Familie – bunt, dynamisch und verletzlich

Entwicklungen in Gesellschaft und Arbeitswelt stellen Familien vor große Herausforderungen. Sie müssen sich enger sozial vernetzen und sind mehr auf außerfamiliale Unterstützung angewiesen. Welche Veränderungen notwendig sind, damit die Familie auch künftig die starke Mitte der Gesellschaft bleibt.

Von Christina Boll[1]

Für 77 Prozent der Bevölkerung ist die Familie nach wie vor der wichtigste Lebensbereich, noch vor Beruf und Freundeskreis (BMFSFJ 2020). Der Shell Jugendstudie 2019[2] zufolge möchten 68 Prozent der 12- bis 25-Jährigen in der Zukunft selbst Kinder haben (Albert u.a. 2019). Die hohe Bedeutung von Familie besteht trotz – oder vielleicht gerade wegen – der vielfältigen Umbrüche in unserer Welt. Familien müssen Antworten finden auf die demografischen, sozialen, wirtschaftlichen und technologischen Veränderungen, die sich um sie herum und in ihrer Mitte vollziehen. Denn so dynamisch wie ihre Umwelt sind auch die Familien selbst.

Was ist überhaupt Familie? Die Linien familialen Wandels

Familien sind heute in ihren Formen, aber auch mit Bezug auf ihre kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Hintergründe diverser als früher. Während das traditionelle Bild von Familie ein heterosexuelles Ehepaar mit eigenen Kindern im selben Haushalt zeichnet, sieht die Lebenswirklichkeit vieler Familien gegenwärtig anders aus. So ist – bei insgesamt konstanter Zahl der Familien – die Zahl der Lebensgemeinschaften im vergangenen Jahrzehnt (2009 bis 2019) um ein gutes Drittel gestiegen, die der Ehen dagegen war leicht rückläufig und die der Alleinerziehenden weitgehend stabil. Die Zahl der Familien mit Migrationshintergrund hat im selben Zeitraum um ein Drittel zugenommen. Da diese Familien häufig kinderreich sind, blieb die durchschnittliche Kinderzahl in Deutschland annähernd gleich (2009: 1,61 versus 2019: 1,65 minderjährige Kinder) (Hochgürtel/Sommer 2021).

Der familiale Wandel zeigt sich auch beim Heirats- und Trennungs- beziehungsweise Scheidungsverhalten. Einhergehend mit dem Bedeutungsverlust der Institution Ehe werden weniger Ehen – und diese in einem zunehmend höheren Lebensalter – geschlossen (Hochgürtel/Sommer 2021). Die Trennungs- und Scheidungsrate ist hoch, wobei kürzere Ehen zunehmend seltener und Ehen mit einer Dauer von 20 oder mehr Jahren zunehmend häufiger geschieden werden (Kreyenfeld u.a. 2018). Ein Leben außerhalb einer festen Partnerschaft scheint vielen inzwischen auch in höherem Lebensalter als sozial akzeptierte, ökonomisch erschwingliche und im Zuge steigender Lebenserwartung attraktive Option.

Im Mikrozensus wird Familie seit dem Jahr 2005 als Eltern-Kind-Gemeinschaft mit ledigen Kindern im Haushalt definiert. Seitdem zählen auch Familien von Alleinerziehenden und von gleichgeschlechtlichen Paaren genauso wie Familien mit Stief-, Pflege- und Adoptivkindern statistisch als Familie. Die Identifikation dieser neuen Familienformen, ihrer Verhaltensmuster und der Indikatoren für Wohlergehen ist in der amtlichen Statistik bisher aber nur unzureichend bis gar nicht möglich. Gleiches gilt für Nachtrennungsfamilien. Schätzungen auf Basis des Familienpanels pairfam[3] 2017/18 zeigen, dass 8 beziehungsweise 9 Prozent der Frauen beziehungsweise Männer mit minderjährigen Kindern im Haushalt in einer Stieffamilie leben (BMFSFJ 2021a).

