Puzzleweise 4 2002


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puzzleweise* 4/2002

Ein Service des Österreichischen Instituts für Familienforschung

Träger der Europäischen Beobachtungsstelle
zur sozialen Situation, Demographie und Familie 
 2002-03-29 

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INHALT:<o:p> </o:p>

1. Themen:<o:p> </o:p>

+ Demografie/Fertilität und sozialer Wandel
+ Elternschaft
+ Europa
+ Familienpolitik/Sozialpolitik
+ Familienrecht
+ Gesundheit/Prävention
+ Kindheit und Jugend
+ Migration

2. Events:<o:p> 

+ Forum OECD 2002 'Taking Care of the Fundamentals: Security, Equity, Education and Growth'
+ 'XVI. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit'
+ Seminar 2002 'Immigration und Familie'
+ Konferenz ‚Families facing Globalisation: Distance, Diversity, Dislocation’

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1. Themen:<o:p> 

+ Demografie/Fertilität und sozialer Wandel:
Im neuen Heft 'Familien in Zahlen' (2001) des Österreichischen Instituts für Familienforschung finden Sie familienrelevante Daten zu Familien, Geburten, Eheschließungen und –scheidungen, Familienformen, Haushalt oder Kinderbetreuungseinrichtungen für Österreich und die Europäische Union auf einen Blick.
http://www.oif.ac.at/aktuell/fiz_2001.pdf

 + Elternschaft:
"Neue Mütter hat das Land", proklamiert Ulrike Horn. Ihr Buch (Kreuz Verlag) mit eben diesem Titel soll einen Beitrag leisten "zur Emanzipation der Nur-Mütter", so die 1960 geborene Literaturwissenschaftlerin. Ulrike Horn glaubt, dass es der falsche Weg sei, wenn immer mehr Frauen auf ihren Erziehungsurlaub verzichten und die Erziehung der Kinder schon "an der Wiege aus der Hand geben". Susanne Mayer von DIE ZEIT hat dieses Buch besprochen.
http://www.zeit.de/2001/26/Kultur/200126_sm-mutter.html 

+ Europa:
Die Europäische Kommission hat ihren zweiten jährlichen Anzeiger über die Umsetzung der sozial-politischen Agenda herausgegeben, der Aufschluss darüber gibt, wie nah die EU dem in Lissabon gesetzten Ziel gekommen ist, Europa zu einem beschäftigungsintensiven, flexiblen und wissensbasierten Wirtschaftsraum mit tragfähigen, modernen Sozialschutzsystemen zu machen. http://europa.eu.int/comm/employment_social/news/2002/mar/042_de.html 
Die erste Ministertagung unter spanischer Präsidentschaftfandin der nordspanischen Stadt Burgos statt, wo die Minister für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten ihr Engagement gegenüber den in Lissabon festgesetzten Beschäftigungszielen erneuerten. http://europa.eu.int/comm/employment_social/news/2002/feb/021_de.html 

Aus einem von Eurostat vorgelegten Bericht geht hervor, dass die Ausgaben für Sozialschutz in der EU im Jahr 1999 bei 27,6% des BIP lagen, also in der gleichen Größenordnung wie 1998. http://europa.eu.int/comm/employment_social/news/2002/feb/023_de.html  
Das 'Open Society Institute' beobachtet auf seiner Website das EU-Beitrittsprogramm und zeigt Informationen bezüglich der Situation der Menschenrechte in den Kandidatenländern sowie politische Analysen und Diskussionen. www.eumap.org
Das 'Institute of Development Studies of the University of Brighton' publiziert auf seiner Website einen Newsletter, ein Forschungsjournal und zeigt freie Forschungsmöglichkeiten auf. www.id21.org

+ Familienpolitik/Sozialpolitik:
Eine Familienministerin, ein Verfassungsrechtler, ein Jugendforscher und eine Grün-Politikerin aus Deutschland diskutieren darüber, was die Familien jetzt brauchen: Kinderbetreuung, Mut zum Glück und Macht für Eltern.
http://www.zeit.de/2002/04/Politik/200204_interviews_famil.html 

