Qualität in der frühen Bildung weiterentwickeln

Das DJI organisiert Vernetzung und Austausch zwischen Forschungsprojekten, die in der Förderrichtlinie des Bundesbildungsministeriums forschen

07. Februar 2019 -

Frühkindliche Bildung kann ein wichtiges Fundament für den schulischen Erfolg und für die gesellschaftliche Teilhabe sein. Für diesen positiven Effekt ist allerdings eine hohe Qualität der Kindertageseinrichtungen wichtig. Mit der Förderrichtlinie „Qualitätsentwicklung für gute Bildung in der frühen Kindheit“ finanziert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) deshalb seit Herbst 2018 zehn Forschungsvorhaben, die sich speziell mit der Qualitätsentwicklung der frühen Bildung auseinandersetzen. Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) wurde zudem damit beauftragt, die Kooperation und Vernetzung der geförderten Forschungsprojekte in einem Metavorhaben (META-QEB) anzustoßen und den Transfer der Erkenntnisse in die verschiedenen Steuerungsebenen zu organisieren.

Am ersten Vernetzungstreffen, das am 31. Januar und 01. Februar 2019 am DJI in München stattfand, nahmen 45 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen des Bundesbildungsministeriums und des Projektträgers teil. Nach Grußworten von Institutsleiter Thomas Rauschenbach und BMBF-Referatsleiterin Antje Scharsich führte DJI-Abteilungsleiter und Projektleiter des Metavorhabens, Bernhard Kalicki, mit seinem Team durch die Veranstaltung. Die zehn Projekte hatten unter anderem die Gelegenheit, ihr Forschungsvorhaben vorzustellen und sich miteinander auszutauschen.

Im Rahmen der Richtlinie befassen sich die Forschenden insbesondere mit den Bedingungen und aktuellen Herausforderungen im Bereich der frühen Bildung. So werden beispielsweise die Rolle der Trägerorganisationen, Aspekte der Personalentwicklung oder die Bedeutung von Kita-Leitungen untersucht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich auch mit der Frage, wie die Erkenntnisse in die pädagogische Praxis, die Arbeit der Träger und die fachpolitische Steuerung transferiert werden können. Darin liegt eine Kernaufgabe des Metavorhabens. Die Projektgruppe am DJI wird die Forschungsergebnisse der Projekte bündeln und mit Blick auf den Praxistransfer mit den verschiedenen Stakeholdern diskutieren.

„Durch dieses gelungene erste Treffen ist der Grundstein für die Vernetzung und Kooperation der einzelnen Projekte gelegt“, bilanziert Kalicki. Weitere Vernetzungstreffen werden voraussichtlich im jährlichen Rhythmus stattfinden.

Metavorhaben (META-QEB) am Deutschen JugendinstitutFörderrichtlinie „Qualitätsentwicklung für gute Bildung in der frühen Kindheit“Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung
Kontakt:

Prof. Dr. Bernhard Kalicki
Abteilungsleitung „Kinder und Kinderbetreuung“
089/62306-204
kalicki@dji.de

Birgit Taffertshofer
Abteilung Medien und Kommunikation
Tel.: 089/62306-180
taffertshofer@dji.de

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