DJI nimmt am Deutschen Präventionstag 2018 teil

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler referieren über Extremismus, Radikalisierung und Gewalt

DJI auf dem Deutschen Präventionstag

11. Juni 2018 -

Warum wird jemand zum Rassisten, Extremisten oder Terroristen? Und wie lässt sich das verhindern? Mit diesen zentralen Fragen beschäftigen sich ab diesem Montag, 11. Juni, mehr als 3.000 Experten aus 50 Ländern beim Deutschen Präventionstag in Dresden. Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) präsentiert seine Projekte und Publikationen an Stand 174 im Internationalen Congress Center Dresden. Mehrere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DJI sind zudem in den Foren des zweitägigen Kongresses vertreten.

Dr. Björn Milbradt referiert beispielsweise über das Thema „Rechtspopulismus als Herausforderung für die Prävention“ und Franziska Heinze über „Bewährte Modelle der Radikalisierungsprävention“. Frank König illustriert in seinem Vortrag „Rechtsextremismusprävention: Vom Spezial- zum Regelangebot“ an einem konkreten Fallbeispiel, welche Herausforderungen zu bewältigen sind, um Spezialangebote der Rechtsextremismusprävention mit dem System der Erziehungsberatung zu verzahnen.

Annemarie Schmoll und Dr. Diana Willems sprechen zum Thema „Vom Opfer zum Täter und zurück? Täter-Opfer-Statuswechsel“. Letztere stellt zudem in einem gemeinsamen Vortrag mit Dr. Annalena Yngborn mit dem Titel „Junge Menschen mit Behinderungen und Kriminalitätsprävention“ die Ergebnisse einer Recherche sowie einer Expertise der „Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention“ des DJI zu kriminalitätspräventiven Ansätzen im Zusammenhang mit Inklusion vor. Thomas A. Fischer informiert in seinem Vortrag „Gewalt und Alkohol im Jugendalter“ über Ergebnisse einer DJI-Studie, die unter anderem konkrete Empfehlungen für die Fachpraxis liefern soll.

Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer können sich insgesamt an mehr als 170 Infoständen, in 110 Vorträgen und 44 Projektspots über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Kriminalitätsprävention informieren. Die Schwerpunkte des Präventionstags liegen in diesem Jahr bei den Themen Extremismus, Radikalisierung und politisch motivierte Gewaltkriminalität. Wichtige Leitsätze für die Arbeit in der Kriminalitätsprävention im Hinblick auf die diesjährige Agenda werden in der Dresdner Erklärung dargelegt, die in enger Abstimmung zwischen dem Programmbeirat und dem Bundesfamilienministerium verfasst wurde.

Allgemeine Informationen zum Präventionstag

Programmübersicht

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