Andreas Eickhorst verlässt das DJI

Leiter der Fachgruppe NZFH wird Professor an der Hochschule Hannover

Prof. Dr. Andreas Eickhorst; Foto: David Ausserhofer

19. Oktober 2017 -

Dr. Andreas Eickhorst wechselt zum Jahresbeginn 2018 an die Hochschule Hannover für eine Professur zum Thema „Psychologische Grundlagen Sozialer Arbeit“. Seine wissenschaftliche Karriere begann 2002 an der Universität Osnabrück. Dort promovierte Andreas Eickhorst mit einem DFG-Stipendium im Graduiertenkolleg zum Thema „Vater – Erleben, integrative Kompetenzen und Wohlbefinden“. Nach Aufenthalten an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und der Universität Heidelberg fing er 2013 an, als wissenschaftlicher Referent im Bereich Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) am Deutschen Jugendinstitut zu arbeiten. Seit 2016 war er Leiter der Fachgruppe NZFH. Sein Schwerpunkt hier war die Koordination der Prävalenzforschung, die mit der Studienfolge „Kinder in Deutschland“ (KiD 0-3) repräsentative Daten zu Belastungslagen sowie der Inanspruchnahme von Hilfsangeboten bei jungen Familien vorlegen konnte.

Zu seinen weiteren Forschungsschwerpunkten zählen, neben der Familienpsychologie, auch die Interaktionen zwischen Kind und Eltern sowie die Vaterforschung. Zu diesem Thema veröffentlichte der promovierte Psychologe als Mitherausgeber und Autor die Sammelbände „Wir freuen uns, dass Sie da sind! Beratung und Therapie mit Vätern“ (2016) sowie das „Väter-Handbuch" (2012). Neben seiner Tätigkeit am DJI ist er unter anderem Vorstandsmitglied des Augsburger Vereins zur Förderung von Vätern (Papagen e.V.), Mitglied im Väter-Experten-Netzwerk Deutschland e.V. (VEND) und Mitglied in der FG Entwicklungspsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs). Andreas Eickhorst arbeitet derzeit an seiner Habilitation zum Thema „Zusammenhänge zwischen familiärem Erleben und elterlichem Interaktionsverhalten" am Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie von Prof. Sabina Pauen an der Universität Heidelberg.