauftragter der Olympischen Spiele unter anderem ein bis heute international weit verbreitetes System von Piktogrammen als Wegweiser entwickelte.

  • 1976

    Das DJI begleitet den Aufbau von Mütterzentren

    Das DJI entwickelt ab Mitte der 1970er-Jahre das Konzept der Mütterzentren. Ziel ist es, ein Angebot der Familienbildung zu schaffen, das ein breites Spektrum von Familien anspricht und auch von bildungsbenachteiligten Eltern angenommen wird. In den Jahren 1981 bis 1983 übernimmt das DJI für das Bundesfamilienministerium den Aufbau und die wissenschaftliche Begleitung der ersten Modellzentren. Heute gibt es mehr als 400 Mütterzentren in Deutschland, auch international hat sich die Idee durchgesetzt.

  • 1976

    Der DJI-Verlag Deutsches Jugendinstitut wird als Gewerbe angemeldet

  • 1977

    Hanns Eyferth wird kommissarischer Direktor des DJI

    Im Jahr 1977 übernimmt Prof. Dr. Hanns Eyferth, langjähriger Vorsitzender des Trägervereins des Deutschen Jugendinstituts, für kurze Zeit die kommissarische Leitung des DJIs. Walter Hornstein hatte nach zehnjähriger Amtszeit, in der er das DJI zum größten bundesdeutschen Forschungsinstitut im Bereich Jugend geführt hat, einen Ruf an die Hochschule der Bundeswehr angenommen. Hanns Eyferth leitet das Institut kommissarisch bis zum Amtsantritt von Prof. Dr. Line Kossolapow. Der Vorsitz im Vorstand des Trägervereins des DJI wird während dieser Zeit an Prof. Dr. Horst Schüler-Springorum von der Ludwig-Maximilians-Universität München übertragen.

  • 1978

    Line Kossolapow wird DJI-Direktorin

    Im Oktober 1978 wird Prof. Dr. Line Kossolapow Direktorin des DJIs. Die Professorin für Erziehungswissenschaft kommt von der Universität Münster. Sie führt das Institut in einer schwierigen Zeit. Im Rückblick sagt sie 2003: „Ich selber stand damals vor der schier unlösbaren Aufgabe, zwischen ministeriellen Anforderungen und Mitarbeitererwartungen einen Weg in abgesicherte institutionelle Verhältnisse zu finden, der es erlauben würde, Planungssicherheit mit der Kreativierung von interner Team-Arbeit und kommunikativer Außenrepräsentanz zu verbinden“.

  • 1978

    Der vierte Jugendbericht der Bundesregierung erscheint

    Der vierte Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung erscheint 1978 zum Thema „Sozialisationsprobleme der arbeitenden Jugend in der Bundes-republik Deutschland. Konsequenzen für Jugendhilfe und Jugendpolitik“.

  • 1979

    Der dritte Familienbericht der Bundesregierung wird vorgelegt

    Im Zentrum steht „Die Lage der Familien in der Bundesrepublik Deutschland“.

  • 1979

    Erstmals tagt das DJI-Kuratorium in seiner heutigen Form und Verantwortlichkeit

  • 1980

    Der fünfte Jugendbericht der Bundesregierung erscheint

    Der fünfte Jugendbericht war ein sogenannter Gesamtbericht, der über „die Lage junger Menschen und die Bestrebungen und Leistungen der Jugendhilfe“ berichten sollte.

  • 1981

    Lothar Böhnisch wird kommissarischer Direktor des DJI

    Im April 1981 wird Privatdozent Dr. Lothar Böhnisch kommissarischer Direktor des Deutschen Jugendinstituts. Er war bereits seit 1970 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am DJI tätig und inzwischen Leiter der Abteilung „Jugend und Jugendhilfe“. Zuvor war die DJI-Direktorin Line Kossolapow an die Universität Münster zurückgekehrt. Als Lothar Böhnisch das DJI kommissarisch übernimmt, befindet es sich an einem Wendepunkt: Nach der Expansion in den 1970er-Jahren muss es nun sein wissenschaftliches Profil schärfen.

  • 1982

    Die Brigitte-Studie des DJI erscheint

    Im Jahr 1982 legt „Brigitte“ als auflagenstärkste Frauen-zeitschrift Europas die erste Repräsentativuntersuchung zur Lebenssituation und zum Lebensgefühl 15- bis 19-jähriger Mädchen in der Bundesrepublik vor. Grundlage war eine Erhebung des DJI.

