Direktorium stellt DJI-Forschungsaktivitäten im Bundestagsausschuss vor

10. Juni 2016 -

Im Juni bot sich zum zweiten Mal binnen eine Jahres die Gelegenheit, dem Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Ausschnitten die Arbeit des Deutschen Jugendinstituts in Berlin vorzustellen. Der Überblick über die Forschungsaktivitäten durch Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach und die Forschungsdirektorin Prof. Dr. Sabine Walper stieß auf reges Interesse bei den Abgeordneten aller Parteien. Sie formulierten einen breiten Bedarf an Politikberatung, die sich auf empirisch belastbare Forschungsbefunde stützt. Um die große Bandbreite der Themen des DJI mit politischer Relevanz aufzuzeigen, wurden einige Projekte vorgestellt: die Konturen des aktuellen 15. Kinder- und Jugendberichts, der 2017 dem Parlament vorgelegt wird, die Kinder- und Jugendhilfestatistik als eine zentrale Grundlage politischer Steuerung und der damit verbundene Weiterentwicklungsbedarf, das Langzeitprojekt „Jugendhilfe und sozialer Wandel“ mit seinen vielfältigen Einzelstudien, die laufenden und geplanten Forschungsvorhaben zu schutz- und asylsuchenden Menschen sowie das Themenfeld der digitalen Medien und ihrer Nutzung im (Klein-)Kindalter. Wichtige Themen waren auch die Frage des Kindeswohls und die Zukunft der Hilfen zur Erziehung.