Gespräch mit Dorit Sterzing, DJI

Alleinerziehende brauchen besondere Unterstützung, um auf dem Arbeitsmarkt erstmals oder wieder Fuß zu fassen. Ein DJI-Projekt hat dazu Handlungsempfehlungen für Kommunen entwickelt. Dorit Sterzing stellt im Gespräch die wichtigsten Eckpfeiler des Konzepts vor.

Frau Sterzing, in Deutschland lebt laut einer UNICEF-Studie jedes zehnte Kind in Armut. Besonders betroffen sind die Kinder von Alleinerziehenden.

Ja, das ist traurige Realität. Alleinerziehende sind die Bevölkerungsgruppe mit dem höchsten Armutsrisiko. Kein anderer Haushaltstyp ist mit einem ähnlich hohen Anteil – etwa 25% – auf Unterstützungsleistungen angewiesen, selbst kinderreiche Paarfamilien nicht.

Ich möchte auf zwei Zusammenhänge verweisen, aus denen sich ein dringender Handlungsbedarf ableitet. Dies ist zum einen die Tatsache, dass die Auswirkungen von Armut weit über die finanzielle Dimension hinausgehen. In starkem Maße betreffen sie auch die Chancen auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Der andere Aspekt ist der stark steigende Anteil von Einelternfamilien unter den Familien insgesamt. Darunter befinden sich in zunehmendem Maße auch Familien mit Migrationshintergrund. Zwar ist es für Kinder nicht per se ein Entwicklungsrisiko, mit einem alleinerziehenden Elternteil aufzuwachsen. Doch von Kinderarmut sind mehrheitlich Kinder von Alleinerziehenden betroffen.

Und die haben es besonders schwer auf dem Arbeitsmarkt …

Ja, die Ergebnisse unserer Befragung von Alleinerziehenden haben deutlich gezeigt, dass viele Alleinerziehende gern wieder (manche auch erstmals) in die Erwerbstätigkeit einsteigen wollen. Auch jene mit Kleinkindern. Dieser Wunsch geht häufig einher mit einer ganzen Reihe von frustrierenden Erfahrungen bis hin zu einem resignativen Rückzug. Die Gründe dafür sind: Die Alleinerziehenden bringen z.B. keine abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung und/oder keine Berufserfahrung mit. Nach mehrjähriger Familienpause haben Ausbildungsabschlüsse Wert verloren oder die Kinderbetreuung während der Arbeitzeit ist nicht gesichert. Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt setzen Alleinerziehende hier in harte Konkurrenz mit flexiblen und berufserfahrenen Arbeitssuchenden. 

Sie haben in einem Modellprojekt untersucht, wie die wirtschaftliche Situation dieser Ein-Eltern-Familien verbessert werden kann.

In unserem dreijährigen Projekt „Entwicklung kommunaler Strategien zur Armutsprävention bei Alleinerziehenden“, das in Kooperation mit dem Nürnberger Bündnis für Familie durchgeführt wurde, haben wir uns speziell mit dem Bedarf und den Möglichkeiten der Unterstützung beim beruflichen (Wieder-)Einstieg von Alleinerziehenden befasst, die Sozialhilfe bzw. nach Umsetzung des SGB II nun ALG II beziehen.

Die wirtschaftliche Situation von Einelternfamilien wird wie die anderer Familien auch maßgeblich durch Erwerbstätigkeit bestimmt, und dies möglichst mit einem Existenz sichernden Einkommen. Die entscheidende Frage ist also: Unter welchen Voraussetzungen gelingt es Alleinerziehenden, auf dem Arbeitsmarkt so Fuß zu fassen, dass sie genügend verdienen, und wie können diese Voraussetzungen geschaffen werden?

Welche Handlungsfelder haben Sie dabei ausgemacht bzw. abgesteckt?

Antwort darauf gibt das im Projekt entwickelte kommunale Handlungskonzept „Unterstützung für Alleinerziehende – Arbeitsmarktintegration und soziale Teilhabe“. Das modular aufgebaute Konzept beschreibt vier zentrale Handlungsfelder:

  1. Arbeitsberatung und -vermittlung für Alleinerziehende
  2. Qualifizierungswege für Alleinerziehende
  3. Flexible Kinderbetreuung
  4. Die Nachbarschaft als soziales Netz – offene Angebote in Stadtteilen

Wer ist denn in erster Linie verantwortlich oder zuständig für Armutsprävention bei Alleinerziehenden? Oder anders gefragt: wer könnte oder sollte daran überhaupt ein Interesse haben?

Eine Gesellschaft, die ihren Kindern gleiche Chancen bieten möchte, ist natürlich gehalten, sich mit Ursachen und Auswirkungen von Armut in Familien auseinander zu setzen und Wege zu entwickeln, um die betroffenen Familien zu unterstützen. Die Tatsache, dass das Projekt „Armutsprävention bei Alleinerziehenden“ vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) in Auftrag gegeben und gefördert wurde, verdeutlicht das starke Interesse auf der Bundesebene am Thema Armutsprävention.

Die Umsetzung der Handlungsempfehlungen liegt nun in den Händen der Kommunen, die ja im Rahmen der allgemeinen Daseinsvorsorge verpflichtet sind, auf positive Lebensumstände einschließlich sozialer und ökonomischer Chancengleichheit für ihre Bevölkerung und sozialen Ausgleich hin zu arbeiten. Aber das ist eine sehr allgemeine Verpflichtung, die vor allem angesichts der chronischen Finanzkrise gerade der kommunalen Haushalte nicht automatisch auch zu energischem Handeln führt.  

Sind denn die Zuständigkeiten in den Kommunen dafür klar geregelt?

Eben nicht. Das ist eine weitere Schwierigkeit: Bei vielen Themen und Zielgruppen gibt es klar geregelte kommunale Pflichtaufgaben und entsprechend jeweils „zuständige Stellen“. Bei Alleinerziehenden und ihren Kindern, die auf soziale Transferzahlungen angewiesen sind – wir sprechen von einer Gruppe mit deutlich mehr als einer Million Menschen – gibt es eine solche Zuständigkeit erst einmal nicht. Kommunen müssen sich dafür selbst erst neue, wirkungsvolle Strukturen schaffen.

Im Nürnberger Projekt haben wir erlebt, dass dies kein einfacher Prozess ist, es aber dann sichtbare Fortschritte und Ergebnisse gibt, wenn an der Spitze der Verwaltung und in der kommunalen Politik ein klares Commitment besteht, Alleinerziehende umfassend zu fördern und ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Strategien zur Stärkung der sozialen und ökonomischen Teilhabe von Alleinerziehenden zu entwickeln und in der kommunalen Politik zu verankern, ist also ein Erfolg versprechender Ansatzpunkt.

Wie können diese kommunalen Strategien aussehen?

Viele unserer Handlungsempfehlungen lassen sich durchaus als einzelne Bausteine von interessierten und engagierten Trägern aufgreifen und umsetzen – und dazu wollen wir auch ausdrücklich ermutigen, doch ist in jedem Fall „das Gesamte mehr als die Summe seiner Teile“. Das heißt: Ausgangspunkt sollte immer ein expliziter Prozess der politischen Meinungs- und Beschlussbildung innerhalb der Verwaltung oder im Stadtrat sein. Der entsprechende Beschluss mündet dann idealer Weise in eine „top-down“-Beauftragung einzelner Verantwortlicher, die auch mit Querschnitts- und Koordinationsaufgaben betraut werden. Ein solches Vorgehen erhöht die Erfolgschancen enorm und erleichtert die Arbeit in den dann koordinierten Einzelprojekten. 

Die geforderten Strukturen und Verantwortlichkeiten können durchaus ganz unterschiedliche Formen annehmen: Von der Benennung einer einzelnen Person, zum Beispiel in der SozialplBeauftragung einer BürgermeisterIn oder DezernentIn bis hin zur formellen Aufwertung bestehender Vernetzungsgremien, wie der Arbeitskreis Alleinerziehende. Entscheidender Erfolgsfaktor ist die interdisziplinäre, Ämter übergreifende verbindliche Zusammenarbeit. Wichtige Partner sind auch Akteure aus den Arbeitsgemeinschaften von Arbeitsagentur und Kommunen, freie Träger, private Unternehmen und Berufsverbände.

Sind Sie überzeugt, dass dadurch die Integration Alleinerziehender in den Arbeitsmarkt befördert werden könnte?

Klares Ja! Ein Großteil der Alleinerziehenden, die auf Transferleistungen angewiesen sind, auch jene mit unter 3-jährigen Kindern, hat den Wunsch, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Dies bestätigt auch unsere Nürnberger Erhebung sehr deutlich: 90% der Alleinerziehenden mit Kindern, die älter als drei Jahre sind und 80% derer mit Kindern unter drei Jahren wollen eine Erwerbstätigkeit aufnehmen. Gefragt, ob sie kurzfristig eine angebotene Stelle annehmen würden, antworteten 70% bzw. knapp 50% mit einem eindeutigen Ja.