  • 1984

    Hans Bertram wird Direktor des DJI

    Im April 1984 tritt Prof. Dr. Hans Bertram die Stelle des DJI-Direktors an. Mit ihm wird ein deutlich stärkerer Akzent auf die empirische Forschung gelegt: Er etabliert zunächst den Familiensurvey des DJI und später den Jugendsur-vey. Bertram entwickelt das Konzept der Regionaldatenbank – auch mit Blick auf die unterschiedlichen regionalen Lebensverhältnisse sowie – nach der Maueröffnung – auf den Ost-West-Vergleich 1984-1993.

  • 1984

    Der sechste Jugendbericht erscheint

    Im Mittelpunkt steht die „Verbesserung der Chancengleichheit von Mädchen in der Bundesrepublik Deutschland“.

  • 1985

    Der vierte Familienbericht erscheint

    Thematisch befasst er sich mit der Situation der älteren Menschen in der Familie.

  • 1985

    Der Wissenschaftsrat begutachtet erstmals das DJI

  • 1986

    Umzug des DJI in die Freibadstraße 30 in München-Giesing

    Nach zwölf Jahren in der Saarstraße bezieht das DJI aus Platzmangel 1986 ein Bürohaus in der Freibadstraße im Münchner Stadtteil Untergiesing. Das Institut liegt nun direkt an der südlichen Bahnlinie, auf der die Züge nach Österreich und Italien vorbeifahren.

  • 1986

    Erstmalig erscheint die Zeitschrift „DJI Bulletin“

    Mit einer Auflage von 1.150 Exemplaren startet im Jahr 1986 die Hauszeitschrift des Deutschen Jugendinstituts, das „DJI Bulletin“. Ab 1987 gibt es neben den vier jährlichen deutschen Ausgaben auch eine in englischer Sprache. Der Nachfolger des Bulletins, das Forschungsmagazin DJI Impulse, erscheint ab 2011 mit einem neuen inhaltlichen Konzept und einer modernen grafischen Gestaltung. Es hat eine Auflage von 13.000 Exemplaren.

  • 1986

    Der siebte Jugendbericht wird vorgelegt

    Thema sind die Entwicklung familienunterstützender Leistungen der Jugendhilfe und ihre Perspektiven.

  • 1986

    Die DJI-Abteilung „Jugend und Arbeit“ und das Referat für Öffentlichkeitsarbeit werden gegründet

  • 1987

    Gründung der Abteilungen „Medien und Neue Informationstechnologien“ und „Sozialberichterstattung“

  • 1988

    Die Abteilungen „Mädchen- und Frauenforschung“ und „Jugend und Politik“ werden gegründet

  • 1988

    Wolfgang Müller wird Verwaltungsdirektor des DJI

  • 1990

    Der achte Jugendbericht der Bundesregierung erscheint

    Der achte ist ebenso wie der fünfte Jugendbericht ein Gesamtbericht.

  • 1990

    Erstmalig erscheint die Zeitschrift "Diskurs"

    Aufgabe des DJI ist es seit seiner Gründung, Forschungsergebnisse für die Politik, den Bildungsbereich, die Jugendhilfe, die Wissenschaft und die Medien sowie für die Öffentlichkeit verständlich aufzubereiten. Anfangs gibt es dafür Bücher und Literaturdokumentationen, die aber für einen Teil der Praktikerinnen und Praktiker und der Öffentlichkeit zu lang und manchmal schwer zu verstehen sind. Um die Komplexität und Fülle der Informationen zu reduzieren, gibt das DJI von 1990 bis 2005 die Zeitschrift „Diskurs“ heraus.

  • 1990

    Der wissenschaftliche Beirat des DJI tagt zum ersten Mal

    Im Jahr 1990 gründet das DJI auf Empfehlung des Wissenschaftsrates einen wissenschaftlichen Beirat. Seine Mitglieder beraten und begleiten das Institut wissenschaftlich, sie diskutieren das Forschungsprofil sowie die Forschungsplanung und unterstützen das DJI bei seinen regelmäßigen Abteilungsevaluationen. Der Wissenschaftliche Beirat besteht heute aus 18 Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland und. Er setzt sich zusammen aus den das DJI repräsentierenden Wissenschaftsdisziplinen und Themenfeldern. Die Mitglieder werden vom Direktor des DJIs im Einvernehmen mit dem Kuratorium jeweils für vier Jahre berufen. Der Beirat trifft sich in der Regel einmal jährlich zu einer zweitägigen Sitzung.

