Empirie der Hilfen zur Erziehung

Quantitative Erhebungen bei stationären Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung

Im Rahmen des Projektes werden in regelmäßigen Abständen auch Einrichtungen der stationären Hilfen zur Erziehung mit einem standardisierten Fragebogen postalisch befragt.

Die Feldphase der aktuellen Erhebung hat Anfang Juni 2019 begonnen. Befragt werden 1.600 Einrichtungen in der bundesweiten Quotenstichprobe von Landkreisen und Städten, in denen auch die anderen Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe vom Projekt befragt werden.

 

Qualitative Erhebung

Vielerorts sind in den vergangenen Jahren Veränderungen im Feld der ambulanten erzieherischen Hilfen zu beobachten gewesen, wie etwa steigende Fallzahlen und eine Verkürzung der Hilfedauer und des wöchentlich pro Fall zur Verfügung stehenden Zeitkontingents sowie eine Entdifferenzierung ambulanter Hilfeformen bei gleichzeitiger Flexibilisierung. Zwischen 2011 und 2013 wurde eine qualitative Studie dazu durchgeführt, wie sich die veränderten Rahmenbedingungen und veränderten Lebenslagen der Adressaten in den fachlichen Konzepten und der konkreten Ausgestaltung ambulanter erzieherischer Hilfen widerspiegeln und wie sich die skizzierten Veränderungen im Feld der ambulanten erzieherischen Hilfen auf die Qualität der Hilfen auswirken. Dazu wurden qualitative Interviews mit Fachkräften bei öffentlichen und freien Trägern durchgeführt. Einbezogen wurden sowohl Fachkräfte, die für die Steuerung und konzeptionelle Weiterentwicklung ambulanter erzieherischer Hilfen zuständig sind, als auch Fachkräfte, die direkt mit den Familien und jungen Menschen arbeiten.

Kontakt

+49 89 62306-169
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München