DJI-Jahrestagung über Kinderrechte

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12. September 2018 -

In Deutschland ist die Realisierung der Kinderrechte bis heute ein langwieriger und schwieriger Prozess. Zwar ist die UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1992 von der Bundesrepublik ratifiziert worden, jedoch mit einer Einschränkung für geflüchtete Kinder: Sie konnten schon im Alter von 16 Jahren in Abschiebehaft genommen werden. Diese Regelung wurde erst im Jahr 2010 aufgehoben. Im selben Jahr entschied das Bundesverfassungsgericht, dass alle Kinder ein Recht darauf haben, dass ihr materielles Existenzminimum unabhängig von dem ihrer Eltern berechnet wird.

Die diesjährige Jahrestagung des Deutschen Jugendinstituts (DJI) zieht Zwischenbilanz, inwieweit die bereits ratifizierten Kinderrechte in der Praxis umgesetzt werden und welche Hürden es zu überwinden gilt. In seinem Eröffnungsvortrag setzt sich Hans Betram, ehemals DJI-Direktor, mit dem Thema: „Kinderrechte als Menschenrechte? Perspektiven für die deutsche Kinder-, Jugend- und Familienpolitik“ auseinander. Konsequenzen für die Politik diskutieren Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Katharina Gerarts, Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Kinder und Jugendrechte, die Vorsitzende der Kinderrechtskommission Bettina Wiesmann (CDU), mit Sven Lehmann (Bündnis 90/Die GRÜNEN) und Norbert Müller (Die Linke) zwei Mitglieder der Kinderrechtskommission sowie DJI-Forschungsdirektorin Sabine Walper.

In neun Foren werden die Bedeutung der Kinderrechte und deren Umsetzung in der Kinder- und Jugendhilfe sowie weiteren relevanten Lebensbereichen analysiert. Die Tagung findet am 13. und 14. November im Hotel Aquino in Berlin statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte können sich jetzt online anmelden.

Programm und Anmeldung

Kontakt
Dido zu Dohna
Abteilung Medien und Kommunikation
089/62306-257
dohna@dji.de

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