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Die Forschungsergebnisse aus Projekten des Deutschen Jugendinstituts werden der Wissenschaft, Fachpraxis und interessierten Öffentlichkeit auf vielfältige Weise zugänglich gemacht. Neben Beiträgen in Fachzeitschriften erscheinen jährlich zahlreiche Publikationen in diversen Verlagen sowie kostenlos zu beziehende Broschüren im Deutschen Jugendinstitut. Das Forschungsmagazin DJI Impulse erscheint viermal jährlich.

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Santen, Eric van/Seckinger, Mike (2003):
Kooperation: Mythos und Realität einer Praxis. Eine empirische Studie zur interinstitutionellen Zusammenarbeit am Beispiel der Kinder- und Jugendhilfe.
München: Deutsches Jugendinstitut Download
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Hemmschuh oder Optimierung? Alle reden von Kooperation und Netzwerk, doch herrschen unterschiedliche Auffassungen, was darunter zu verstehen ist.
Die Notwendigkeit von Kooperation und Vernetzung wird jedoch kaum bestritten: Einerseits differenzieren sich soziale Dienste, speziell die Kinder- und Jugendhilfe, immer weiter aus. Andererseits haben die Probleme ihrer Adressaten in der Regel ganzheitlichen Charakter. Folglich sind die einzelnen Institutionen auf Zusammenarbeit angewiesen.
Sind Menschen in Gemeinschaft oder in Konkurrenz leistungsfähiger? Ist Kooperation eher eine Belastung, die Zeit und Personal kostet, die im Alleingang besser eingesetzt werden könnten? Bedeutet Kooperation nicht zwangsläufig auch Autonomieverlust?
Den Skeptikern stehen die euphorischen Befürworter gegenüber: Für sie bedeutet Kooperation, Verantwortung zu verteilen, Wissen und Ressourcen zu steigern und Problemlösungen zu optimieren. Damit aber werden Kooperationen unter einen Erwartungsdruck gesetzt, dem sie in der Praxis nicht standhalten können.
Wie stellt sich die Kosten-Nutzen-Relation tatsächlich dar? Welche Bedingungen und Regeln sind notwendig, damit Kooperationen für alle Beteiligten gelingen?
Die Autoren haben dazu Kooperationen öffentlicher und freier Träger der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe untersucht. Zugleich liefern sie damit einen umfassenden und empirisch fundierten Beitrag zu einer Theorie über Kooperation im Allgemeinen, über Kooperation sozialer Dienste im Besonderen.


Zielgruppe Alle in existenten oder geplanten Kooperationen Arbeitenden: SozialwissenschaftlerInnen und -pädagogInnen in der Kinder- und Jugendhilfe, Verantwortliche in sozialen Diensten, MitarbeiterInnen von wissenschaftlichen, sozialen und kulturellen Nonprofit-Institutionen und Verbänden


Autoren Eric van Santen und Mike Seckinger sind wissenschaftliche Mitarbeiter des Deutschen Jugendinstituts, München, und in der Abteilung Jugend und Jugendhilfe tätig.
Forschungsprojekt: Jugendhilfe und sozialer Wandel

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