  • 1991

    Gründung der Außenstelle Leipzig

    Nach der Wiedervereinigung stellt sich für die deutsche Politik die Frage, welches der beiden Jugendforschungs-institute weitergeführt werden soll: das Institut der Bundesrepublik DJI oder das „Zentralinstitut für Jugendforschung“ (ZIJ) der DDR. Das ZIJ in Leipzig hat vor allem aufgrund seiner Längsschnittunter-suchungen auch im Westen ein hohes Renommee. Dennoch wird es mit dem Jahresende 1990 aufgelöst, 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden vom DJI für eine Übergangszeit übernommen. Mit dem Umzug der DJI-Außenstelle Leipzig nach Halle im Jahr 2003 ist diese abgeschlossen und damit die institutionelle Verankerung des DJIs im Westen und im Osten des wiedervereinten Deutschlands vollzogen.

  • 1991

    Erste Ergebnisse des Familiensurveys werden veröffentlicht

    Die Abteilung „Sozialberichterstattung“ führt als eine der ersten großen repräsentativen Befragungen des DJIs seit 1990 den Familiensurvey durch. Die Ergebnisse der ersten Befragungswelle des Familiensurveys erscheinen im Jahr 1991 unter dem Titel „Die Familie in Westdeutschland – Stabilität und Wandel familialer Lebensformen“. Entgegen den in der Öffentlichkeit verbreiteten Befürchtungen über den drohenden Untergang der Familie zeigt die Studie, dass die Ehe nach wie vor die häufigste Lebensform darstellt. Ab dem Jahr 2000 wird zudem der Jugendsurvey in die Abteilung integriert. Die verschiedenen umfassenden Längsschnittstudien zu Kindern, Jugendlichen und Familien werden ab 2009 im neuen DJI-Survey „Leben in Deutschland: Alltagswelten“ (AID:A) zusammengefasst.

  • 1992

    Die Projekte „Jugendsurvey“ und „Jugendhilfe und sozialer Wandel“ starten

    Der DJI-Jugendsurvey ist eine längsschnittlich angelegte Studie zur Dauerbe-obachtung der Lebensverhältnisse sowie gesellschaftlicher und politischer Orientierungen Jugendlicher. In dem Projekt „Jugendhilfe und sozialer Wandel werden erstmals Strukturen und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe aufseiten der Jugendämter und der freien Träger zum Gegenstand von längsschnittlich angelegten quantitativen Befragung.

  • 1993

    Ingo Richter wird DJI-Direktor

    Unter seiner Leitung wird unter anderem die Sozialberichterstattung ausge-baut und die Forschung auf die neuen Bundesländer ausgeweitet. Neben der Einrichtung neuer Arbeitsbereiche wird auch die Außenstelle Leipzig, die aus dem „Zentralinstitut für Jugendforschung“ (ZIJ) der DDR hervorging, weiterentwickelt. Dem 11. Kinder- und Jugendbericht verantwortet er als Vorsitzen¬der der Sachverständigenkommission.

  • 1994

    Abschluss des Kooperationsvertrages mit der Universität Leipzig

  • 1994

    Fünfter Familienbericht und neunter Jugendbericht werden veröffentlicht

    Das Thema des fünften Familienberichtes lautet: Familie und Familienpolitik im geeinten Deutschland. Zukunft des Humanvermögens. Im Zentrum des neunten Jugendberichtes stehen die „Situation von Kindern und Jugendlichen und Entwicklung der Jugendhilfe in den neuen Bundesländern“.

  • 1995

    Abschluss des Kooperationsvertrages mit der Eberhard Karls Universität Tübingen

  • 1994

    Umzug des DJI in die Nockherstraße 2 in München-Au

    1996 zieht das DJI an den Nockherberg, unmittelbar unterhalb der berühmten Traditionsstätte und nahe der Isar im Münchner Stadtteil Au. Das DJI hat hier auch heute noch seinen Sitz.

  • 1996

    Das DJI führt den „Ausländersurvey“ durch

    Befragt werden erstmals griechische, italienische und türkische Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland an der Schwelle zur politischen Partizipation.

  • 1997

    Gründung der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention

    Ab Mitte der 1990er-Jahre beunruhigen steigende Zahlen über Gewalttaten Jugendlicher in der polizeilichen Kriminalstatistik sowie Medienberichte über schwere Straftaten die Öffentlichkeit und die Politik. Kriminalitätsprävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verspricht die Lösung der Probleme. Vor diesem Hintergrund wird am DJI im Jahr 1997 die Arbeitsstelle „Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention“ gegründet. Sie beobachtet die Entwicklung und beschreibt kriminalpräventive Ansätze und Strategien.

