Jugend on the move: EU-Projekt zur Jugendmobilität

Abschlusstagung der deutschen Forschungsgruppe in Loccum

Das MOVE-Team am Deutschen Jugendinstitut: Tabea Schlimbach, Prof. Dr. Birgit Reißig, Frank Tillmann; Foto: DJI

29. November 2017 -

Unter dem Titel „Jugendmobilität als europäische Strategie. Wer und was bewegt Jugendliche?“ fand am 9./10. November 2017 in Loccum die deutsche Abschlusskonferenz des europäischen Forschungsprojekts MOVE statt. Dort wurden zentrale Projektergebnisse vorgestellt und mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Politik diskutiert.

Im Zentrum der intensiven Debatte standen vor allem Fragen nach mehr Chancengerechtigkeit beim Zugang zu Auslandserfahrungen, nach der Freiwilligkeit angesichts gesellschaftlicher „Mobilitätserwartungen“ sowie nach persönlichen und gesellschaftlichen Wirkungen von Jugendmobilität. Darüber hinaus wurde gemeinsam darüber nachgedacht, wie Unterstützungsstrukturen gestaltet sein müssen, um niedrigschwellig Zugänge zu eröffnen. Und wie kann die individuell nötige Hilfe angeboten werden, ohne den jungen Menschen die Chance zu nehmen, den Schritt in ein anderes Land selbstständig zu meistern und ohne ihre Erfahrungsräume einzuengen? Nicht zuletzt ging es um die Frage, wie der Eigenwert von Jugendmobilität als wertvolle Erfahrung in einer immer komplexeren und unsicheren Welt erhalten werden kann.

Am Vorabend der Veranstaltung fand außerdem das letzte Treffen des deutschen MOVE-Komitees statt, dessen Mitglieder die Konferenz aktiv mitgestalteten und deren Expertise entscheidend zum Erfolg beigetragen hat.

Derzeit entsteht eine Tagungsdokumentation, die voraussichtlich im Frühjahr 2018 erscheinen wird. Im März 2018 findet die internationale Abschlusstagung des Projekts in Luxembourg statt.

Kontakt
Tabea Schlimbach
www.dji.de/move
schlimbach@dji.de