Existenz sichernd bezahlte Erwerbsarbeit stellt den Ausweg aus chronischem Geldmangel und einer insgesamt materiell prekären Lebenssituation der Familien dar. Dieser Weg gleicht einem Hürdenlauf. Viele Alleinerziehende ziehen sich nach Misserfolgen resigniert zurück, manche wagen sich angesichts der tatsächlichen oder vermeintlichen Höhe mancher Hürde gar nicht erst loszulaufen. Wenn wir beim Bild des Hürdenlaufs bleiben, so lassen sich im Handlungskonzept zwei Ansätze zur Unterstützung finden:

  1. Die Hürden für Alleinerziehende werden konsequent gesenkt.
  2. Alleinerziehende, die dennoch Schwierigkeiten haben, werden individuell gestärkt. 

 

Durch wen?

Nehmen wir das Beispiel Arbeitsberatung und -vermittlung: Alleinerziehende, vor allem mit kleinen oder mehreren Kindern, haben es häufig besonders schwer, wenn sie in eine Erwerbstätigkeit einsteigen wollen. Aus ihrer Alleinverantwortung im Spannungsfeld Beruf und Familie ergibt sich ein spezieller Beratungsbedarf, der sich sowohl auf individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, als auch auf die „mentale Vereinbarkeit“ ihrer Entscheidung bezieht.

Neben einer ausgeprägten Beratungskompetenz erfordert dies auch Kenntnisse der spezifischen Lebenssituation und Bedarfslage Alleinerziehender, der Unterstützungsangebote für Alleinerziehende vor Ort und der Einstellungshürden für Alleinerziehende bei den Arbeitgebern. Der Ansatz des beschäftigungsorientierten Fallmanagements verlangt ein neues Vorgehen bei der Unterstützung des Übergangs in die Erwerbstätigkeit. Nicht nur die betroffenen Alleinerziehenden, sondern auch viele Berater/innen sehen sich damit vor neue Aufgaben gestellt.

Wir plädieren hier für eine zielgruppenspezifische Form der Arbeitsberatung und -vermittlung. Oft erweist sich dabei ein fehlender Berufs- oder Schulabschluss als Vermittlungshindernis. In diesem Fall ist eine individuelle Förderung angeraten. Im Handlungsfeld II wird beschrieben, welche Qualifizierungswege es auch Alleinerziehenden ermöglichen, beispielsweise an Weiterbildungsmodulen teilzunehmen oder eine Berufsausbildung im dualen System zu absolvieren.

Werden Alleinerziehende durch eine auf ihre spezielle Situation zugeschnittene Beratung beim (Wieder)-Einstieg unterstützt, so verläuft der Übergang in die Erwerbstätigkeit reibungsloser und der Einstieg erfolgt auch zu besseren Konditionen – eine „win-win“-Situation für Alleinerziehende und Kommunen.

All dies ist aber doch nur möglich, wenn vor allem die noch nicht schulpflichtigen Kinder gut und über einen längeren Zeitraum untergebracht sind ...

Genau, dies ist das dritte Handlungsfeld unseres Konzepts: eine flexible Betreuung der Kinder. Vor allem für unter 3-Jährige gibt es noch immer viel zu wenig (bezahlbare) Betreuungsmöglichkeiten. Aber auch der Übergang des Kindes in die Schule erweist sich häufig als Bremse in Bezug auf die Erwerbstätigkeit. Verlässliche und bedarfsgerechte Betreuungsangebote sollten für Kinder bis circa 12 Jahre verfügbar sein. „Bedarfsgerecht“ und „flexibel“ bezieht sich natürlich sehr stark auf den Aspekt der Betreuungszeit, die der Ausdifferenzierung der Arbeitszeiten angepasst werden muss.

Weitere wichtige Aspekte sind aber auch die finanzielle und Planungsflexibilität. Kosten für Betreuung sollten entsprechend der gebuchten Betreuungsblöcke erhoben und die Fristen bei Änderungswünschen verkürzt werden. Flexibilisierung bei der Kinderbetreuung hat selbstverständlich auch Grenzen, eine „Allzeit-Verfügbarkeit“ ist weder Wunsch noch Ziel, sondern es geht darum, elterliche Erwerbstätigkeit durch qualifizierte flexible Kinderbetreuung zu erleichtern.

Bei diesem Handlungsfeld wird besonders deutlich, dass von der Umsetzung der Empfehlungen im Grunde genommen alle Eltern profitieren können. Für Alleinerziehende besteht aber eine besondere Dringlichkeit wegen der meist  geringeren finanziellen Ressourcen, mangelnder Unterstützung bei der Organisation der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eines notwendigen früheren Wiedereinstiegs in den Beruf.

Alternativ oder ergänzend dazu gibt es ja die Idee, die Nachbarschaft als soziales Netz zu aktivieren. In einem kürzlich geführten Gespräch September 2005 mit der DJI-Stipendiatin Sibylle Friedrich wurde deutlich, dass diese Ressource von unterstützungsbedürftigen Familien noch viel zu selten genutzt wird ... 