  • 1997

    Gründung des Forschungsschwerpunktes „Übergänge in Arbeit“

    Die in der Außenstelle in Leipzig und München angesiedelten Projekte zur arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit der Abteilung Jugend und Jugend-hilfe werden in einem eigenen selbständigen Forschungsschwerpunkt zu-sammengefasst. Das DJI möchte damit die Bedeutung der Übergangsfor-schung im Jugendalter hervorhaben. Später (2012) wird der Forschungs-schwerpunkt seinen heutigen Namen „Übergänge im Jugendalter“ erhalten.

  • 1998

    Zweite Evaluation des DJI durch den Wissenschaftsrat

  • 1998

    Der zehnte Kinder- und Jugendbericht erscheint

    Der zehnte Jugendbricht, der ab sofort Kinder- und Jugendbericht heißt, widmet sich der Lebenssituation von Kindern und den Leistungen der Kinderhilfen in Deutschland.

  • 1999

    Abschluss des Kooperationsvertrages mit der Universität Siegen

  • 2000

    Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus wird gegründet

    In den 1990er-Jahren verschärfen sich durch Übergriffe auf Ausländerinnen und Ausländer die Probleme mit dem Rechtsextremismus in Deutschland. Da die meisten dieser Gewalttaten von jungen Menschen verübt werden, entwickelt sich eine eigenständige Forschung und Fachdiskussion sowie eine ausdifferenzierte pädagogische Projektlandschaft. Die im Jahr 2000 gegründete „Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus und Radikalisierungsprävention“ begleitet die pädagogische Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.

  • 2000

    Das „Informationszentrum Kindes-misshandlung/Kindesvernach-lässigung“ (IzKK) wird eingerichtet

    In den 1990er-Jahren machen Hilfsorganisationen auf das große Ausmaß der kommerziellen sexuellen Ausbeutung von Mädchen und Jungen aufmerksam. Das im Jahr 2000 neu am Deutschen Jugendinstitut (DJI) angesiedelte „Informationszentrum Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung“ (IzKK) wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit der Konzeption und Organisation einer nationalen Konferenz zu diesem Thema beauftragt. Es kann dabei an Projekte des DJIs anknüpfen, die sich bereits in den 1990er-Jahren mit der Prävention sexueller Gewalt gegen Mädchen und Frauen befasst haben. Das IzKK entwickelt sich in den folgenden Jahren zu einer interdisziplinären Fachstelle für Information, Beratung und Vernetzung für alle Institutionen und Berufsgruppen, die sich mit dem Schutz von Kindern vor Gewalt und Vernachlässigung befassen. Bis zum Projektende 2014 greift es mit seinen Veranstaltungen und den IzKK-Nachrichten Problemfelder der Kinder- und Jugendhilfe auf und macht auf Forschungsbedarf aufmerksam.

  • 2001

    Einführung der neuen Organisationsstruktur

    Diese besteht aus den Fachabteilungen Kinder- und Kinderbetreuung, Jugend und Jugendhilfe, Familien und Familienpolitik, Geschlechterforschung, Social Monitoring und dem Forschungsschwerpunkt Übergänge in Arbeit.

  • 2001

    Der sechste Familienbericht erscheint

    Sein Thema lautet: Familien ausländischer Herkunft in Deutschland. Leistungen – Belastungen – Herausforderungen.

  • 2002

    Thomas Rauschenbach wird Direktor des DJI

    Unter seiner Leitung wird die DJI-Surveyforschung umgebaut und die Surveys in AID:A integriert. Er hatte den Vorsitz der Kommission des 12. Jugendberichts inne und ist Mitglied der Kommissionen des 11. und 14. Kinder- und Jugendberichts. Zudem gehörte er von Anfang an zur verantwortlichen Autorengruppe, die die Nationalen Bildungsberichte erstellt.