Fürsorge für Kinder und alte Menschen muss heute anders und immer wieder neu verhandelt werden

Inmitten des gesellschaftlichen Wandels sind Familien gefordert, ihre Aufgaben zu erfüllen. Familien leisten Fürsorge und Beziehungsarbeit: Auf Fürsorge, emotionaler und körperlicher Nähe und Verantwortung basierende Paar- und Generationenbeziehungen zwischen Eltern, Kindern sowie Großeltern halten Familien zusammen. Intergenerationale Transmissionen änderten sich schon immer im Familienverlauf; heute tun sie dies indes anders als früher. Wo früher frei werdende Care-Ressourcen der älteren, aus dem Erwerbsleben ausgeschiedenen Generation oft vor Ort für die Nachkommen verfügbar waren, bringen veränderte Erwerbswünsche und Arbeitsmarktanforderungen es heute immer häufiger mit sich, dass erwachsene Kinder weit entfernt von ihren Eltern wohnen und deren Care-Leistungen für die Enkel nicht mehr in Anspruch nehmen können. Umgekehrt können sie sich auch weniger als früher um ihre alten Eltern kümmern.

Familien mit betreuungsbedürftigen Kindern, aber auch pflegebedürftigen Älteren sind daher heute zunehmend auf die Ressourcen lokaler sozialer Netzwerke jenseits der Familienbande angewiesen. Hierbei spielen neben privaten Netzwerken (Freundeskreis, Nachbarschaft) staatliche und privatwirtschaftliche Dienstleister eine wachsende Rolle.

Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem verschwimmen

Die „Herstellung“ von Familie (Jurczyk 2018), die Verschränkung individueller Lebensführungen zu einer gemeinsamen Lebensführung mit kollektiven Praktiken, vollzieht sich in der digitalisierten, oftmals multilokalen und komplexer strukturierten Familie anders als früher (Buschmeyer/Zerle-Elsäßer 2020). Die Digitalisierung bietet dabei Potenziale für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, weil Eltern in vielen Berufsfeldern auch im Homeoffice arbeiten können. Zugleich ist „remote work“ aber auch voraussetzungsvoll: Die verschwimmenden Grenzen zwischen Arbeit und Privatem bergen die Gefahr der Selbstausbeutung und setzen Eltern – und mit ihnen die Familien – unter Stress. Die Mediatisierung des Alltags hat längst die Kommunikationsmuster zwischen Familienmitgliedern und zwischen Familie und Außenwelt verändert. Zudem treibt viele Eltern die Sorge um, wie Kinder vor schädlichen Einflüssen im Netz geschützt werden können; Eltern empfinden es heute als ungleich schwieriger als früher, ihre Kinder bei der täglichen Mediennutzung zu begleiten (Eggert 2019).

Die Ungleichheit bei den kindlichen Bildungschancen hält sich hartnäckig

Familien erbringen Sozialisations- und Bildungsleistungen für die nachwachsende Generation: In Familien finden Lern- und Verselbstständigungsprozesse von Kindern und Jugendlichen statt, die die Herausbildung von Individualität und all jener Kompetenzen ermöglichen, die für eine selbstverantwortliche Lebensführung nötig sind. Aufgrund der wachsenden Bedeutung einer guten Bildungsentwicklung von Kindern, für die Eltern sich zunehmend in der Verantwortung sehen, und forciert durch den Trend zur „Aufwertung von Familie und Elternschaft als zentralem Bezugspunkt der eigenen Identität“ (BMFSFJ 2021b, S.15) investieren Eltern zunehmend mehr Zeit in die Bildung und Erziehung ihrer Kinder. Zu beobachten ist eine Intensivierung von Elternschaft.

Die Abhängigkeit kindlicher Bildungschancen von der sozialen Herkunft hält sich in Deutschland jedoch hartnäckig. Kinder aus Akademikerfamilien erzielen im Schnitt bessere Abschlussnoten und studieren häufiger als andere Kinder; dies gilt sogar bei gleichen Notendurchschnitten (Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2020). Die intergenerationale Aufwärtsmobilität bezieht sich bei der beruflichen Mobilität eher auf „kurze“ Aufstiege, das heißt eher über nur wenige als über viele Statuspositionen hinweg. Die soziale Ungleichheit bei den Bildungschancen setzt sich im Lebensverlauf beim Einkommen fort: Bei der intergenerationalen Einkommensmobilität schneidet Deutschland im OECD-Vergleich weit unterdurchschnittlich ab (OECD 2018).