Ja leider. Auch wir haben in der Nürnberger Erhebung festgestellt, dass eine Teilgruppe von rund 20% der befragten Alleinerziehenden, die Sozialhilfe oder jetzt ALG II bezieht, sehr isoliert lebt, nur über ein besonders dünnes soziales Netz verfügt und die Arbeitsmarktorientierung eher schwach ausgeprägt ist. Mehr als die Hälfte davon hat einen Migrationshintergrund. Diese Gruppe wird von den bestehenden Unterstützungsangeboten zu wenig erreicht. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vermittlung und Beratung zum Einstieg in Erwerbstätigkeit müssen hier erst geschaffen werden. Auch Ausbildungsangebote können erst der übernächste Schritt sein.

Die von uns beschriebenen Handlungsbausteine zielen vielmehr darauf, dieser Gruppe als einen ersten Schritt den Zugang zu offenen und niedrigschwelligen Angeboten „gleich um die Ecke“ zu eröffnen. Damit sind soziale Räume zur Herstellung von Kontakten in der Nachbarschaft gemeint, aber auch der Zugang zu professionellen Hilfeangeboten. In niedrigschwelligen Angeboten zur Sprachförderung und Qualifizierung im sozialen Nahraum sehen wir einen strategischen Baustein dieses Handlungsfeldes.

Sie haben im Rahmen Ihrer Arbeit auch 300 Alleinerziehende im Raum Nürnberg interviewt. Welche Form oder Art der Unterstützung wünschten sich die Befragten am meisten?

Auf Platz 1 lag zum Zeitpunkt der Befragung die bedarfsgerechte Kinderbetreuung, knapp gefolgt vom Wunsch nach Umschulungs- bzw. Weiterbildungsangeboten. Der starke Bedarf an Unterstützung auf dem Weg in den Beruf zeigt sich auch im häufig geäußerten Wunsch nach Seminaren zur beruflichen Orientierung, Laufbahnberatung und Praktika.

 Sie haben MigrantInnen als eine rasch wachsende Gruppe unter den Alleinerziehenden beschrieben. Haben MigrantInnen speziellen Unterstützungsbedarf?

Speziellen Bedarf von MigrantInnen sehen wir in Bezug auf Sprachförderung und Beratung zum deutschen Rechtssystem. Problematisch ist häufig auch die Tatsache, dass im Heimatland erworbene Qualifikationen – z.B. Berufsausbildung oder Studienabschluss – hier nicht anerkannt werden. Eine Lösung dafür kann jedoch nicht auf kommunaler Ebene erfolgen.

 Die Lebenssituation alleinerziehender MigrantInnen stellt sich aber auch auf der subjektiven und objektiven Ebene problematischer dar: Alleinerziehende MigrantInnen haben ein geringeres Äquivalenzeinkommen und kleinere soziale Netze. Sie haben geringere Problemlösefähigkeiten und häufiger das Gefühl von Kontrollverlust. Wenn Probleme entstehen, äußern sie doppelt so häufig Orientierungslosigkeit wie Alleinerziehende ohne Migrationshintergrund. Das drückt sich auch darin aus, dass sie sich noch deutlicher als Alleinerziehende ohne Migrationshintergrund eine spezielle Anlaufstelle zur Beratung Alleinerziehender wünschen (75 % vs. 57,6%).

Das Konzept ist erarbeitet. Wie geht es nun weiter? Was geschieht mit den Ideen und Vorschlägen?

Ja, das Konzept ist fertig. Auf der Abschlusstagung des Projekts am 28. November 2005 wurde großes Interesse von Akteuren aus verschiedenen Fachbereichen, die mit  Alleinerziehenden arbeiten, bekundet. Eine kleine Auswahl exemplarisch herausgegriffener Projekte im Handlungskonzept zeigt, dass die vorgeschlagenen Bausteine des Handlungskonzeptes in der Realität umsetzbar sind.

Unsere Hoffnung ist, dass wir mit den Checklisten zur Verankerung und Umsetzung des kommunalen Handlungskonzepts auch ein Instrument geschaffen haben, anhand dessen engagierte Akteure in ihren Kommunen die Armutsprävention bei Alleinerziehenden zu einer vorrangigen Aufgabe machen.

Frau Sterzing, wir danken Ihnen für das Gespräch!

(Die Fragen stellte DJI Online Redakteurin Susanne John.)

Das Konzept "Unterstützung für Alleinerziehende - arbeitsmarktintegration und soziale Teilhabe
Ein kommunales Handlungskonzept (download als PDF-Datei)

Das DJI-Projekt

DJI Online / Stand: 20. Januar 2006