  • 2002

    Der Forschungsverbund DJI – TU Dortmund wird gegründet

    Mit seinem Amtsantritt als neuer Direktor des Deutschen Jugendinstituts initiiert Prof. Dr. Thomas Rauschenbach den Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut/Technische Universität Dortmund. Die Zusammenarbeit zwischen München und Dortmund bezieht sich insbesondere auf die Themenbereiche der Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe, die Kinder- und Jugendhilfestatistik, die Kindertagesbetreuung, die Qualifizierung von Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit sowie die Formen des Ehrenamts und des bürgerschaftlichen Engagements. Die Ergebnisse werden vor allem von der Fachpraxis und der Politik nachgefragt. Für großes öffentliches Interesse sorgen Projekte zum Platz- und Personalbedarf aufgrund des Ausbaus der Betreuungsangebote für unter Dreijährige in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege. Die Projekte des Forschungsverbundes werden von verschiedenen Bundesministerien, Stiftungen und Landesministerien gefördert – insbesondere dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

  • 2002

    Abschluss des Kooperationsvertrages mit der TU Dortmund

  • 2002

    DJI-Curriculum „Qualifizierung in der Kindertagespflege“ wird veröffentlicht

  • 2002

    Der elfte Kinder- und Jugendbericht erscheint

    Es ist ein Gesamtbericht.

  • 2003

    Umzug der DJI-Außenstelle von Leipzig nach Halle

    Die „Regionale Arbeitsstelle des Deutschen Jugendinstituts“, die sich zunächst in Leipzig befand, war 1991 aus dem „Zentralinstitut für Jugendforschung“ (ZIJ) der DDR hervorgegangen. Ende der 1990er-Jahre waren die Räumlichkeiten in Leipzig renovierungsbedürftig und außerdem zu klein. Mit Unterstützung des BMFSFJ ergibt sich die Möglichkeit, in die Frankeschen Stiftungen nach Halle zu ziehen – ein Glücksfall für das DJI: In Halle gibt es in einer architektonisch herausragenden Arbeitsumgebung ausreichend Platz und zudem einen wissenschaftlichen Austausch mit benachbarten Einrichtungen – etwa dem Pädagogischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

  • 2004

    Die DJI-Kinderbetreuungsstudie startet

    Aus einem gefühlten „Betreuungsnotstand“ entsteht immer dringlicher der Bedarf nach empirisch belastbaren Daten, die vor allem die Sicht der Eltern wiedergeben. Das DJI führt daraufhin die Kinderbetreuungsstudie als erste bundesweite Elternbefragung durch. In den Jahren 2004 und 2005 werden aus einer repräsentativen Zufallsstichprobe mehr als 8.000 Haushalte mit Kindern unter sieben Jahren telefonisch zu ihren Betreuungsarrangements befragt: Deutlich wird, dass Eltern komplexe „Betreuungspuzzles“ organisieren – symptomatisch für die Zeit des Umbruchs. Die Untersuchung fällt zeitlich zusammen mit der Einführung des Tagesbetreuungsausbaugesetzes (TAG), das 2005 in Kraft tritt und den Platzausbau für Kinder unter drei Jahren einleitet. Ein bleibendes Fazit der Kinderbetreuungsstudie ist eine Zahl: der Bedarf an Betreuungsplätzen, den die Studie für 2005 mit circa 35 Prozent der unter Dreijährigen beziffert.

  • 2005

    Erster Genderreport wird veröffentlicht

    Im Jahr 2005 erscheint der „1. Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesrepublik Deutschland“, den das DJI in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erstellt hat. Der Report dokumentiert den Stand der Gleichberechtigung von Männern und Frauen und ist ein Vorläufer des ersten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung, der im Jahr 2011 erscheint.

  • 2005

    Zwölfter Kinder- und Jugendbericht wird veröffentlicht

    Im Mittelpunkt des Berichtes stehen Bildung und Erziehung außerhalb der Schule.

  • 2005

    Die Ganztagsschul-Studie StEG startet

    Die „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen“ (StEG) wird von einem Forschungsverbund durchgeführt, dem neben dem DJI das „Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung“ (DIPF), das Institut für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund und die Universität Gießen angehören. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. In drei Befragungswellen (2005, 2007, 2009) werden in mehr als 300 Schulen die Perspektiven von Schulleitungen, Lehrkräften, pädagogischem Personal, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie außerschulischen Kooperationspartnern erfasst und ausgewertet.

  • 2006

    Der erste Bildungsbericht erscheint

    „Bildung in Deutschland. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung und Migration“ ist der erste nationale Bildungsbericht. Er analysiert Rahmenbedingungen, Verlauf und Ergebnis sowie die Nutzung von Bildung im gesamten Lebensverlauf. Der Auftrag dafür kommt gemeinsam von der Kultusministerkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Erstellt wird der Bericht von dem Konsortium Bildungsberichterstattung, einem Zusammenschluss mehrerer Wissenschaftsinstitute sowie der Statistischen Ämter. Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) bringt – zusammen mit der Dortmunder „Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik“ – in diesem Konsortium seine Expertise vor allem in den Themenfeldern der frühkindlichen, der non-formalen und der außerschulischen Bildung ein.