Alleinerziehende sind einem sehr hohen Armutsrisiko ausgesetzt

Familien leisten viel – und doch kommen sie auch an ihre Grenzen, sind überfordert. Ihre Defizite haben teilweise unumkehrbare Folgen für das Wohlergehen ihrer Mitglieder. In Deutschland lebte im Jahr 2018 fast jedes dritte minderjährige Kind (29 Prozent) in einer bildungsbezogenen (beide Elternteile formal gering qualifiziert), sozialen (kein Elternteil erwerbstätig) oder finanziellen Risikolage (monetäre Armutsgefährdung); 4 Prozent der Kinder waren von allen drei Risikolagen gleichzeitig betroffen (Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2020). Die Schere dürfte während der Covid-19-Pandemie noch weiter aufgegangen sein.

Kinderarmut ist Familienarmut. Eine monetäre Armutsgefährdung liegt nach üblicher Definition vor, wenn das bedarfsgewichtete Nettohaushaltseinkommen weniger als 60 Prozent des Medianeinkommens beträgt. Das monetäre Armutsrisiko ist vor allem in Alleinerziehenden-Haushalten ausgesprochen hoch (siehe Abbildung) Auch ist das Armutsrisiko in kinderreichen Paarhaushalten (drei oder mehr Kinder) deutlich höher als in Paarhaushalten mit einem oder zwei Kindern, auch wenn sich hier in den vergangenen Jahren ein Rückgang abzeichnet. Kinderreichtum und Alleinerziehendenstatus können auch zusammenfallen (hier nicht abgetragen); dies betraf im Jahr 2018 8 beziehungsweise 6 Prozent der alleinerziehenden Mütter beziehungsweise Väter mit minderjährigen Kindern im Haushalt (BMFSFJ 2020, S. 55).

Armut ist oft, aber nicht immer Folge geringer Erwerbsbeteiligung

Alleinerziehende und Mütter in kinderreichen Familien haben eine besonders hohe Betreuungslast zu schultern. Kinder von alleinerziehenden Müttern sind zudem im Mittel jünger als die Kinder alleinerziehender Väter. Daher überrascht es nicht, dass die Erwerbstätigenquoten alleinerziehender Mütter und von Müttern in kinderreichen Paarhaushalten im gesamten Zeitraum unterhalb jener der Mütter in Paarfamilien mit einem oder zwei Kindern liegen (siehe Abbildung). Allerdings sind im gesamten Zeitraum weniger als 60 Prozent der kinderreichen Mütter erwerbstätig, während die Erwerbsbeteiligung der Alleinerziehenden wie auch der übrigen Müttergruppen von einem höheren Niveau aus weiter ansteigt. Ist nur ein Einkommen in der Familie vorhanden, ist das Armutsrisiko deutlich höher. Dies zeigen auch mikrodatenbasierte Rechnungen (Stichnoth 2020).

Da Frauen deutlich weniger als Männer verdienen, was zum einen mit der Lohndifferenz im Stundenlohn und zum anderen mit ihrem geringeren Stundenvolumen zusammenhängt, sind insbesondere alleinerziehende Mütter einem außerordentlich hohen Armutsrisiko ausgesetzt. Denn die einkommensumverteilende Wirkung des Steuer- und Transfersystems reicht nicht aus, um Defizite bei den Arbeitsmarkteinkommen vollständig auszugleichen. Damit verbunden bleibt eine partnerschaftliche Aufgabenteilung in Familie und Beruf eine Herausforderung für Familien in Deutschland.

Monetäre Armut ist nicht die einzige Facette sozialer Risikolagen, sie interagiert aber mit weiteren. Die Folgen sozioökonomisch belastender Lebenslagen für die individuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und für das familiale Zusammenleben – bis hin zum Erziehungsverhalten von Eltern und zu Kindesvernachlässigungen – sind evident (Rauschenbach/Züchner 2011).