+ Familienrecht:
Kritik am deutschen Sozial- und Familienrecht: Das herrschende Recht ist ein Produkt der Individualisierung. Unter seinen Widersprüchen haben vor allem die Schwächeren zu leiden: Kinder und Frauen.
http://www.zeit.de/2002/03/Politik/200203_essay.borchert.html  

+ Gesundheit/Prävention:
Die Lust im Kopf: Pharmaforscher basteln an neuen Medikamenten gegen Sexualstörungen, die auf das eigentliche Erregungsorgan des Menschen zielen: sein Gehirn.
http://www.zeit.de/2002/03/Wissen/200203_m-aphrodisiaka.html 
Neueste Forschungsmethoden aus den USA zeigen, wie auch ohne Operation Vasektomien an Männern durchgeführt werden können. ‚Ultrasound’ heißt das Zauberwort.
http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns99991767

  Der neuer Folder des Katholischen Familienwerks widmet sich der 'Seelsorge mit Schwulen und Lesben' und erhält positive Rückmeldungen.
http://derstandard.at/?channel=DIESTANDARD&ressort=DIEPOLITIK&id=850688 
Das Europäische Gesundheitsnetzwerk (European Network on Health IPPF) bringt auf seiner neuen Homepage Informationen zu reproduktiver und sexueller Gesundheit bezüglich einer europäischen Perspektive ebenso wie Informationen zu Aktivitäten, Programmen und Projekten in Europa und Zentralasien. http://www.ippfen.org 

+ Kindheit und Jugend:
Das Kindergeld wird um 1,36 Millionen Euro beworben. Hintergrundinformationen zur Kampagne, zur Geschichte des Kindergeldes, warum Mehrkindfamilien ‚draufzahlen’, ein Kommentar etc.
http://derstandard.at/?channel=DIESTANDARD&ressort=DIEKINDER
Die Ländergruppe Schweden der Organisation 'Save the Children' hat die Dokumentation der Europäischen Konferenz 'Build Children's Europe! - make child rights real in the enlargement process', die im Mai 2001 in Schweden abgehalten wurde, publiziert. Diese beinhaltet die Statements des Schwedischen Ministers auswärtiger Angelegenheiten und der Repräsentanten der Europäischen Kommission und der Regierungen der Kandidatenländer. Eine Kopie der Dokumentation ist erhältlich bei der 'Save the Children Sweden', Tel: + 46 8 698 90 00, Fax: + 46 8 698 90 10 oder Mail to: info@rb.se.

+ Migration:
Familienzusammenführung: Die Folgerungen der EU von Laeken fordern eine neue Direktive, die die Übereinkünfte beinhalten soll, die auf der Ebene des Europäischen Rates getroffen wurden. Diese soll bis Ende April 2002 publiziert werden. Die Europäische Kommission bereitet derzeit eine neue ‚Draft Direktive’ vor. Deutschland hat mitgeteilt, dass eine Übernahme dieses Instruments nicht vorhergesehen werden kann in Anbetracht der deutschen Wahlen im September 2002. Alle Direktiven können auf folgender Homepage heruntergeladen werden:
http://europa.eu.int/comm/dgs/justice_home/index_de.htm  
MigrantInnen leben häufig in einem krankheitsfördernden Umfeld. Stress und Unsicherheit belasten die Gesundheit. In Graz forciert nun ein ganzes Maßnahmenbündel aktiv die ‚multikulturelle Gesundheit’. OMEGA-Gesundheitsstelle – Verein für Opfer von Gewalt und Menschenrechtsverletzungen Graz, Tel: +43/316-77 35 54, mail to: office@omega-graz.at , www.omega-graz.at 

 

2. Events:

+ Forum OECD 2002 'Taking Care of the Fundamentals: Security, Equity, Education and Growth':
Forum OECD 2002 ist die jährliche öffentlich zugängliche Konferenz der OECD für Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Ort: CNIT Conference Center in La Defense in Paris (Frankreich)
Datum: 13-15 Mai 2002
Seminarsprache: Englisch
Kontakt:

Mail to: oecd.forum@oecd.org , Informationen unter: http://www.oecd.org/forum2002/ , Registrierung nur möglich unter: http://www1.oecd.org/forum2002/registration/ 

+ 'XVI. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit':
Das diesjährige Hauptthema des Kongresses lautet: ’Innovation und Prävention’. Dabei wird es um Fragen wie neue Technologien, Stress, Methoden und Instrumente der Prävention, Managementsysteme und wirtschaftliche Aspekte gehen. Damit angesprochen werden sollen PräventionsexpertInnen aus aller Welt.

Ort: Austria Center Vienna, Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220 Wien (Österreich)
Datum: 26-30 Mai 2002
Seminarsprache: Deutsch
Kontakt:

Mag. Ursula Kunit, Tel: +43-1-33 111 –527 oder: -537; Mail to: Ursula.Kunit@auva.sozvers.at, Informationen unter: http://www.auva.sozvers.at/kongress  oder: http://www.safety2002.at 

+ Seminar 2002 'Immigration und Familie':
Ziel des Seminars der Europäischen Beobachtungsstelle zur sozialen Situation, Demographie und Familie am Österreichischen Institut für Familienforschung ist es, die Frage der Zuwanderung in die EU Mitgliedsstaaten zu analysieren. In diesem Zusammenhang werden demographische, sozioökonomische und politische Aspekte des Zuwanderungsprozesses näher beleuchtet, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die Schlüsselrolle der Familie gelegt wird.

Ort:Helsinki (Finland)
Datum:8-10 Juni 2002
Seminarsprache:Englisch
Kontakt:

Europäische Beobachtungsstelle zur sozialen Situation, Demographie und Familie am Österreichischen Institut für Familienforschung 
Mag. Sylvia Trnka
Mail to: sylvia.trnka@oif.ac.at

 

+ Konferenz ‚Families facing Globalisation: Distance, Diversity, Dislocation’:
Globalisierung betrifft die Familien auf der ganzen Welt. Die Konferenz wird sich mit den Auswirkungen von Distanz, Vielfalt und örtlichen Veränderungen auf das Familienleben beschäftigen und dabei besonderes Augenmerk auf Beruf und Familie, transnationale Arbeitsweisen, die sich verändernden Rollen von Frauen und Männern, Familienstabilität und multikulturelle Familien legen.

Ort: Sydney (Australia)
Datum: 17-20 Juni 2002
Seminarsprache: Englisch
Kontakt:

International Commission on Couple and Family 
Relations, Gerlind Richards, 4 Barnfield Wood Close, 
Beckenham, Kent BR3 6SY, England, 
Tel+Fax: +44/20/86630445


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ð      Mailen Sie bitte an: puzzle@oif.ac.at
Wir freuen uns über Informationen, behalten uns aber die Entscheidung
über die Berücksichtigung vor.<o:p></o:p>

Für den Inhalt verantwortlich sind Veronika Pfeiffer-Gössweiner und Irene Kernthaler

-Moser.


* Der Titel wurde in Analogie zum bereits bestehenden Informationsdienst beziehungsweise des ÖIF gewählt. <o:p></o:p>

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Das Österreichische Institut für Familienforschung (ÖIF)
ist ein unabhängiges, gemeinnütziges Institut zur
interdisziplinären wissenschaftlichen und
anwendungsbezogenen Erforschung und Darstellung der
Vielfalt und Veränderungen familialer Lebenswelten
aus Sicht von Kindern, Frauen und Männern
.

<o:p>www.oif.ac.at</o:p>

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Die Europäische Beobachtungsstelle ist ein multidisziplinäres Netz unabhängiger ExpertInnen zur sozialen
Situation, Demographie und Familie.

http://europa.eu.int/comm/employment_social/
family/observatory/home_d.html
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