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http://www.oif.ac.at/puzzle/puzzleweise_02_2003_de.html

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puzzleweise*
2/2003

Ein
Service des Österreichischen Instituts für
Familienforschung

Träger der
Europäischen Beobachtungsstelle
zur sozialen Situation, Demographie
und Familie 


2003 02 03

**********************************************************************************************<o:p> </o:p>

INHALT:<o:p> </o:p>

1.
T
hemen:<o:p> </o:p>

+ Arbeitswelt
+ Demografie/Fertilität und Familienformen
+ Europa/Europäische Union
+ Familienpolitik/Sozialpolitik
+ Forschung und Methodik
+ Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit

 
<o:p> </o:p>

2.
Events:<o:p> </o:p>

 

+Diskussionsveranstaltungen
über Frauenpolitik in Niederösterreich

+Jour
Fixe: Eins und eins macht
drei?
Über die Entscheidung, ein Kind zu bekommen.
 

+Scienceweek
Konferenz 2003
+
Bundeskongress des Deutschen
Kinderhilfswerks
+"Die Herrschaft der Frauen" 
  Einführung in Strukturen und Wesen matriarchaler Gesellschaften

1.
T
hemen:<o:p>  


+ Arbeitswelt:

Studie zur Hausarbeit in Österreich
Österreichs Frauen haben durch Hausarbeit 4,5 Wochen weniger Freizeit im Jahr als Männer
Das Linzer Marktforschungsinstitut IMAS befragte im Auftrag der Fa. Electrolux
im Jänner 2003 telefonisch 923 Personen zum Thema Hausarbeit. Abgefragt wurden die „relevanten“ Hausarbeiten: Aufräumen, Wäsche waschen, Bügeln, Geschirr reinigen, Staubsaugen, Kochen und Betten machen.
Fazit: Gesamt gesehen wird in Österreich von allen Haushalten durchschnittlich 16,3 Stunden
pro Woche für Hausarbeit aufgewendet. Das bedeutet jährlich 847,6 Stunden oder 35,3 Tage im Jahr: also rund 5 Wochen Hausarbeit.

Weitere
Informationen:
Mag. Michael Grafoner
Email:
michael.grafoner@electrolux.co.at

Tagungsberichte:
„Sozial- und Humankapital in der Wissensgesellschaft:
politische Auswirkungen“

Die maßgebliche Rolle des Sozial- und Humankapitals in der Wissenschaft
war Thema einer Konferenz, die am 28. und 29. Oktober 2002 in Brüssel stattfand. Verschiedene Akteure aus Politik, Wirtschaft und dem Hochschulbereich sowie Vertreter der Sozialpartner und der Zivilgesellschaft haben neue Trends, ihre Auswirkungen auf die Politik und die Herausforderungen einer auf den Menschen ausgerichteten Wissensgesellschaft im erweiterten Europa erörtert. 

Die
Tagungsakte mit den Vorträgen und Präsentationen
der Konferenz ist jetzt online
verfügbar
.

+ Demografie/Fertilität und
Familienformen:

Land
ohne Leute - Deutschland altert
Die deutsche Wochenzeitschrift "Die Zeit" befasst sich in einer
aktuellen Artikelserie mit dem Phänomen des Alterns der Gesellschaft, sinkenden
Geburtenraten, sowie Schwangerschaft und Reproduktionsmedizin. Folgende Artikel
stehen zur Verfügung:
 - Mutterglück im Rentenalter
Frauen entscheiden sich immer später für ein Kind – häufig zu spät. Dieser Trend treibt die Reproduktionsmedizin zu absurden Rekorden.
 - Schwanger um jeden Preis 
Im Ausland kaufen deutsche Paare Eizellen und lassen Embryonen testen. Fortpflanzungstouristen umgehen die strengen deutschen Gesetze.
 - Leiden an der guten Hoffnung 
Die Zahl der künstlichen Befruchtungen steigt rapide. Doch die psychische Belastung ist für viele Paare schwer zu ertragen.
 - Das Projekt Unsterblichkeit
Der Tod ist unvermeidlich. Doch das Leben kann im Labor bereits verlängert werden.
 - Lasst sie jung aussehen
Sie haben Geld, Zeit und Lust: Die Wirtschaft entdeckt Menschen jenseits der 50 als Zielgruppe. Willkommen in der Konsumwelt von morgen.
 - Die vergreiste Republik
Deutschland verliert jährlich 200000 Einwohner, da mehr Menschen sterben als geboren werden. Es wächst ein demografisches Problem ungeheuren Ausmaßes heran, doch die Politiker ignorieren es.
 - Sie werden nicht alle
konservativ

Das Wahlverhalten der Alten
 - Kein Bankkredit für
Rentner
Kein Bankkredit für Rentner
 - Sie rauben uns den
Idealismus
Wie ein Jugendlicher die Alten sieht.
 - Mehr Kinder, mehr Macht
Europa schrumpft, die USA wachsen. Auch die Einwohnerzahl entscheidet darüber,
wer künftig in der Welt den Ton angibt.