  • 2006

    Gründung der DJI-Forschungsgruppe „Migration, Integration und interethnische Beziehungen“

  • 2006

    Das Handbuch „Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB und Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD)“ wird veröffentlicht

  • 2006

    Das Buch „Wer betreut Deutschlands Kinder“ mit den Ergebnissen der DJI-Kinderbetreuungsstudie erscheint

  • 2006

    Der siebte Familienbericht erscheint

    Sein Thema lautet: Familie zwischen Flexibilität und Verlässlichkeit – Perspektiven für eine lebenslaufbezogene Familienpolitik.

  • 2007

    Das "Nationale Zentrum Frühe Hilfen" wird gegründet

    Das „Nationale Zentrum Frühe Hilfen“ (NZFH) wird 2007 im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem DJI gegründet. Aufgabe des Zentrums ist es, die Länder und Kommunen beim Auf- und Ausbau von Frühen Hilfen für werdende Eltern sowie Eltern kleiner Kinder zu beraten und zu unterstützen und zugleich eine Kommunikations- und Informationsplattform für Fachkräfte und die allgemeine Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Ziel Früher Hilfen ist es, die Erziehungskompetenz junger Eltern schon früh zu fördern – vor allem dann, wenn sie sich in belastenden Lebenslagen befinden. Durch eine bessere Vernetzung und Kooperation von Diensten des Gesundheitswesens mit der Kinder- und Jugendhilfe und anderen Sozialleistungssystemen sollen Eltern verstärkt Zugang zu Angeboten finden, die sie unterstützen und begleiten.

  • 2008

    Der zweite Bildungsbericht wird veröffentlicht

    Der Zweite Bildungsbericht erscheint im Jahr 2008. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DJIs gehören zum festen Stamm der Autorengruppe, die den Bildungsbericht im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erarbeitet. Schwerpunktthema dieses Berichts sind die Übergänge nach der Schule in Ausbildung, Studium und Arbeitsmarkt.

  • 2008

    Dritte Evaluierung des DJI durch den Wissenschaftsrat

  • 2009

    Der neue Survey „Aufwachsen in Deutschland AID:A“ startet

    Der Survey „Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten“ (AID:A) löst die bisherigen einzelnen Lebenslagen-surveys des DJI ab und umfasst zudem erstmals den gesamten Zeitraum des Aufwachsens von der Geburt bis ins Erwachsenenalter im Kontext der individuellen Entwicklung, des familiären und regionalen Umfelds sowie der verfügbaren oder in Anspruch genommenen wohlfahrtsstaatlichen Leistungen. In der ersten AID:A-Befragung werden rund 25.000 Personen zwischen 0 und 55 Jahren befragt.

  • 2009

    Start der "Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte" (WiFF)

    Das Projekt beobachtet und analysiert die Professionalisierung im Arbeitsfeld Kita systematisch anhand empirischer Studien u. a. mit den Schwerpunkten Inklusion, Weiterbildung und Ausbildung in der Fachschule. Das Fachkräftebarometer Frühe Bildung liefert Informationen zu Personal, Arbeitsmarkt, Erwerbssituation sowie Qualifizierung des Kita-Personals im Zeitverlauf“.

  • 2009

    Die Evaluation des Kinderförderungsgesetzes (KiföG) startet

  • 2009

    Der 13. Kinder- und Jugendbericht wird unter dem Titel „Mehr Chancen für gesundes Aufwachsen“ veröffentlicht

  • 2011

    Das Handbuch Pflegekinderhilfe wird online gestellt

  • 2012

    Sabine Walper wird Forschungsdirektorin des DJIs

    Unter ihrer Verantwortung wird vor allem die Surveyforschung am DJI weiterentwickelt.

  • 2012

    Der vierte Bildungsbericht erscheint

    Mit „Bildung in Deutschland 2012“ legt die Autorengruppe Bildungsberichterstattung, zu der auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DJI gehören, den vierten Bildungsbericht vor. Neben der indikatorengestützten Bestandsaufnahme des Bildungswesens analysiert der Bericht in seinem Schwerpunktteil die Bedeutung der kulturellen Bildung im Lebenslauf. Erstmalig wird auch das Thema Bildung in der Familie aufgenommen.

