DJI unterstützt Kommunen beim Bildungsmanagement

Projektleiter der Transferagentur Bayern zieht positive Zwischenbilanz

V.l.n.r.: Florian Neumann (Projektleitung Regionalbüro Nord, Europäische Metropolregion Nürnberg), Dr. jur. Manfred Riederle (Referent für Schule, Verfassung und Recht, Bayerischer Städtetag, Mitglied des Agenturbeirates), Prof. Dr. Thomas Rauschenbach Vorstandsvorsitzender und Direktor des Deutschen Jugendinstituts), Dr. Thomas Greiner (Leiter der Unterabteilung Lebenslanges Lernen, Bildungsforschung im Bundesministerium für Bildung und Forschung), Dr. Tobias Schmidt (Gesamtkoordination Transferagentur Bayern und Projektleitung Regionalbüro Süd, Deutsches Jugendinstitut); Foto: Jürgen Haas

20. November 2017 -

Immer mehr Kommunen nutzen jetzt die Chance, sich bei der Einrichtung eines Bildungsmanagements professionelle Unterstützung zu holen: 41 Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern werden bereits von der Transferagentur Bayern, deren Regionalbüro Süd beim Deutschen Jugendinstitut angesiedelt ist, beim Aufbau eines Bildungsmanagements unterstützt. Auch weitere sechs Kommunen aus Baden-Württemberg und eine aus Thüringen arbeiten mit der Transferagentur zusammen.

Die zehn Transferagenturen in Deutschland sind im Zuge einer vor drei Jahren vom Bundesbildungsministerium gestarteten Initiative entstanden. Vieles hat sich seitdem vor Ort in den Kommunen getan: Bildungskonferenzen wurden veranstaltet, Bildungsbeiräte gegründet und Bildungsberichte veröffentlicht. „Das datenbasierte kommunale Bildungsmanagement ist in der Fläche angekommen“, lautete daher das Resümee des Koordinators Dr. Tobias Schmidt (DJI) auf der Statuskonferenz am 16. November 2017 in München. Dort ließen die rund 250 Teilnehmenden aus Politik und Fachpraxis die bisherigen Erfahrungen und Erfolge des Bildungsmanagements in Bayern seit 2014 Revue passieren und loteten mit der Transferagentur Bayern die Zukunftsperspektiven für die kommenden Jahre aus.

Weitere Informationen
www.transferagentur-bayern.de