Kommen die staatlichen Maßnahmen bei den Familien an, und entfalten sie die intendierten Wirkungen? Forschungsbedarf bleibt hoch

Die Kinder- und Jugendhilfe sieht eine breite Palette an Maßnahmen vor, um Eltern in ihrem Erziehungs- und Bildungsauftrag zu unterstützen. Sie reichen von Angeboten der Familienbildung (Kleinschrot/Castiglioni 2020) über die Frühen Hilfen (Lux/Löchner/Liel 2020) bis hin zu den sekundärpräventiv ausgerichteten Hilfen zur Erziehung. Die Herausforderungen für hilfebedürftige Familien bestehen hier darin, Vertrauen zu fassen und Hilfe zuzulassen. Hilfen können allerdings nur effektiv sein, wenn sie allen Familien bekannt und zugänglich sind. Eltern mit niedriger Bildung, niedrigem Einkommen, im Sozialleistungsbezug oder mit Migrationshintergrund sind teilweise doppelt benachteiligt, weil sie neben geringeren eigenen Ressourcen auch seltener Zugang zu familienbezogenen sozialen Unterstützungsangeboten finden (Boll 2020).

Es braucht daher weitere Forschungsanstrengungen, um zu untersuchen, wie Familien noch besser erreicht, wie Maßnahmen passgenauer gestaltet werden können und ob sie ihre Ziele erfüllen. Hierzu ist eine kontinuierliche, längsschnittlich angelegte Wirkungsforschung unverzichtbar. Forschungsbedarf besteht weiterhin auch zu den Prädiktoren von Kindeswohlgefährdung (Kindler 2017) und zu der Frage, wie Fachkräfte besser qualifiziert und ausgestattet werden können, um Gefahrenlagen zuverlässig erkennen und abwenden zu können.

Die Familie 2030 braucht gerechtere Bildungschancen, zielgenauere Unterstützungsangebote und neue tragfähige Netzwerke

Die Coronapandemie hat die Leistungen von Familien, aber auch ihre Belastungsgrenzen ins Zentrum gerückt. Familien in der Pandemie sind vor allem eines: erschöpft. Wie in einem Brennglas offenbart die Pandemie die Stärken der Familien und zugleich ihre Verletzlichkeit, die Endlichkeit elterlicher Kräfte und die Fragilität des Wohlergehens von Familienmitgliedern, insbesondere von Kindern. In den kommenden Jahren wird das Wohlergehen von Familien davon abhängen, wie sehr es Eltern gelingt, sich in ihrem sozialen Nahraum zu vernetzen, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren und mit institutionellen Akteuren partnerschaftlich zu kooperieren.

Familie wird dabei stärker als solidarische Verbindung zwischen Menschen verschiedener Generationen, die verlässlich und dauerhaft Verantwortung und Fürsorge füreinander übernehmen, und weniger entlang verwandtschaftlicher Linien definiert werden. Ausstehend sind noch entsprechend angelegte Rechtsinstitute.

Erforderlich sind außerdem zielgenauere staatliche Unterstützungsangebote, die gerade die benachteiligten Familien noch besser erreichen. Zudem ist das staatliche Bildungssystem gefordert, sich so zu reformieren, dass jedes Kind in Deutschland die gleichen Bildungschancen erhält. Unter allen Herausforderungen der kommenden Jahre ist diese eine der größten – und womöglich die dringlichste.

Eine Lektion aus der Coronakrise könnte sein, dass Familien nur an der Seite starker Bündnispartnerinnen und -partner leistungsfähig sind – eingebettet in tragfähige soziale Netzwerke und Solidargemeinschaften im privaten, außerfamilialen Bereich sowie in eine vertrauensvolle partnerschaftliche Zusammenarbeit mit staatlichen und zivilgesell-schaftlichen Akteurinnen und Akteuren. Gelingt es Familien, sich weiter in diese Richtung zu öffnen und zu vernetzen, werden sie im Jahr 2030 an Resilienz dazugewonnen und dabei nichts von ihrer zentralen Rolle als Herzstück der Gesellschaft eingebüßt haben.