  • 2012

    Das DJI legt einen ersten Kinder- und einen ersten Jugendmigrationsreport vor

    Unter dem Titel „Gleiche Chancen für alle? Der erste Jugendmigrationsreport des DJI“ stellen Mitarbeiterinnen des DJIs zum ersten Mal verstreut vorliegende Daten zur Bildungssituation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zusammen und werten sie aus. Die Autorinnen kommen zu dem Schluss, dass sich für Jugendliche mit Migrationshintergrund in Deutschland ungünstige Zukunftschancen abzeichnen: Sie sind an Gymnasien deutlich unter-, an Hauptschulen überrepräsentiert und verlassen die Schule – verglichen mit ihrem Anteil an allen Schulabgängerinnen und Schulabgängern – unverhältnismäßig selten mit einem Abitur und häufig ohne Schulabschluss oder mit einem Hauptschulabschluss. Auch der Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder in Arbeit falle ihnen schwerer als Jugendlichen ohne Migrationshintergrund.

  • 2012

    Einführung von Fachgruppen in den Abteilungen Kinder- und Kinderbetreuung, Jugend und Jugendhilfe sowie Familien und Familienpolitik

  • 2012

    Der DJI-Forschungsschwerpunkt "Übergänge im Jugendalter"

    Die Themen Jugend, Berufsausbildung und Erwerbsarbeit sind bereits seit 1978 ein Schwerpunkt am DJI. Im Jahr 1998 ging die 1986 gegründete Abteilung „Jugend und Arbeit“ im neu gegründeten Forschungsschwerpunkt (FSP) „Übergänge in Arbeit“ auf. Sie fokussierte sich auf die Gruppe der benachteiligten Jugendlichen und deren soziale und berufliche Integration. Eine zentrale Fragestellung war etwa, welche Angebote der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit jungen Frauen und Männern helfen und ihnen den Weg in Ausbildung und Arbeit ebnen. Im Jahr 2012 wird die inhaltliche Ausrichtung erweitert und der FSP umbenannt in „Übergänge im Jugendalter“.

  • 2013

    14. Kinder- und Jugendbericht erscheint

    Es ist wieder ein Gesamtbericht.

  • 2013

    Abschluss des Kooperationsvertrages mit der Martin-Luther-Universität Halle

  • 2013

    Deutsches Jugendinstitut feiert sein 50-jähriges Bestehen

    Am 26. Juni 2013 lädt das DJI Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Förderer sowie Kooperationspartner, die das DJI auf seinem Werdegang durch ein halbes Jahrhundert begleitet haben, zur Jubiläumsveranstaltung in das Münchener HVB-Forum. DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach dankt allen, die mit ihrem Engagement zur Profilierung des Instituts beigetragen haben. Regina Kraushaar, Leiterin der Abteilung „Kinder und Jugend“ im Bundesfamilienministerium, würdigt das DJI in ihrer Ansprache als wichtigen Impulsgeber für die wissenschaftliche Erforschung und politische Gestaltung des Landes. Die rund 450 Gäste folgen mit großem Interesse den informativen Vorträgen und prominent besetzten Polittalks über „Die wilde Jugend“ in den 1960er- und 1970er-Jahren, die „Familie zur Zeit der deutschen Einheit“ sowie zur „Bildung und Kindheit heute“.

  • 2013

    Das DJI-Forschungsdatenzentrum wird akkreditiert

    Das Forschungsdatenzentrum (FDZ) des DJI ist seit Ende 2013 beim Rat für Wirtschafts- und Sozialdaten akkreditiert. Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) berät die Bundesregierung und die Bundesländer bei Fragen, die die Erweiterung und Verbesserung der Forschungsdateninfrastruktur für die empirischen Sozial-, Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaften betreffen. Mit der Akkreditierung wird zugleich die Verpflichtung eingegangen, dass das FDZ bei der Datenaufbereitung, Datendokumentation und der Dissemination nach transparenten und verbindlichen Verfahren vorgeht.

  • 2014

    Abschluss des Kooperationsvertrages mit der Ludwig-Maximilians-Universität München

  • 2014

    Neue Datenbank: Apps für Kinder geht online

    Das DJI richtet eine Datenbank ein, in der „Apps für Kinder“ im Kindergarten- und Grundschulalter bewertet werden. Pädagogische Fachkräfte in Kitas und Schulen nutzen diese über 500 Rezensionen genauso wie zahlreiche Eltern, wie die hohen Zugriffszahlen zeigen.