+
Europa/Europäische Union:


Frauen sind in der
europäischen Forschung erschreckend wenig vertreten und wenig
berücksichtigt


Gerade 50.000 der 500.000
ForscherInnen in der Industrie über Gesamteuropa verteilt sind
Frauen, so die neuesten Studien. Der Durchschnitt in den
Ländern, wo die Daten betreffend Geschlechterverteilung
vorhanden sind, beträgt 15%. Aber diese Zahl beträgt in
Deutschland bloße 9,6% und in Österreich gar 9%. Dabei stellen
Frauen unter den HochschulabgängerInnen innerhalb der EU im Jahre
2000 einen Prozentanteil von 55% dar.


Europa-Server: <a<br /> href="http://europa.eu.int/comm/research/press/2003/pr2301en.html"><font<br /> size="2" face="Verdana">http://europa.eu.int/comm/research/press/2003/pr2301en.html
Die Standard: <a<br /> href="http://diestandard.at/?id=1191067"><font size="2"
face="Verdana">http://diestandard.at/?id=1191067


Publikation: Das Leben von Frauen und Männern
in Europa – Ein statistisches Porträt

"In dem Bericht werden die verschiedenen
Lebensphasen von Frauen und Männern dargestellt. Zunächst geht es um Kinder
und die schulische und berufliche Ausbildung sowie um mögliche
Altersunterschiede zwischen jungen Frauen und Männern zum Zeitpunkt des
Verlassens des Elternhauses und um Unterschiede bei der Lebensgestaltung.
Anschließend wird die Erwerbstätigkeit von Frauen und Männern untersucht;
besonderes Augenmerk wird dabei auf die unterschiedliche berufliche Entwicklung
von Frauen und Männern gelegt, ihre jeweiligen Positionen sowie ihre
Fähigkeiten und Strategien, ihre berufliche Entwicklung und ihre familiären
Verpflichtungen miteinander zu vereinbaren. Im abschließenden analytischen Teil
wird die Situation von Frauen und Männern im Ruhestandsalter untersucht; dabei
wird u.a. geprüft, welches Einkommen sie aus Ruhegehältern und sonstigen
Quellen beziehen, ob sie noch einer beruflichen Tätigkeit nachgehen, in welchen
häuslichen Umständen sie leben und wie sich ihre gesundheitliche und soziale
Situation darstellt."

Bestellung: Eurostat
Data Shops Brüssel - Luxemburg

Preis: 30.00 EUR

+ Familienpolitik/Sozialpolitik:

Politik für Kinder – Politik für Eltern.
Dokumentation einer Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung am 13. und 14. Juni 2002 

Die Dokumentation beinhaltet zwei
zentrale Aspekte: zum einen das Verhältnis von Erwerbsarbeit mit den vielen
anderen Arbeiten, die bei einem Leben mit Kindern anfallen und erledigt sein
wollen und zum anderen das Transfersystem der sozialen Sicherung. Die Beiträge
stammen von WissenschaftlerInnen, VertreterInnen aus Politik und
Sozialverbänden sowie einer Reihe von Unternehmen.

Dokumentationen der Heinrich-Böll-Stiftung,
(Hrsg.) Nr. 23. 1. Auflage, November 2002.
Das Dokumentation steht als pdf-Datei zur Verfügung.

+
Forschung und Methodik:

Neue
Generali-Studie: Familie ist am wichtigsten

Was ist den Österreichern und
den Bürgern in den CEE-Ländern, insbesondere den EU-Beitrittskandidaten,
wirklich wichtig? Im Auftrag der Generali Versicherungsgruppe hat das
Meinungsforschungsinstitut Fessel-GfK in Wien die Bedürfnisse und
Wertvorstellungen der Menschen in den einzelnen Ländern erhoben und gegenüber
gestellt. Fazit:
In Österreich und den Ländern Zentralosteuropas dominieren die Werte
Familie/Partnerschaft, Freiheit/Eigenständigkeit und finanzielle Sicherheit. Am
unteren Ende der Werteskala rangieren Kunstinteresse und der Wunsch 
nach abenteuerlicher Freizeitgestaltung.