Albert, Mathias u.a. (2019): Jugend 2019 – 18. Shell Jugendstudie.
Eine Generation meldet sich zu Wort. Weinheim

Autorengruppe Bildungsberichterstattung (Hrsg.) (2020): Bildung in Deutschland 2020. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung in einer digitalisierten Welt

Boll, Christina (2020): Soziale Disparitäten bei der Nutzung familienbezogener
sozialer Infrastruktur. In: Sachverständigenkommission des Neunten Familienberichts (Hrsg.): Materialien zum Neunten Familienbericht der Bundesregierung. München: Deutsches Jugendinstitut. Verfügbar unter: www.dji.de/9_familienbericht[11]

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (Hrsg.) (2021a): Neunter Familienbericht. Eltern sein in Deutschland – Ansprüche, Anforderungen und Angebote bei wachsender Vielfalt. Stellungnahme der Bundesregierung und Bericht der Sachverständigenkommission. Berlin

BMFSFJ (Hrsg.) (2021b): Eltern sein in Deutschland. Zusammenfassung
des Gutachtens der Sachverständigenkommission. Berlin

BMFSFJ (Hrsg.) (2020): Familie heute. Daten. Fakten. Trends. Familienreport 2020. Berlin

Buschmeyer, Anna / Zerle-Elsässer, Claudia (Hrsg.) (2020): Komplexe Familienverhältnisse. Wie sich das Konzept „Familie“ im 21. Jahrhundert wandelt. Münster

Eggert, Susanne (2019): Familiäre Medienerziehung in der Welt digitaler Medien. Ansprüche, Handlungsmuster und Unterstützungsbedarf von Eltern. In: Fleischer, Sandra/Hajok, Daniel (Hrsg.): Medienerziehung in der digitalen Welt. Grundlagen und Konzepte für Familie, Kita, Schule und Soziale Arbeit. Stuttgart, S. 105–118

Hochgürtel, Tim / Sommer, Bettina (2021): Lebensformen in der Bevölkerung und Kinder. In: Statistisches Bundesamt/Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung/Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Hrsg.): Datenreport 2021. Bonn, S. 50–99

Jurczyk, Karin (2018): Familie als Herstellungsleistung. Elternschaft als Überforderung? In: Jergus, Kerstin/Krüger, Jens O./Roch, Anna (Hrsg.): Elternschaft zwischen Projekt und Projektion. Wiesbaden, S. 143–166

Kindler, Heinz (2017): What explains dangerous parenting and how can it be changed? In: Zeitschrift für Familienforschung, Sonderheft 11: Parents in the Spotlight, S. 195–214

Kleinschrot, Leonie / Castiglioni, Laura (2020): Bildungsangebote für Eltern mit  jugendlichen Kindern in Deutschland. Expertise zu (evaluierten) Programmen und elterlichen Bedarfen. Deutsches Jugendinstitut München

Lux, Ulrike / Löchner, Johanna / Liel, Christoph (2020): Belastungen von Anfang an. In: Frühe Kindheit, 23. Jg., H. 3, S. 6–15

OECD (2018): A Broken Social Elevator? How to Promote Social Mobility. Paris

Rauschenbach, Thomas / Züchner, Ivo (2011): Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. In: Münder, Johannes/Wiesner, Reinhard/Meysen, Thomas (Hrsg.): Kinder und Jugendhilferecht: Gemeinschaftskommentar zum SGB VIII. Baden-Baden, S. 13–39

Stichnoth, Holger (2020): Verteilungswirkungen ehe- und familienbezogener
Leistungen und Maßnahmen. Aktuelle Ergebnisse auf Basis des
Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) 2017. Expertise für den Neunten
Familienbericht der Bundesregierung. Unveröffentlichtes Manuskript. ZEW
– Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Mannheim

Weitere Analysen gibt es in Ausgabe 2/2021 von DJI Impulse „Familie, Kindheit, Jugend 2030 – Lösungsansätze für eine lebenswerte Zukunft“ (Download PDF[12]).

Bestellung und Abonnement von DJI-Impulse[13][14]