  • 2014

    Der 5. Bildungsbericht erscheint

    Der Bericht „Bildung in Deutschland 2014“ liefert zum fünften Mal eine aktuelle Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens und analysiert alle Bildungsbereiche des biografischen Lebenslaufes – von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung im Erwachsenenalter, dieses Mal ergänzt um den Schwerpunkt „Bildung von Menschen mit Behinderung“.

  • 2014

    Das Fachkräftebarometer Frühe Bildung wird erstmals veröffentlicht

    Das „Fachkräftebarometer Frühe Bildung“ wird erstmals veröffentlicht und im Rahmen eines Kamin-Gesprächs in der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung einem Kreis von Staatssekretären der Länder und der Bundesregierung vorgestellt. Mit dem Fachkräftebarometer legt die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) auf Grundlage der amtlichen Statistik nun regelmäßig eine umfangreiche Bestandsaufnahme zu Personal und Qualifizierung im frühkindlichen Bildungsbereich vor.

  • 2014

    Das Projekt „Transferagenturen“ startet

    Im Rahmen der Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) konnten zwei Transferagenturen – für Mitteldeutschland und Bayern – im Forschungsschwerpunkt Übergänge im Jugendalter (FSP ÜJ) verankert werden. Aufgabe dieser Agenturen ist es, Kommunen und Landkreise dabei zu unterstützen, ein eigenes kommunales Bildungsmanagement aufzubauen oder weiterzuentwickeln.

  • 2015

    AID:A II – erste Befunde werden veröffentlicht

    Die zweite Befragungswelle des DJI-Surveys AID:A „Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten“ wird 2015 abgeschlossen. Sie bietet eine wichtige empirische Basis für viele Forschungsprojekte des DJI und die Bearbeitung gesellschaftlich relevanter Themenstellungen. Erste Ergebnisse der Studie werden in einer Broschüre mit dem Titel „Aufwachsen in Deutschland heute. Erste Befunde aus dem DJI-Survey AID:A 2015“ im November veröffentlicht.

  • 2015

    Kindertagespflege

    Das „Kompetenzorientierte Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege. Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern unter drei“ wird veröffent-licht

  • 2016

    Der 15. Kinder- und Jugendbericht wird vorgelegt

    Sein Thema lautet: Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und vir-tuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter.

  • 2016

    Abschluss des Kooperationsvertrages mit der Technischen-Universität München

  • 2016

    Der sechste Bildungsbericht wird vorgelegt

    Im Bericht „Bildung in Deutschland 2016“ ist das DJI an der Erstellung des aktuellen Schwerpunktkapitels beteiligt, das sich in Anlehnung an den ersten Bildungsbericht 2006 erneut mit dem Thema „Bildung und Migration“ befasst. Das DJI analysiert, wie sich die Situation von Migrantinnen und Migranten in den verschiedenen Stufen des Bildungssystems entwickelt hat. Hierzu wird eigens eine deutschlandweite Befragung von Kindertageseinrichtungen durchgeführt.

  • 2016

    Die jährliche Befragung von Eltern zur Betreuungssituation von Kindern (KiBS) startet

  • 2016

    Die Methodenstudie zur Entwicklung inklusiver quantitativer Forschungs-strategien in der Jugendforschung startet

  • 2017

    Beginn der Arbeit am zweiten Kinder- und Jugendmigrationsreport

  • 2017

    Astrid Fischer wird Verwaltungsdirektorin des DJI

    Die Juristin Astrid Fischer ist seit Januar 2017 neue Verwaltungsdirektorin am DJI, wo sie für den Haushalt, das Personal, die IT und Bibliothek sowie für den Inneren Dienst verantwortlich zeichnet. Zuvor war Astrid Fischer zwölf Jahre am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg tätig. 2004 als Wissenschaftskoordinatorin eingestellt, übernahm sie zwei Jahre später die Verwaltungsleitung des Instituts. Nach ihrem rechtswissenschaftlichen Studium in Passau, Würzburg, Cardiff und Referendariat im Bezirk des OLG Bamberg, arbeitete sie u.a. als Rechtsanwältin und kommissarische Leiterin des Universitätsprüfungsamtes in München.

  • 2018

    Die DJI-Forschungsdirektorin übernimmt den Vorsitz der Kommission für den neunten Familienbericht

  • 2018

    Die Arbeit am 16. Kinder- und Jugendbericht beginnt

    Im Zentrum soll die politische Bildung junger Menschen stehen.

  • 2019

    AID:A 2019 geht an den Start

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