Weitere Informationen:

Generali Gruppe 
Mag. Christine Rohrer
Landskrongasse 1-3 
A-1011 Wien 
Telefon: (+43 1) 534 01-2446
Telefax: (+43 1) 532 09 49-2446 
E-Mail: christine.rohrer@generali.at
Bezugsquelle der Studie: holding@genera

+ Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit<o:p></o:p>:

Studie:
"Wie gut gelingt die erneute Beschäftigungssituation
nach der Elternkarenz?"

Nach
einem Pressebericht der Arbeiterkammer-Frauenredaktion zeigen die Daten des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger folgendes Bild:
28,4 Prozent der Frauen haben 2001 im Anschluss an die Karenzzeit eine Erwerbstätigkeit über der Geringfügigkeitsgrenze ausgeübt, Die anderen 71,6 Prozent sind nach der Karenz in folgenden Kategorien zu finden:
- geringfügige Beschäftigung: 21,2 Prozent 
- Arbeitslosigkeit (beim AMS gemeldet): 7,9 Prozent
- neuerliche Karenz: 1,0 Prozent
- selbstständige Beschäftigung: 0,6 Prozent
- keine Erwerbstätigkeit: 40,9 Prozent

Pressebericht
der Arbeiterkammer-Frauenredaktion:
http://www.arbeiterkammer.com/plugin/template/newmedia/*/7204


2. Events:

Diskussionsveranstaltungen über
Frauenpolitik in Niederösterreich

Die Arbeiterkammer Niederösterreich veranstaltet anlässlich der
Ergebnisse der Studie "Grundlagen für die AK-Frauenpolitik in Niederösterreich" Podiumsdiskussionen mit VertreterInnen aus Arbeit, Wirtschaft und Politik,
moderiert von Journalistinnen:
(Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18:00 Uhr)

Ort:St.
Pölten
Datum:13.02.2003
Seminarsprache:Deutsch
Kontakt:

Saal der AKNÖ, Gewerkschaftsplatz 1
Am Podium diskutieren:
LHStv. Heidemaria Onodi
Josef Staudinger, Präsident der AKNÖ
Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ
Hans Kassler, Direktor der PVA, Landesstelle NÖ
KR Christa Bogath, ÖGB Frauenvorsitzende NÖ
HR Mag. Karl Fakler, Geschäftsführer des AMS NÖ
Moderation: Inge Winder, ORF NÖ

 

Ort:Baden
Datum:27.02.2003
Seminarsprache:Deutsch
Kontakt:

Saal der AKNÖ, Wassergasse 31 a
Am Podium diskutieren:
Emil Schabl, 2. Landtagspräsident
Josef Staudinger, Präsident der AKNÖ
Monique Weinmann, Vorsitzende v. Frau in der Wirtschaft
KR Christa Bogath, ÖGB Frauenvorsitzende NÖ
KR Anna Chalupka, Ang. BRV Semperit
Moderation: Claudia Schanza, ORF

 

Ort:Neunkirchen
Datum:06.03.2003
Seminarsprache:Deutsch
Kontakt:

Saal der AKNÖ, Würflacherstr. 1
Am Podium diskutieren:
Josef Staudinger, Präsident der AKNÖ
Univ.-Prof. Dr. Sieglinde Rosenberger, Universität Wien
KR Christa Bogath, ÖGB Frauenvorsitzende NÖ
HR Mag. Karl Fakler, Geschäftsführer des AMS NÖ
Waltraud Rigler, Frau und Wirtschaft
Moderation: Inge Winder, ORF NÖ

 

Ort:Krems
Datum:13.03.2003
Seminarsprache:Deutsch
Kontakt:

Saal
der AKNÖ, Wienerstr. 24
Am Podium diskutieren:
Josef Staudinger, Präsident der AKNÖ
Helene Renner, Präsidentin d. katholischen Frauenbewegung
KR Gerhard Hutter, Obmann der NÖGKK
KR Christa Bogath, ÖGB Frauenvorsitzende NÖ
Herta Mikesch, BZST-Obfrau der Wirtschaftskammer Melk
Moderation: Renata Schmidtkunz, ORF

 

Ort:Amstetten
Datum:20.03.2003
Seminarsprache:Deutsch
Kontakt:

Saal
der AKNÖ, Wienerstr. 55<o:p> </o:p>

Am
Podium diskutieren:
Josef Staudinger, Präsident der AKNÖ
Kaplan Franz Sieder, Betriebsseelsorger
Monique Weinmann, Vorsitzende v. Frau in der Wirtschaft
KR Christa Bogath, ÖGB Frauenvorsitzende NÖ
Harald Vetter, RGS-Leiter des AMS Amstetten
Moderation: Renata Schmidtkunz, ORF

Jour
Fixe: Eins und eins macht
drei?
Über die Entscheidung, ein Kind zu bekommen.

