Gefährdung von Kindeswohl: Väter und familiäre Gewalt

In seiner Dissertation plädiert Christoph Liel dafür, in den Themenfeldern Kinderschutz und Frühe Hilfen auch Väter in den Blick zu nehmen und differenziert zu betrachten

Christoph Liel. Foto: David Ausserhofer

18. Februar 2019 -

Christoph Liel leitet am Deutschen Jugendinstitut (DJI) den Bereich Versorgungsforschung der Fachgruppe Frühe Hilfen in der Abteilung Familie und Familienpolitik.

Christoph Liel: Väter und familiäre GewaltSchwerpunkt seiner Dissertation sind die Schattenseiten von Vaterschaft: Gewalt gegenüber dem Kind oder der Mutter des Kindes. Liel untersucht, welche Eigenschaften von Vätern verglichen mit Müttern die Entstehung von familiärer Gewalt in der frühen Kindheit begünstigen und deshalb Aufmerksamkeit bei der Prävention verdienen. Am Beispiel von etablierten Behandlungsmaßnahmen bei Partnergewalt werden wissenschaftlich gestützte Vorschläge vorgelegt, wie Fachkräfte das Rückfallrisiko von bereits gewalttätigen Vätern beurteilen können. Nachdem in den Frühen Hilfen und im Kinderschutz meist spezifische Angebote für Väter fehlen, analysiert der Wissenschaftler, wie erfolgsversprechend solche Programme aus der Sozialen Arbeit darin sind, das Rückfallrisiko für Partnergewalt und Kindesmisshandlung zu verringern.

Dissertation „Väter und familiäre Gewalt“
Kontakt

Christoph Liel
Fachgruppe Frühe Hilfen
Tel.: 089/62306-232
liel@dji.de

Marion Horn
Abt. Medien und Kommunikation
Tel.: 089/62306-311
horn@dji.de

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