Publikationen

Zeit für Beziehungen? Zeit und Zeitpolitik für Familien

Heitkötter, Martina/Jurczyk, Karin/Lange, Andreas (Hrsg.) (2009):
Zeit für Beziehungen? Zeit und Zeitpolitik für Familien.
Opladen & Farmington Hills, MI: Barbara Budrich
Cover
Wer hat schon noch Zeit? Diese Frage ist deshalb so wichtig, weil gerade Beziehungen Zeit brauchen. Nur so können in Partnerschaften, Familien und sozialen Netzen emotionale Bindungen, Vertrauen und wechselseitige Fürsorge entstehen. In diesem Buch schauen die Autorinnen und Autoren unter verschiedenen Blickwinkeln auf das Verhältnis von Zeit und Familien: Zeit ist Bedingung und zugleich Ressource für das Gelingen familialen Zusammenlebens in der modernen Gesellschaft. Neben Koordinationsfragen und Zeitkontingenten geht es dabei immer auch um die Qualität von Familienzeiten als einem ebenso kostbaren wie prekären Gut.
Viele klagen heutzutage über Zeitnot, Zeitlücken, Zeitstress und vielfältige Zeitkonflikte. Allerdings entstehen auch entwertete Zeiten insbesondere für erwerbslose Familien. Das Buch thematisiert unter Rückgriff auf aktuelle interdisziplinäre Forschungsergebnisse die Problematik wie auch die Chancen der Veränderungen familialer Alltags- und Lebenszeit aus den unterschiedlichen Perspektiven der Familienmitglieder. Darüber hinaus werden die politische Gestaltbarkeit von Zeit diskutiert und konzeptionelle Konturen sowie konkrete Praxiserfahrungen lokaler Zeitpolitik dargestellt.

Aus dem Inhalt:
•?Problemanalyse von Zeitnot und entwerteter Zeit
•?Zeiten in der Familie
•?Zeitliche Verschränkung verschiedener Lebensbereiche
•?Zeitpolitik

Die HerausgeberInnen:
Dr. Martina Heitkötter, wissenschaftliche Referentin für familienbezogene Infrastruktur und örtliche Familienpolitik in der Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut, München
Dr. Karin Jurczyk, Leiterin der Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut, München.
Prof. Dr. Andreas Lange, Grundsatzreferent für Familienforschung in der Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut, München sowie außerplanmäßiger Professor für Soziologie an der Universität Konstanz
Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen.