Heinz Kindler in der Süddeutschen Zeitung

Kinderschutz-Experte sieht in Vernachlässigung großes Risiko für Kinder

07. September 2017 -

„Etwa zwei Drittel der Fälle, bei denen das Kindswohl gefährdet ist, haben Vernachlässigung als Ursache,“ erklärt Diplom-Psychologe Dr. Heinz Kindler (DJI) gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Damit sei diese Gefährdungsform von Kindern wesentlich häufiger als körperliche Gewalt und sexueller Missbrauch. Dem Statistischen Bundesamt zufolge sind im vergangenen Jahr 21.700 Kinder unter 14 Jahren von den Jugendämtern in Obhut genommen worden.

Der Leiter der Fachgruppe „Familienhilfe und Kinderschutz“ hält daher gute Präventionsarbeit für wichtig. Schon um die Geburt eines Kindes herum könne man gewisse Risiken für eine mögliche Vernachlässigung erkennen. Wenn man diesen Eltern schon frühzeitig Angebote machen würde, könne man etwa ein Drittel der Vernachlässigungsfälle verhindern.

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