Österreich
zählt zu den Ländern mit den niedrigsten Geburtenzahlen in Europa. Für junge
Paare ist die Entscheidung zum Kind offensichtlich nicht immer leicht. Dies mag
zunächst mit externen Rahmenbedingungen zusammenhängen, kann aber auch ganz
persönliche Gründe haben. Der nächster Jour Fixe widmet sich dieser Thematik.
Dabei geht es um die Frage, wie der Entscheidungsprozess von Paaren für bzw.
gegen ein Kind verläuft. Wie bewusst ist diese Entscheidung, wer dominiert sie,
welche Gründe werden dabei ins Treffen geführt?

Die Thematik wird aufgrund der Ergebnisse einer internationalen Studie im
Auftrag der Europäischen Union diskutiert. In Österreich wurden 20 Interviews
mit heterosexuellen und 9 Interviews mit homosexuellen Paaren durchgeführt.
Dabei handelte es sich um qualitative Interviews, in denen die Paare gemeinsam
über den Entscheidungsprozess und Unterschiede in ihren Einstellungen und Wünschen
diskutierten. ReferentInnen:
<font face=Verdana
size=2>Mag. Christiane Pfeiffer (ÖIF),
Dipl.-Soz.-Päd. Olaf Kapella (ÖIF)

Ort:Wien
Datum:19.02.2003,
16:30 bis 18:00 Uhr
Seminarsprache:Deutsch
Kontakt:
Österreichisches
Institut für Familienforschung,
Gonzagagasse 19/8, A-1010 Wien<o:P>  
u.A.w.g.:
rudolf.schipfer@oif.ac.at

ScienceWeek-Konferenz 2003

Universitäten, Fachhochschulen, Schulen, wissenschaftliche Vereine und Unternehmen präsentieren sich und
ihre wissenschaftliche Erkenntnisse allgemein verständlich und oft humorvoll inszeniert vom 16. bis 25. Mai 2003 in allen Bundesländern Österreichs, in Kaufhäusern, Banken, Bahnhöfen, auf öffentlichen Plätzen etc.
Die Konferenz gibt einen Rückblick auf die Scienceweek 2002 bzw. dient als
Vorbereitung für die diesjährige Veranstaltung.

Ort:Wien,
Tech-Gate Vienna, A 1220 Wien
Datum:28. Februar 2003 von 9:00 - 17:30 Uhr
Seminarsprache:Deutsch
Kontakt:

Weitere
Informationen:
Web: http://www.scienceweek.at
Email: office@scienceweek.at

Bundeskongress des Deutschen
Kinderhilfswerks

"Wie sieht die Lebenswirklichkeit von
Kindern heute aus?"
Der Kongress gibt
einen aktuellen Einblick in die Lebenswelt von Kindern in Deutschland, so zum
Beispiel in Themen wie Kinderarbeit, Kindergesundheit, Kinderrechte, und
Probleme der Kinder mit der Schule und den Medien. 

Ort:Berlin
Datum:20.-21. März 2003
Seminarsprache:Deutsch
Kontakt:

Weitere
Informationen
finden Sie unter 
http://www.dkhw.de/

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ð     
Mailen
Sie bitte an: puzzle@oif.ac.at
Wir
freuen uns über Informationen, behalten uns aber die Entscheidung
über die Berücksichtigung vor.<o:p> </o:p>

Für
den Inhalt verantwortlich sind Michael Kinn und Irene Kernthaler-Moser.

* Der
Titel wurde in Analogie zum bereits bestehenden Informationsdienst beziehungsweise
des ÖIF gewählt. 
<o:p> </o:p>

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Das
Österreichische Institut für Familienforschung (ÖIF)
ist ein unabhängiges, gemeinnütziges Institut zur
interdisziplinären wissenschaftlichen und
anwendungsbezogenen Erforschung und Darstellung der
Vielfalt und Veränderungen familialer Lebenswelten
aus Sicht von Kindern, Frauen und Männern.

<o:p> www.oif.ac.at</o:p>

Die
Europäische Beobachtungsstelle ist ein multidisziplinäres
Netz unabhängiger ExpertInnen
zur sozialen
Situation, Demographie und Familie.

http://europa.eu.int/comm/employment_social/family/observatory/home_d.html